Christoph Hörmann

Christoph Hörmann

Sonntag, 21 November 2021 19:18

Erste spielt trotz stetiger Führung nur 8:8

Der TTC Ergenzingen hat in der Tischtennis Verbandsliga im Derby gegen den VFL Herrenberg 8:8 unentschieden gespielt. Damit stehen die Ergenzinger mit nun 5:5 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. „Das war leider ein total verschenkter Punkt. Ich denke wir hätten den Sieg hier verdient gehabt. Wir haben aber leider zu viele Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, ungenutzt gelassen“, analysierte Jochen Raff.

Dabei startete der TTC Ergenzingen fulminant in die Partie: die Doppel Christoph Hörmann und Moritz Schulz gegen Reger/ Sanfilippo sowie Jochen Raff und Robin Kaiser gegen Schönhaar/ Hering siegten sicher und brachten ihre Farben gleich zu Beginn in Führung. Anschließend überzeugte das Dreierdoppel mit Dominik Schnaidt und Michael Hörmann in ihrem Duell gegen Georg Gerlach/ El Haj Ibrahim ebenfalls: Obwohl die beiden erst ihr zweites gemeinsames Doppel in dieser Saison bestritten, harmonierten sie auf ganzer Linie, spielten taktisch auf hohem Niveau und siegten letztlich mit 12:10 im fünften Satz. Erstmals in dieser Saison führten die Ergenzinger damit mit 3:0 vor den Einzeln.

Doch in diesen mussten die Ergenzinger in der ersten Runde gleich zwei Nackenschläge verkraften. Moritz Schulz gegen Schönhaar und Michael Hörmann gegen Gerlach lagen jeweils mit 2:0 Sätzen in Führung, mussten aber am Ende ihren Gegnern noch gratulieren. So standen in der ersten Einzelrunde lediglich die beiden überzeugenden Siege von Jochen Raff gegen den ehemaligen Ergenzinger Domenico Sanfilippo und dem furios aufspielenden Robin Kaiser gegen Max Hering auf der Anzeigetafel. In der zweiten Einzelrunde erspielten Moritz Schulz gegen Reger und Jochen Raff gegen Hering zwei souveräne Siege und brachten ihre Farben damit mit 7:5 in Führung. Doch im Duell zwischen Robin Kaiser und Sanfilippo spielte sich der nächste Tischtenniskrimi ab, abermals mit dem besseren Ende für die Herrenberger: Kaiser führte bereits mit 2:0 Sätzen, ehe Sanfilippo sich immer besser ins Spiel hineinkämpfte und der Ergenzinger letztlich die weiteren drei Sätze mit 10:12, 8:11, 10:12 verlor. „Glücklicherweise hat unser Youngster Dominik Schnaidt in dieser herausfordernden Situation gute Nerven bewiesen“, sagte Jochen Raff. Durch seinen knappen 3:1 Erfolg über den bis dato in dieser Saison ungeschlagenen Georg Gerlach sammelte er den achten Punkt. „Natürlich hatten wir dann die große Hoffnung, dass wir das Spiel dann auch gewinnen. Unser Schlussdoppel ist an sich eines der besten der Liga“. Doch an diesem Tag glückte den Ergenzingern in den knappen Spielsituationen wenig. Nach einer 2:1 Satzführung ließen sich Christoph Hörmann und Moritz Schulz noch die Butter vom Brot nehmen und die beiden unterlagen schlussendlich noch mit 10:12 im Entscheidungssatz, womit sich die Herrenberger am Ende noch den einen Punkt retteten.

Am nächsten Wochenende empfängt der TTC Ergenzingen am Samstag den TV Rottenburg zum Derby und am Sonntag gastiert der TV Calmbach in der Ergenzinger Breitwiesenhalle.

Sonntag, 19 September 2021 18:57

Erste Mannschaft verpatzt den Saisonstart

Der TTC Ergenzingen hat zum Auftakt der neuen Tischtennis Verbandsliga Saison im Derby beim ruhmreichen SSV Reutlingen eine unglückliche 6:9 Niederlage einstecken müssen. In einer umkämpften und ausgeglichenen Partie entwickelten sich viele hochklassige und umkämpfte Matches, in denen die Reutlinger meist als die etwas glücklicheren Sieger hervorgingen. „Unterm Strich ist es natürlich bitter, im ersten Spiel nach einem Jahr Wettkampfpause zu verlieren, aber wir sind trotz allem glücklich, dass die Saison jetzt endlich losgegangen ist und wir unseren geliebten Sport wieder im Punktspielbetrieb ausüben können. Dieses positive Gefühl überwiegt heute“, sagte Moritz Schulz nach Spielende.

