Nach einem guten dritten Platz in der vorherigen Bezirksligasaison, als viele Mannschaften eng beisammen und auf ähnlichem Niveau agierten, wollte man dieses Jahr wieder von Anfang an oben dabei sein um die Aufstiegsränge immer im Blick zu behalten.

Dennoch verlief der Rundenauftakt alles andere als optimal, als man zuhause nach einer zwischenzeitlichen 7:5 Führung gegen starke Mittelstädter  noch eine Niederlage hinnehmen musste. Der Trainingsrückstand und die fehlende Matchpraxis waren jedem mehr oder weniger stark anzusehen, allerdings galt dasselbe natürlich auch für den Gegner.

Aber dieses Ergebnis schien kein Dämpfer gewesen zu sein, ganz im Gegenteil, schon 2 Wochen später gelang uns mit einer deutlichen Leistungssteigerung ein recht souveräner 9:3 Erfolg gegen den TSV Sondelfingen, welcher am Ende der vorzeitig abgebrochenen Saison auf Platz 1 stehen sollte.

Ab diesem Spiel waren die Rädchen in unserem Teamgefüge intakt und es bildete sich eine starke Mannschaft welche sich super verstand und dessen größte Stärke die mannschaftliche Ausgeglichenheit war.

Gepaart mit einem starken vorderen Paarkreuz (Marc, Fabian/Rolf), einem guten Spitzendoppel (Fabian & Johannes (8:1 Bilanz)), starken Ersatzspielern aus der 4.Mannschaft (Ingo, Günter) und einem alles überragenden Elmar, der am hinteren Paarkreuz ein sicherer Punktegarant war und uns in engen Situationen zum Sieg verhalf (15:2 Bilanz), standen wir trotz der Auftaktpleite am Ende der Vorrunde ganz oben und konnten übergreifend 10 Spiele am Stück gewinnen.

Vieles lief darauf hinaus, dass es am letzten Spieltag zum Showdown gegen Sondelfingen kommen würde, welche sich zur Rückrunde mit Ingolf Klett verstärkt hatten. Doch dann musste man zuerst am 12.3 ersatzgeschwächt Weilheim zu einem 9:7 Erfolg gegen uns gratulieren und tags darauf wurde die Tischtennisssaison erst unterbrochen und später frühzeitig beendet.

So blickt man am Ende auf eine Bilanz von 10 Siegen und 2 Niederlagen, was uns den 2. Platz beschert. Marc und Fabian schafften durch konstant gute Leistungen den Sprung in die zweite Mannschaft, wo sie sich nächstes Jahr in der Landesliga messen dürfen.

Rückblickend war es ein Tischtennisjahr, welches nicht nur wegen der vielen Erfolge sehr viel Spaß gemacht hat, sondern vor allem weil jeder einen Teil dazu beigetragen hat und die Mischung aus Ehrgeiz und Spaß am Sport jede Woche gestimmt hat.

Nach der knapp verpassten Relegation im Vorjahr war das erneute Ziel eben dieser Platz, da mit dem Absteiger Nusplingen, verstärkt durch Christoph Klaiber wieder eine Mannschaft in der Liga war, die man nur schwer hinter sich lassen konnte.

Wir begannen mit einem erwarteten, wenn auch knappen 9:6 gegen den Aufsteiger TSV Betzingen 2. Danach ein erster kleiner Rückschlag beim 8:8 gegen TB Metzingen, allerdings in Ergenzingen wo wir bisher gegen diesen Gegner meistens klar gewonnen haben. Danach starteten wir allerdings eine starke Serie von 4 Siegen in Folge, wobei vor allem der Auswärtserfolg bei den starken Schwenningern hervorzuheben ist. Nach dem kampflosen Sieg gegen TSV Dettingen folgten dann die 2 schwächsten Spiele der Runde, nämlich die unerwartete Niederlage in Gomaringen sowie die klare 0:9 Schlappe gegen den Tabellenführer aus Nusplingen. Die Vorrunde war leider geprägt durch zahlreiche Ersatzstellungen so dass wir lediglich in 2 Spielen mit unserer Stammformation aufliefen. Trotzdem befanden wir uns mit einem Punkt Vorsprung auf dem erstrebten 2. Tabellenplatz.

In der Rückrunde kam dann Fabian Schnaidt zu uns, während Rolf Miller lieber in der 3. Mannschaft spielen wollte.  Wir begannen mit einem hart erkämpften 8:8 gegen starke Tübinger. Danach folgten wieder 4 Siege, zwar gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte aber trotzdem nicht leicht zu gewinnen, zumal Roland die ersten 4 Spiele verletzungsbedingt nicht mitspielen konnte. Bevor es dann gegen die Mannschaften der oberen Hälfte um den Relegationsplatz ging wurde die Runde abgebrochen und wir befanden uns wiederum auf Platz zwei, diesmal aber mit 5 Punkten Vorsprung.

