Im letzten Auswärtsspiel der Vorrunde musste die 5. Mannschaft des TTC gegen die 4. Mannschaft von Derendingen antreten. Von vorne herein war klar, wenn diese komplett spielen, wird es schwer gegen diese Mannschaft zu punkten, zumal die 5. Mannschaft auch in diesem Spiel mit Werner und Adolf als Ersatz für Tobias und Benedikt antreten musste.

So lag man auch nach den Eingangsdoppeln mit 1:2 zurück, wobei völlig überraschend das 3er Doppel mit Jochen und Werner den TTC noch im Spiel hielt.

Durch 2 Siege am vorderen Paarkreuz von Markus, 2 Siege im mittleren Paarkreuz von Eugen und Jochen jeweils gegen die Nummer 4 von Derendingen und einem Sieg von Adolf im hinteren Paarkreuz reichte es für die 5. Mannschaft noch zu einem achtbaren Ergebnis von 6:9 Punkten für Derendingen.

Damit beendet die 5. Mannschaft die Vorrunde auf dem drittletzten Platz mit zwei Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen.

Nach der knappen 7 : 9 Niederlage gegen den TSV Lustnau am Donnerstagabend, bei der vor allem das vordere Paarkreis mit 3 Siegen glänzte, war klar, dass unbedingt gegen den Tabellenletzten Rottenburg IV gewonnen werden musste, um nicht noch in die Abstiegsränge zu kommen. Als dann am Samstagmorgen Benedikt sich krank meldete und mit Tobias somit 2 Stammspieler in diesem wichtigen Spiel fehlten, machte sich vor allem beim Mannschaftsführer schon etwas Sorge breit, dass das Spiel verloren gehen könnte.

Als Ersatzspieler standen Adolf und Werner zur Verfügung, so dass mit Eugen die drei ältesten Spieler des TTC Ergenzingen zum Einsatz kamen. Nachdem nach den Eingangsdoppeln und der Niederlage von Rainer Rottenburg mit 3:1 in Führung ging, schienen sich die Befürchtungen vom Mannschaftsführer Eugen zu bestätigen. Durch 2 Siege von Markus und Jochen konnte jedoch dieser Vorsprung ausgeglichen werden. Nachdem Eugen jedoch sein Spiel gegen Angstgegner Albert Bender verlor, hoffte man auf Ergenzinger Seite auf Siege der Oldies Adolf und Werner. Vor allem der Sieg von Werner gegen seinen jungen und nach TTR Punkten höher stehenden Gegner war wie ein Befreiungsschlag und sorgte erstmalig für das Gefühl, den Sieg nach Hause bringen zu können.

Es folgte dann eine Serie von 5 Siegen, die nur durch die Niederlage von an diesem Abend völlig von der Rolle spielendem Eugen unterbrochen wurde. Adolf machte dann mit seinem 3:0 Sieg den Sack zu, so dass doch noch ein klarer 9:5 Sieg für die 5. Mannschaft des TTC zu Stande kam.

Das auf Wunsch von Weilheim von Samstag auf Freitagabend vorverlegte Spiel bot gleich zu Anfang für unsere Mannschaft eine uns seit Wochen bei Heimspielen wohlbekannte Situation: Man kann nach dem Spiel nicht duschen, da die Umkleideräume und Duschen saniert werden. Allerdings hatte dies auf das Spiel keinen allzu großen Einfluss. Der Gegner, der sich große Chancen auf die Meisterschaft ausrechnet, war einfach besser.

In den Eingangsdoppeln konnte lediglich das Doppel Rainer Steegmüller/Eugen Jung punkten. Danach folgte eine Serie von Siegen von Weilheim zum Zwischenstand von 6:1. Dem 82jährigen Adolf Hug war es dann vorbehalten, gegen den 16jährigen und jüngsten Spieler von Weilheim mit seiner Erfahrung gegen jugendlichen Angriffswirbel den 2. Siegpunkt für die 5. Mannschaft des TTC zu erkämpfen. Dies motivierte dann Markus Pfeffer und Benedikt Schach, mit ihren Siegen das Ergebnis mit 4:9 doch noch etwas erträglicher zu gestalten. Da dann das Duschen ausfiel, gönnte man sich nach dem Spiel ein von der Mannschaft von Weilheim gestiftetem Freibier.