Im Spiel gegen den ehemaligen Europapokalsieger und deutschen Meister gab es für die Ergenzinger einige Schlüsselduelle, die allesamt an den Gegner gingen. Bereits in den Doppeln entwickelte sich im Duell zwischen Dominik Schnaidt und Michael Öhler gegen Marco Kieselbach und Markus Metzger ein Krimi, als die beiden Ergenzinger einen 0:2 Satzrückstand egalisierten, im fünften Satz bereits mit 9:6 in Führung lagen, um am Ende doch noch zu unterliegen. Auch in den Einzeln am hinteren Paarkreuz spielten sich beim Stand von 7:6 für Reutlingen dramatische Szenen ab: Dominik Schnaidt drehte nach verlorenem ersten Satz vermeintlich die Partie und lag im dritten bereits mit 7:2 in Führung und überzeugte mit guten Aufschlägen und variablen Topspins. Doch leider konnte er sein Spiel nicht konstant auf die Platte bringen und unterlag in den nächsten beiden Sätzen mit 12:14 und 13:15. So war es an Michael Öhler seine Mannschaft wenigstens noch in das Schlussdoppel zu bringen. Er setzte seinen Gegner Marco Kieselbach mit aggressiver und laufstarker Spielweise auch von Beginn an unter Druck und ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Doch in einem Spiel auf des Messers Schneide war der Reutlinger am Ende im fünften Satz mit 11:9 der glückliche Sieger und sicherte seiner Mannschaft den 9:6 Erfolg. So avancierte Marco Kieselbach zum Reutlinger Matchwinner: Er gewann sowohl das Doppel als auch beide Einzel im fünften Satz mit dem denkbar knappsten Ergebnis 11:9. „Vermutlich war er beim Sportpsychologen während der Coronapause“, schmunzelte Moritz Schulz anerkennend über den sich so nervenstark präsentierenden Kontrahenten.

Die Ergenzinger Zähler holten das Paradedoppel Christoph Hörmann und Moritz Schulz und in den Einzeln Christoph Hörmann am vorderen Paarkreuz und Jochen Raff am mittleren Paarkreuz mit jeweils zwei Einzelsiegen, bei denen beide eine starke Frühform präsentierten.

Der TTC Ergenzingen hat nun einige Wochen spielfrei, da der kommende Gegner SV Böblingen derzeit seine Halle umbaut und daher das Spiel verlegt werden muss. So greifen die Ergenzinger erst wieder Mitte Oktober ins Spielgeschehen ein, wenn ein Auswärtsdoppelspieltag in Oberschwaben bei den beiden Aufsteigern SG Aulendorf und SV Schemmerhofen ansteht.

 

Am Freitag richteten wir in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule einen Aktionstag Tischtennis während der Schulzeit aus. Hierzu organisierte unser Jugendtrainer Moritz ein kleines Team aus Spielern. Mit diesen bauten wir am Donnerstag nach dem Training alle Stationen auf und konnten diese über Nacht stehen lassen. Beim Aktionstag kam immer eine Klasse je Schulstunde. Ziel war es den Kindern und Jugendlichen in einer Schulstunde möglichst viel Spielzeit mit dem Schläger und Ball zu ermöglichen. Nach der Begrüßung und der Einweisung in die Schlägerhaltung konnte es auch schon ans Aufwärmen gehen. Hier spielten wir zunächst eine Runde „Mäxle“ mit jeweils einem Trainer (siehe Abbildung 1).

Insgesamt war der Aktionstag ein voller Erfolg. Die Kinder und Jugendliche sind mit einem Lächeln aus der Halle gegangen und hatten einen erfolgreichen Kontakt mit dem Tischtennissport. Abschließend möchte ich noch allen Beteiligten Personen danken, insbesondere Frau Ziegler-Wegner, Herr Eisele und natürliche den engagierten Helfern vom TTC.

 

 

 

 

 

Abbildung 1 Mäxle

Danach teilten wir die Kinder und Jugendlichen auf die einzelnen Stationen auf (siehe Abbildungen 2-5).

 

Abbildung 2 Rundlauf und zocken mit Christoph

Station Zocken und Rundlauf: Hierbei spielte Christoph immer mit einer Person und versuchte möglichst viele Kontakte zu schaffen. Am Nebentisch durfte gezockt werden.

 

Abbildung 3 Zeitungsspiel mit Micha

Station Zeitungsspiel: Hierbei war es das Ziel nach dem Zuspiel von Micha den Ball auf eine Zeitung zu spielen. Nach drei Treffern wurde die Zeitung halbiert.

 

 Abbildung 4 Ball balancieren und Zielschiessen mit Johannes

Station Zielschiessen: Hierbei musste der Ball auf dem Schläger um die Hütchen balanciert werden um dann von dem Reifen eine Zielschuss in den Kasten zu Üben.

 

Abbildung 5 Mini-Tische mit Moritz

Station Mini-Tisch: Hier wurden normale Tische aus der Hall mit Hilfe von Klemmnetzen zu Tischtennistischen umgewandelt. Ziel war es den Ball möglichst oft hin und her zu spielen.