Als dann die Entscheidung fiel, dass der Tabellenstand bei Abbruch der Runde zählt standen wir als Aufsteiger fest und spielen jetzt die nächste Saison in der Landesliga.

Mit 2 Siegen gegen TSV Hirschau und  SV Seebronn hatte die 5. Mannschaft nach der Vorrunde ein Polster von zwei Punkten gegen den Abstieg. Damit hatten wir dieselbe Situation wie in der Verbandsrunde zuvor. Damals gelang es allerdings dem TSV Hirschau unsere Mannschaft in der Rückrunde noch abzufangen, so dass wir eigentlich abgestiegen wären. Da jedoch eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichtete, konnten wir in der Kreisklasse A verbleiben.

Somit stand die Zielsetzung für die Rückrunde fest, diesmal den 2 Punkte Vorsprung gegenüber Hirschau auf keinen Fall zu verspielen. Dass dies schwer werden würde, nachdem sowohl Seebronn als auch Hirschau sich für die Rückrunde verstärkt hatten, war uns allen klar. Daher waren wir auch sehr froh, mit Christopher ebenfalls eine Verstärkung zu bekommen, den wir für die wichtigen Spiele gegen Hirschau und Seebronn einsetzen konnten.

Mit einem 9 : 2 Sieg gegen den TSV Hirschau und einem 9 : 4 Sieg gegen den SV Seebronn waren dann sehr schnell die Abstiegssorgen passe. Durch einen weiteren Sieg gegen den SV Pfrondorf  hatte sich die  5. Mannschaft dann bis zum Abbruch der Runde einen 5 Punkte Vorsprung gegenüber Hirschau erspielt. Daher wird die Mannschaft auch in der neuen Runde in der Kreisliga A spielen.

Vor Beginn der Tischtennissaison 2019/2020 entschieden sich einige Jugendspieler/innen dafür mit dem Tischtennis aufzuhören oder zu pausieren, weswegen man anstatt zwei Jungenmannschaften und einer Mädchentruppe, nur eine Jungenmannschaft in der Bezirksklasse meldete.

Dem Trainerteam war durchaus klar, dass es in dieser Liga sehr schwer werden würde, aber nachdem keine andere Mannschaft höher melden wollte, erklärte man sich bereit die Liga aufzufüllen.

Gleich zum Start der Vorrunde musste man zweimal eine 0:6 Niederlage hinnehmen, teilweise sogar ohne Satzgewinn. Dennoch steckten die Jungs nicht den Kopf in den Sand oder verlor komplett die Motivation, sondern kamen regelmäßig zum Training um sich weiter zu verbessern.

Im Verlauf gelang es dann immer wieder kleine Achtungserfolge zu erzielen und man gewöhnte sich an die spielerische Klasse des Gegners. So schafften es Nick Probst und Dusan Tomic zu 3, bzw. 2 Einzelsiegen und auch sonst konnte man immer wieder stärker eingestufte Gegner im Doppel oder Einzel bezwingen.

Im vorletzten Spiel der Hinrunde war man dann gegen den TSV Betzingen 3 nah dran einen Ehrenpunkt zu holen, verlor aber leider knapp mit 4:6. So beendete man die Halbrunde mit 0:18 Punkten und konnte dabei 10 gewonnene Spiele verbuchen.

Schon während der Vorrunde bekam man mit Benedikt Ruggaber, Maximilian Ruggaber, Robin Bradtke und Lenny Renz 4 neue motivierte Spieler dazu, welche durch Trainingseifer schnell die Grundlagen beherrschten und neuen Elan in die Trainingsgruppe brachten.

Deswegen durften sich die etablierten Jugendspieler (Nick Probst, Dusan Tomic, Hannes Lang, Martin Schweizer) als eingespieltes Team in der Kreisliga A beweisen und um Spielpraxis und Wettkampfhärte zu sammeln, war die neue 2.Jugendmannschaft in der untersten Liga (Kreisliga B) unterwegs.

Zum Rückrundenstart musste man leider 2 Niederlagen wegen Nicht Antretens in Kauf nehmen, da kurzfristig einige Spieler absagen mussten und kein Ersatz gefunden werden konnte. In den verbleibenden 3 Spielen konnte man 2 gewinnen, nur gegen den bis dato Führenden SV Tübingen 2 gab es eine Niederlage.