Nach dem Verlust aller drei Eingangsdoppel und der Niederlage von Markus Pfeffer gegen die Nummer 2 von Dettenhausen war klar, dass man nach dem Rückstand von 0:4 dieses Spiel wohl kaum mehr gewinnen wird.

In den Einzelspielen legte man sich zwar nochmal ins Zeug, aber außer den jeweils beiden Siegen von Rainer Steegmüller und Benedikt Schach, sowie dem klaren Sieg von Markus in seinem 2. Einzel gab es für den Rest der Mannschaft nichts zu erben. Allerdings war man bei diesem Spiel nicht gerade vom Glück verfolgt, da von den 7 Spielen , die im Entscheidungssatz entschieden wurden, lediglich 2 Spiele gewonnen werden konnten.


Für den Mannschaftsführer Eugen Jung war das Unentschieden gegen Tübingen eher ein Punktverlust als ein Punktgewinn, vor allem nachdem man alle drei Eingangsdoppel gewinnen konnte.

Die Tübinger Mannschaft holte jedoch mit den nachfolgenden Einzelspielen nicht nur den 0:3 Rückstand auf, sondern ging sogar mir 4:3 in Führung. Adolf Hug war es dann vorbehalten, den Lauf der Tübinger mit seinem Sieg gegen die Nummer 6 der Tübinger zu stoppen. Nachdem Johannes Mock und Markus Pfeffer jedoch ihre Spiele verloren, lag Tübingen wiederum mit 6:4 in Front. Mit 4 Siegen von Benedikt, Eugen, Jochen und wiederum Adolf schaffte sich die 5. Mannschaft eine gute Ausgangslage für den Sieg.

Doch sowohl Johannes, als auch das Schlussdoppel Markus und Benedikt, verloren jeweils im 5. Satz nach Verlängerung, so dass es Tübingen doch noch gelang, ein Unentschieden zu erreichen.

 
Gegen einen Mitfavoriten um die Meisterschaft gab es im Auswärtsspiel der 5. Mannschaft nichts zu erben. Die ersten Drei der Wendelsheimer mit weit über 1500 TTR-Punkten zeigten ihren Ergenzinger Gegenspielern Markus, Rainer, Benedikt und Eugen ihre Grenzen auf. Mit 8 Punkten schafften sie fast allein den Sieg. Den letzten Punkt für Wendelsheim holte die Nummer 5 gegen unseren Ersatzspieler Adolf in einem allerdings sehr engen Match. So war es dem 3er Doppel Jochen und Adolf, sowie Benedikt gegen die Nummer 4 und Jochen gegen die Nummer 6 von Wendelsheim vorbehalten das Ergebnis mit 9:3 etwas freundlicher zu gestalten.

 

 
Mit gemischten Gefühlen fuhr man zum ersten Spiel in der Neuen Runde nach Hirschau, da Tobias Miller wegen einer Schulterverletzung nicht spielen konnte, und Rainer Steegmüller signalisierte, dass er wegen einer noch nicht gänzlich ausgestandenen Erkältung nur bedingt einsatzfähig sei.

Als man dann auch nach den Eingangsdoppeln 1:2 zurücklag, da nur das 3er Doppel mit Jochen Probst und unserem Ersatzspieler Johannes Mock gewinnen konnte, stellte man sich schon auf einen langen Abend ein.

Doch in den Einzelspielen lief es dann überraschend gut. Lediglich Markus Pfeffer gönnte dem Gegner noch 2 Punkte, während Rainer die beiden Spitzenspieler von Hirschau besiegen konnte, sowie Benedikt Schach und Eugen Jung im mittleren Paarkreuz alle 4 Punkte gewannen.

Das hintere Paarkreuz mit Jochen und Johannes steuerte dann die beiden restlichen Punkte zum letztlich doch klaren 9:4 Sieg für die 5. Mannschaft bei.