Die zweite Mannschaft schaffte es vor dem Abbruch 5 Spiele auszutragen, dabei kam man zu der Erkenntnis, dass vor allem das komplexe Doppelspiel noch verfeinert werden muss, aber ansonsten waren es vor allem die neu dazugekommenen, die für Spielgewinne sorgten. Benedikt, Robin und Maxi gelangen 5 Einzelsiege, wobei Robin mit 2:0 auch noch ungeschlagen blieb. Jan Ukrainky sorgte auch noch für 2 Siege, am Ende stand dennoch nur ein Sieg wegen Nicht Antretens zu Buche.

Abseits des Ligabetriebs, waren viele der Jugendlichen auch motiviert am Wochenende früh aufzustehen um sich bei den Bezirksmeisterschaften, der Rangliste und nicht zu Letzt bei den Vereinsmeisterschaften vor der eigenen Haustür sich mit gleichaltrigen zu messen und am Ende des Tages Spaß zu haben.  

Nach langer Tischtennisabstinenz kann hoffentlich bald wieder mit dem Jugendtraining begonnen werden, um sich körperlich und spielerisch angemessen vorzubereiten.

Abschlussbericht erste Mannschaft Saison Verbandsklasse Süd 2019/2020

Vor Beginn der Saison war unser vorrangigstes Ziel, zunächst einmal einige Erfolgserlebnisse zu sammeln und einige Spiele zu gewinnen, da wir in der Saison zuvor aus der Verbandsliga abgestiegen waren und in der Rückrunde kein Spiel gewonnen hatten. Als wir uns dann noch vor der Saison die Aufstellungen der anderen Mannschaften anschauten, war für uns klar, dass wir schauen müssen zunächst auch Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, weil wir die Liga sehr stark und ausgeglichen einschätzten.

So waren wir nach dem ersten Spiel, dem Derby gegen Rottenburg, froh, dass wir glücklich und dank eines Sieges nach Abwehr von Matchbällen im entscheidenden Spiel durch Robin noch mit 9:7 gewinnen konnten. Im zweiten Spiel wartete dann die erste stärker einzuschätzende Mannschaft, der TSV Kuppingen II, auf uns. Nachdem wir in den ersten beiden Doppeln jeweils Matchbälle abwehren konnten und noch siegten und am Ende auch das Schlussdoppel gewannen, retteten wir so noch ein 8:8 Unentschieden. Im Anschluss konnten wir dann eine kleine Siegesserie starten, bei der sich zeigte, dass wir für die Verbandsklasse nach wie vor eine richtig starke Mannschaft stellen können. So fuhren wir mit 13:1 Punkten zum Spitzenspiel zum Tabellenführer aus Deuchelried. Leider mussten wir in diesem wichtigen Spiel auf Markus verzichten, der die weite Fahrt aufgrund der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht mit antreten konnte. Vor circa 80 Zuschauern lieferten wir dem Meisterschaftsfavoriten aber eine tolle Partie und gingen zwischenzeitlich sogar in Führung. Leider mussten wir unseren Kontrahenten durch zwei knappe, unglückliche Fünfsatzniederlagen zu Mitte des Spiels entscheidend davonziehen lassen. So unterlagen wir am Ende mit 5:9. Nach einem weiteren Sieg zum Abschluss gegen Herrenberg, überwinterten wir mit 15:3 Punkten und nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Kuppingen II auf dem dritten Tabellenplatz.

Aufgrund dieser knappen Ausgangslage steckten wir uns für die Rückrunde das Ziel den zweiten Platz anzugreifen, um so an den Relegationsspielen für den Aufstieg zur Verbandsliga teilzunehmen. Deuchelried als Tabellenführer ohne Minuspunkte erschien uns zu weit entfernt, als dass wir noch Meister werden könnten. So starteten wir auch stark in die Rückrunde und konnten die ersten drei Spiele gewinnen, bevor dann das entscheidende Spitzenspiel gegen Kuppingen anstand. Doch zwei Tage vor Austragung dieses Spiels erreichte uns alle der Corona bedingte Abbruch dieser Saison.

Wir standen zu diesem Zeitpunkt mit 21:3 Punkten erneut nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Kuppingen II auf dem dritten Tabellenplatz. Nachdem klar war, dass die ersten Beiden aufsteigen dürfen, der Dritte aber keinerlei Chancen auf eine Härtefallregelung hat, war bei uns die Enttäuschung groß. Teilweise mischte sich auch Wut gegenüber dieser Entscheidung ein, da wir uns auf Augenhöhe mit Kuppingen sahen und wir in so einem Fall auf Kulanz des Verbandes gegenüber solchen Härtefällen hofften.
So aber treten wir in der neuen Saison erneut in der Verbandsklasse Süd an und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr vielleicht dann mit dem erneuten Aufstieg in die höchste Liga des Verbandes klappt.

In der abgelaufenen Saison überzeugten wir auf sportlicher Ebene besonders in den Doppeln, die insgesamt eine 29:10 Bilanz erzielten. Christoph und Moritz als Spitzendoppel blieben dabei ohne Niederlage und Jochen und Robin brachten das Kunststück fertig gegen die gegnerischen Spitzendoppel eine 9:3 Bilanz zu erspielen, das ist sagenhaft gut. In den Einzeln gelangen uns insgesamt 74:49 Siege und jeder Spieler konnte mit wichtigen Einzelsiegen in knappen Spielen zu dieser gelungen Gesamtleistung Punkte beisteuern. Insgesamt hat die Saison uns wieder großen Spaß gemacht, wir haben einen ausgeprägten Teamgeist und wir freuen uns, in der neuen Saison wieder anzugreifen.

Nachdem die im zweiten Jahr gestartete 6. Mannschaft in seiner 1. Saison einen guten 5. Tabellenplatz belegte, hofften die Mannen in dieser Saison evtl. um die Meisterschaft mitzuspielen. Doch gleich im Lokalderby verlor man gegen den TV Rottenburg IV mit 4:9 und ahnte bereits, dass es eine schwierige Saison werden würde. Nach zwei Unentschieden gegen den TTC Stein und dem SV Tübingen folgte ein blitzsauberer Sieg gegen den TSV Gomaringen und ein mühsamer 9:7 Sieg gegen den SV Seebronn. Dann hegte man neue Hoffnung, denn die Mannschaft verstärkte sich mit Jochen Probst und Neuzugang Florian Renz, welche mit insgesamt 4 Einzelsiegen und 2 Doppelerfolgen einen prima Einstand gaben. Leider verletzte sich Florian Renz im Spiel gegen den TTC Stein und musste seine 2 Einzel und das Doppel kampflos abgeben. Trotzdem reichte es zu einem 9:6 Erfolg. Im Spiel gegen den SV Tübingen konnten dann weder Florian Renz noch Jochen Probst mitspielen und man verlor am Ende knapp mit 7:9. Und dann kam mit Corona eine große Leere!

Die vierte Mannschaft des TTC trat in der Saison 2019/2020 wieder in der Bezirksklasse an. Da es eine Veränderung in der Zusammensetzungen der Gruppen gab, war die Liga nominell etwas schwächer als in der Spielrunde davor. Der Start in die Runde gelang mustergültig mit drei klaren Siegen gegen Reicheneck, Gomaringen und Derendingen. Durch unglückliche Umstände bei Dettenhausen bekam die Mannschaft noch einen Sieg geschenkt, bevor es zum klaren Aufstiegsfavoriten nach Grosselfingen ging. Dort mussten wir leider auf zwei Stammspieler verzichten. Aber vermutlich selbst in Bestbesetzung wäre eine NIederlage nicht vermeidbar gewesen, nur eventuell etwas weniger klar ausgefallen. Beim nächsten Spiel gegen Weilheim haben wir glücklich noch einen Sieg gerettet. Gegen Mittelstadt, die neu in der Gruppe spielten, haben wir leider freitags im Pokal verloren, uns dann direkt am nächsten Tag mit einem klaren 9-2 für uns revanchiert. Beim Spiel gegen Tübingen verlass uns dann das Glück. Tübingen trat das einzige Mal in der ganzen Runde mit der bestmöglichen Aufstellung an, wir waren noch Ersatzgeschwächt, so dass es am Ende knapp 9-6 für Tübingen endete. Nach einem recht klaren 9-3 Sieg konnten wir die Vorrunde, etwas überraschend, als Zweiter beenden. Maßgeblich zu diesem super Zwischenstand hat sicher die gute Doppelleistung beigetragen, die wir insbesondere auch bei den wichtigen Spielen abrufen konnten.

Die Rückrunde begann mit dem Spiel gegen den Tabellenführer Grosselfingen. Obwohl wir wieder mit zwei Ersatzspielern antreten mussten, konnten wir diesmal das Spiel etwas knapper gestalten als in der Vorrunde, haben aber trotzdem mit 9:5 verloren. Im Verlauf der Runde reicht es noch für einen Sieg gegen Weilheim. Die letzten drei Spiele vor Abbruch der Saison lief es leider für die Mannschaft nicht mehr gut, so dass wir gegen Betzingen, Derendingen und Dettenhausen leider verloren haben. Trotz des nicht so erfolgreichen Endes der Saison ist die vierte Mannschaft mit dem Verlauf sehr zufrieden und hätte gerne noch die letzten Spiele bestritten und die theoretische Chance auf die . Wir freuen uns darauf nächste Runde wieder in derselben Liga antreten zu können.

Am vergangenen Wochenende fanden in Weinheim bei Mannheim die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Tischtennis statt. Dabei traten insgesamt je 72 Frauen und Männer im Einzel-, Doppel- und Mixedwettbewerb an, um die besten Tischtennisspieler Baden-Württembergs zu ermitteln. Jeder Bezirk hatte einen oder zwei Verfügungsplätze und so traten für den Tischtennisbezirk Alb bei den Herren Moritz Schulz (TTC Ergenzingen) und Christoph Hörmann (TTC Ergenzingen) an.  

Moritz Schulz überzeugte in seiner Gruppenphase. Nach zwei souveränen 3:1 Siegen unterlag er dem Freiburger Regionalligaspieler Hugger mit 0:3, womit Schulz als Gruppenzweiter eine zusätzliche Qualifikationsrunde spielen musste. In dieser traf er auf Samuel Amann (TTC Iffezheim), dem er mit seinem harten Topspinspiel beim 3:0 Sieg keine Chance ließ. In der nächsten Runde wartete dann der an Position 1 gesetzte Florian Bluhm vom Tabellenführer der dritten Liga, NSU Neckarsulm. Hier spielte der Ergenzinger groß auf und hatte gegen den Abwehrkünstler im ersten Satz sogar vier Satzbälle, die er aber alle nicht verwerten konnte. Schlussendlich setzte sich der hohe Favorit und spätere Sieger im Herreneinzel mit 3:0 Sätzen durch.

Christoph Hörmann war in seiner Gruppe als Gruppenkopf gesetzt und wurde dieser Setzung bei seinen drei Siegen auch gerecht. In der ersten KO-Runde traf er auf Yannick Schwarz (JDK Offenburg). Die beiden lieferten sich ein hochklassiges Match. Nach einem 0:2 Satzrückstand konnte Hörmann immer öfter die Initiative ergreifen, seinen Gegner unter Druck setzen und dadurch in Sätzen zum 2:2 ausgleichen. Der fünfte Satz wogte dann lange Zeit hin und her, ehe sich Schwarz gegen Ende durchsetzen konnte und das Spiel gewann.

Im Doppel traf die eingespielte Ergenzinger Paarung Hörmann/ Schulz leider direkt in der ersten Runde auf die an Position 2 gesetzten Regionalligaspieler Dwain Schwarzer und Sven Happek. Nachdem jede Paarung einen Satz gewann und die beiden Ergenzinger im dritten Satz bereits mit 7:5 führten, riss bei den beiden auf einmal der spielerische Faden und sie verloren diesen Satz und anschließend im vierten Satz auch das gesamte Match.

Im Mixedwettbewerb trat Moritz Schulz mit seiner Partnerin Melanie Merk an. Nach einem Sieg in der ersten Runde waren dann in der zweiten Runde bei der 0:3 Niederlage ihre Gegner eine Nummer zu groß.
Besser erging es hier der bezirksinternen Paarung Anja Skokanitsch und Christoph Hörmann. Nach zwei souveränen Siegen trafen die beiden auf die an zwei gesetzte Paarung Hessenthaler/ Bluhm (beide NSU Neckarsulm), die in der zweiten bzw. dritten Liga spielen. Gegen diese Angriff-/ Abwehrkombination spielten Skokanitsch/ Hörmann taktisch hervorragend auf. Durch immer wieder gezielte Angriffe gepaart mit möglichst fehlerfreiem Spiel konnten die beiden sich am Ende eines langen Matches im fünften Satz durchsetzen und qualifizierten sich für das Viertelfinale. In diesem dominierten sie ihre beiden Gegner Gaiser/ Seidel und trafen somit am Sonntagmittag auf die Böblinger Paarung Kaufmann/Hornstein. Diese erwiesen sich bei der knappen 2:3 Niederlage als etwas zu sicher und beendeten den überraschenden Siegeslauf des Doppels. So blieb am Ende der dritte Platz.

„Es war insgesamt ein tolles Turnier. Wir haben alle beide unsere Setzung im Einzel erreicht und haben teilweise tolle Leistungen gezeigt. Im Doppel war das Losglück sicherlich nicht auf unserer Seite. Das Mixed war dann bei mir persönlich letztlich eine tolle Überraschung und hat gezeigt, was in einem einzelnen Spiel und mit perfekter Taktik möglich ist. Die jeweiligen Einzel gegen die beiden Neckarsulmer hätten wir sicherlich hoch verloren“, fasste Christoph Hörmann das Wochenende zusammen.

 

Der TTC Ergenzingen war am vergangenen Wochenende Ausrichter der Tischtennis - Kreismeisterschaften des Sportkreises Tübingen-Hechingen. Dabei konnten sich die Ergenzinger erneut auf das bestens eingespielte Organisationsteam um Ingo Schäfer, Markus Pfeffer, Eugen Jung und Werner Brausewetter verlassen. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen  5 Teilnehmer mehr teil, insgesamt gingen 147 Tischtennispieler an den Start. Dennoch erscheinen z.B. die 12 Teilnehmer bei den Herren A oder die insgesamt 69 Teilnehmer in den verschiedenen Altersklassen sehr wenig im Vergleich zu den möglichen aktiven Spielern im Mannschaftsspielbetrieb. 

Am Samstag traten die Jugendlichen an und ermittelten ihre Sieger. Insgesamt kamen die Sieger hier aus vielen verschiedenen Vereinen. In der Jugend U11 Konkurrenz konnte sich Mika Christner vom SV Weilheim den Titel erspielen, in der U12 Konkurrenz gewann Paul Renz vom TSV Gomaringen, bei U13 siegte Levi Rau vom TV Derendingen und in der U15 Konkurrenz gewann Lysander Kiosoglou vom SV Tübingen. In der U18 Konkurrenz der Jugendlichen konnte sich am Ende Jakob Gönner vom SV Tübingen durchsetzen, der auch die Doppelkonkurrenz gemeinsam mit seinem Partner Hannes Hüttner (SV Tübingen) gewann. Bei den Mädchen U18 gewann Johanna Rittberger vom SV Weilheim, im Doppel konnte die Paarung Pia Ida Ritter und Julia Steck vom TSV Burladingen siegen.

Am Sonntag spielten dann die Erwachsenen um die Sieger. Bei den Damen gewann Caroline Dold vom TSV Kiebingen vor Debora Isoldi vom TTC Hechingen. Der Herren A Wettbewerb war fest in den Händen des Ausrichters TTC Ergenzingen. Am Ende gewann Moritz Schulz im Finale gegen Robin Kaiser den Titel. Den gemeinsamen dritten Platz teilten sich Dominik Schnaidt und Marc Schenk ebenfalls vom TTC Ergenzingen. Der Titel im Doppel ging überraschenderweise an die Paarung Fabian Schnaidt und Johannes Gollub vom TTC Ergenzingen, die die höher eingeschätzte Konkurrenz bezwang. In der größten Konkurrenz des Turniers, den Herren B mit 27 Teilnehmern, gewann am Ende eines langen Turniers mit Günter Hauser ebenfalls ein Spieler vom TTC Ergenzingen. Den Doppeltitel holten sich Ralf Subik und Luis Eberhart vom TTC Stein. Im Herren C Einzelwettbewerb gewann Dominik Schnell vom TTC Grosselfingen, den Doppeltitel gewannen Alexander Weber und Thomas Willmann vom TTC Ofterdingen. Den Titel bei den Herren D gewann Gerhard Bux vom SV Tübingen, im Doppel siegte die Paarung Andreas Noack/ Vedi Okur (TTC Hechingen/ SV Tübingen).

Die meisten Teilnehmer stellten bei den Erwachsenen nach dem Ausrichter TTC Ergenzingen, der TTC Stein und der SV Tübingen. Bei den Jugendlichen stellten der TV Rottenburg, der SV Weilheim, der TV Derendingen und der TSV Gomaringen die meisten Teilnehmer.

„Es war wieder ein langes Turnier, das wir aber mittlerweile mit viel Routine durchführen und den Teilnehmern ein tolles Turnier bieten können. Natürlich würden uns wieder mehr Teilnehmer wünschen, aber es war nichtsdestotrotz ein tolles Turnier mit verdienten Siegern und viel Spaß am Sport“, sagte Vorstand Eugen Jung vom TTC Ergenzingen.

zu den Ergebnissen

   

Um sich nach wochenlanger Tischtennispause wieder auf die Rückrunde vorzubereiten, nahmen wir zum zweiten Mal am Bära Cup teil. Bei einem wirklich gut organisierten Turnier bildeten Dominik/Fabius, Fabian/Johannes & Jojo/Kevin jeweils ein Team.

Tischtennisspieler bis zur Landesklasse und die amtierenden Vorjahressieger aus Rottweil (Müller/Reichelt) waren mit insgesamt 30 Mannschaften am Start. Deswegen rechneten sich vor allem Dominik & Fabius etwas aus und auch Fabian/Johannes wollten um die vorderen Plätze ein Wörtchen mitreden.

Nachdem alle beteiligten Ergenzinger viel Schlaf für eine optimale Vorbereitung gesammelt hatten, startete die Gruppenphase pünktlich um 9 Uhr. In 3er oder 4er Gruppen wurde das Turnier im modifizierten Corbillon Cup System ausgetragen, d.h. es gab 2 Einzel und 1 Doppel ( Best of 3). Ab der K.O. Runde waren 3 Punkte für einen Sieg nötig.

In der Gruppe konnten sich beide Teams als Erster durchsetzen. Schwierigkeiten hatte nur Fabian gegen einen erfahrenen Schwenninger (3:2), ebenso wie Fabius und Dominik gegen die Nusplinger Gerd/Vanessa Klaiber. Dominik verlor zuerst gegen Gerd Klaiber, bevor Fabius gegen Vanessa Klaiber knapp in 5 Sätzen gewann. Im Doppel holten sie gemeinsam den siegbringenden zweiten Punkt.

Jojo und Kevin hatten es nicht ganz so leicht, sie trafen auf gute Gruppengegner ( u.a. Sascha Gaa), konnten aber immerhin ein Spiel für sich entscheiden und als Gruppendritter um den B-Pokal mitspielen. Allerdings trafen sie dann gleich zu Beginn auf die späteren Sieger Josua Ritzmann/Tobias Conzelmann und schieden somit aus.

ACHTELFINALE: Zu Beginn der Knock Out Runde blieben Fabian und Johannes weiterhin ohne Spielverlust und gewannen ihr Spiel mit 3:0. Dominik und Fabius mussten erneut gegen starke Nusplinger ran und waren nach einer Niederlage von Fabius und im Doppel kurz vor dem Ausscheiden. Doch in der zweiten Einzelrunde hatten sie ihre Nerven im Griff und drehten den Spielstand noch zu ihren Gunsten auf 3:2.

VIERTELFINALE: Auf Dominik & Fabius wartete wie nicht anders zu erwarten wieder eine Mannschaft aus Nusplingen. Mit Sascha Gaa/Fabian Graf hatte man insbesondere mit Gaa, der vielleicht beste Spieler des Turniers, wieder einen Brocken als Gegner erwischt. Deswegen galt es gegen den „schwächeren“ Graf zweimal zu gewinnen und dann das Doppel für sich zu entscheiden. So kam es dann schlussendlich auch, jedoch hatte Fabius in einem klasse Match Gaa am Rande einer Niederlage und zog nur knapp in 5 Sätzen den Kürzeren. Fabian und Johannes sahen sich einer ähnlichen Herausforderung gestellt, man trat gegen die Derendinger Kombination Saric/Untraut an. Nach dem Sieg von Fabian gegen Untraut und der Niederlage von Johannes gegen Saric, stand man im Doppel, aufgrund der Stärke von Saric, unter Druck. Doch irgendwie war die Doppelleistung am heutigen Tag von Fabian/Johannes eher bescheiden, sie fanden einfach keine Lösungen und verloren klar ihr Spiel. Ab jetzt galt die Devise Verlieren verboten, jedoch wartete auf Fabian mit Saric eine schwere Aufgabe. Zu seinem Glück wurden vor den Viertelfinals die Tische umgestellt, sodass man mehr Fläche zum Spielen hatte. Das kam ihm sehr entgegen und er konnte sein bekanntes Abwehrspiel mehrere Meter hinter der Platte durchziehen, Saric gelang es nicht den Punkt zu beenden und Fabian zeigte eine wirklich sehr starke Leistung. Nach einem engen ersten Satz, den Fabian für sich entscheiden konnte, kam Saric nach und nach in konditionelle Schwierigkeiten und auch der Wille das Spiel noch zu drehen verschwand allmählich. Fabian ließ sich das Spiel nicht mehr nehmen und gewann mit 3:0 Sätzen, ein Sieg der im Vorhinein in der Deutlichkeit auf jeden Fall nicht zu erwarten war, doch Fabian und Johannes vor dem Ausscheiden bewahrte. Nach der grandiosen Leistung von Fabian und dem Halbfinaleinzug vor Augen, zeigte dann auch Johannes eine konzentrierte Vorstellung. Um ja nicht unter Druck zu geraten oder nervös zu werden begann er gegen Untraut mit 100% und holte sich mit gewonnenen Punkten immer mehr Sicherheit, am Ende war es der Schlüssel zu einem 3:0 Sieg.

HALBFINALE: Am späten Abend war man mit 2 Teams unter den 4 besten Mannschaften vertreten und wollte natürlich jetzt auch mit einer Mannschaft den letzten Schritt ins Finale gehen. Für Dominik und Fabius ging es gegen Dietmar Reiner und Erhard Reimann (Wehingen/Margrethausen), beide taten sich gegen einen unangenehm spielenden Materialspieler schwer und verloren deshalb auch dieses Spiel. Jedoch konnten sie im zweiten Spiel ihre spielerische Klasse demonstrieren und kamen zu 2 klaren Erfolgen. Den Grundstein auf dem Weg ins Finale setzten sie im Doppel, in dem sie die bis dato ungeschlagenen Gegner 3:0 mit einer „cleveren“ Leistung bezwangen. Tatsächlich fehlte zu einem reinen Ergenzingen Finale nicht viel, doch Fabian/Johannes konnten es ihren jüngeren Teamkollegen nicht gleich tun. Gegen Thomas Schweiger/Marcus Jäger (Tailfingen-Margrethausen), die zuvor den Titelverteidiger und Favoriten aus Rottweil aus dem Turnier kegelten, war es vor allem Johannes, der es in 2 mehr als engen Spielen verpasste einen Sieg einzufahren. Gegen Jäger konnte er einen 8:5 Vorsprung im 5. Satz nicht nutzen, um für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen (2:0), nachdem Fabian souverän gegen einen stark aufspielenden Schweiger gewann. Nachdem das Doppel wieder verloren wurde, zog Johannes gegen Schweiger in einem intensiv geführten Spiel erneut den Kürzeren(1:3), bei dem er jeden Satz in der Verlängerung verlor. Damit war die Entscheidung gefallen und Fabians Spiel nicht mehr relevant, mit Platz 3 und Pokal kann man trotzdem sehr zufrieden sein. Insbesondere Fabian glänzte ohne Einzelniederlage, Johannes fehlte am Ende immer ein wenig Mut & das nötige Glück um gegen besser eingestufte Gegner zu gewinnen.

FINALE: Nach knapp 11 vollgepackten Tischtennisstunden, standen sich im letzten Spiel des Tages Ergenzingen 1 und Margrethausen 2 gegenüber. Die Lager der Fans waren klar verteilt, 4 auf Seiten der Ergenzinger und ca. 20-30 Anhänger auf der Gegenseite. Jedoch verlief das ganze Turnier schon sehr fair ab und auch im Finale beklatschte man auf beiden Seiten tolle Ballwechsel, viele waren auch begeistert von den Leistungen der Ergenzinger Nachwuchsakteure. Im ersten Einzeldurchgang setzte Fabius zunächst ein Statement, in dem er Marcus Jäger klar mit 3:0 besiegte. Doch Dominik fand gegen die kurzen Noppen von Thomas Schweiger am Nebentisch kein Konzept, dieser zeigte im Finale nochmal eine einwandfreie taktische Leistung und gewann gegen Dominik 3:0. Im Doppel konnte man sehen, dass Dominik & Fabius zusammen mittlerweile ein hohes Niveau erreicht haben, welches sie Woche für Woche in der Landesklasse abrufen müssen, ein klares 3:0 war das Ergebnis. Die Ergenzinger Fraktion war sich danach ziemlich sicher, dass damit der Turniersieg fast eingetütet war. Doch damit sollten sie falsch liegen, denn man hatte in den darauf folgenden Einzeln das Gefühl, dass sich jeder auf den anderen verlässt. So stand es nach 15 Minuten plötzlich auf beiden Tischen 0:2 und der Pokal war wieder in weite Ferne gerückt. Fabius fand, wie auch Dominik, einfach keine Mittel gegen Schweiger und verlor nach kurzem Aufbäumen auch Satz 3 und damit das Spiel. Das bekam Dominik natürlich mit und ihm war klar, dass es jetzt im entscheidenden Spiel an ihm liegt. Ab diesem Moment wirkte er viel fokussierter und hob sein Tischtennisniveau augenblicklich nochmal an. In einem spannenden Finale konnte er dann Satz 3-5 noch gewinnen und war vor allem in den entscheidenden Situationen der bessere Spieler.

Mit dem Finalerfolg geht der Wanderpokal in der 35. Auflage des BÄRA Cups erstmals nach Ergenzingen und man wird 2021 versuchen, den Titel zu verteidigen. Das Turnier in Nusplingen passt ideal in die Trainingsvorbereitung zur Rückrunde und zudem lernt man viele neue Tischtennisspieler aus der Region kennen und man kann den Verein mit guten Leistungen und sportlich fairen Auftreten würdig präsentieren.