 

Bericht von Moritz

Sonntag, 20 September 2020 18:32

Erste startet mit Pleite in die neue Saison

 

Der TTC Ergenzingen ist mit einer überraschend deutlichen NIederlage in die neue Saison in der Tischtennis Verbandsliga gestartet. Gegen den allerdings sehr stark einzuschätzenden Aufsteiger SSV Ulm 1846, der sich vor der Saison personell deutlich verstärkte, verloren die Ergenzinger mit 4:9. „Das war in Teilen eine indisponierte Vorstellung von uns. Ein Eröffnungsspiel ist immer besonders und schwierig, aber so eine schwache Leistung sollte uns als Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern nicht passieren“, sagte Christoph Hörmann.

Allerdings war der TTC Ergenzingen bei genauerem Betrachten des Spielbogens nicht derart unterlegen wie man bei diesem Ergebnis vermuten könnte: Nach einem klaren Doppelerfolg von Christoph Hörmann und Moritz Schulz verloren die anderen beiden Doppel aber jeweils knapp im fünften Satz. Anstatt mit 3:0 zu führen, lag der TTC so mit 1:2 in Rückstand. Im ersten Einzel des Tages konnte der an der Schulter verletzte Christoph Hörmann infolgedessen seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und unterlag nach zwischenzeitlichem 1:1 Satzausgleich in der Folge unglücklich mit 10:12 und 10:12. „Hätten wir von diesen drei knappen und umkämpften Spielen eines oder zwei gewonnen, wäre heute mindestens ein Unentschieden möglich gewesen. So aber liefen wir dem Rückstand immer hinterher und das Spiel war beendet, bevor unser starkes hinteres Paarkreuz uns ins Schlussdoppel bringen konnte“, analysierte Christoph Hörmann. So waren es auf Ergenzinger Seite lediglich zwei Spieler, die für Glanzstücke sorgten: Youngster Dominik Schnaidt gelang dabei ein Debüt nach Maß: Mit seinen gefährlichen Aufschlägen und knallharten Vorhandtopspins besiegte er Salaris sicher mit 3:0 und bezwang anschließend noch Münst mit 11:0, 11:4 und 11:4. Dieses Spiel kam jedoch nicht mehr in die Wertung. Am vorderen Paarkreuz überzeugte Moritz Schulz mit starkem und überlegtem Spiel. Gegen Elseberg und Orlov siegte er jeweils mit 3:1 Sätzen und bewies seine gute Frühform.

Der TTC Ergenzingen hat nun vier Wochenenden spielfrei, da zwei Spiele, die in diesem Zeitraum angestanden waren, verlegt wurden. So tritt der TTC Ergenzingen zum nächsten Spiel beim Derby gegen den Meisterschaftsfavoriten TTC Mühringen an. „Wir müssen nun versuchen dort zu punkten, um nicht nach ganz hinten rein zu rutschen“, sagte Christoph Hörmann.

Abschlussbericht erste Mannschaft Saison Verbandsklasse Süd 2019/2020

Vor Beginn der Saison war unser vorrangigstes Ziel, zunächst einmal einige Erfolgserlebnisse zu sammeln und einige Spiele zu gewinnen, da wir in der Saison zuvor aus der Verbandsliga abgestiegen waren und in der Rückrunde kein Spiel gewonnen hatten. Als wir uns dann noch vor der Saison die Aufstellungen der anderen Mannschaften anschauten, war für uns klar, dass wir schauen müssen zunächst auch Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, weil wir die Liga sehr stark und ausgeglichen einschätzten.

So waren wir nach dem ersten Spiel, dem Derby gegen Rottenburg, froh, dass wir glücklich und dank eines Sieges nach Abwehr von Matchbällen im entscheidenden Spiel durch Robin noch mit 9:7 gewinnen konnten. Im zweiten Spiel wartete dann die erste stärker einzuschätzende Mannschaft, der TSV Kuppingen II, auf uns. Nachdem wir in den ersten beiden Doppeln jeweils Matchbälle abwehren konnten und noch siegten und am Ende auch das Schlussdoppel gewannen, retteten wir so noch ein 8:8 Unentschieden. Im Anschluss konnten wir dann eine kleine Siegesserie starten, bei der sich zeigte, dass wir für die Verbandsklasse nach wie vor eine richtig starke Mannschaft stellen können. So fuhren wir mit 13:1 Punkten zum Spitzenspiel zum Tabellenführer aus Deuchelried. Leider mussten wir in diesem wichtigen Spiel auf Markus verzichten, der die weite Fahrt aufgrund der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht mit antreten konnte. Vor circa 80 Zuschauern lieferten wir dem Meisterschaftsfavoriten aber eine tolle Partie und gingen zwischenzeitlich sogar in Führung. Leider mussten wir unseren Kontrahenten durch zwei knappe, unglückliche Fünfsatzniederlagen zu Mitte des Spiels entscheidend davonziehen lassen. So unterlagen wir am Ende mit 5:9. Nach einem weiteren Sieg zum Abschluss gegen Herrenberg, überwinterten wir mit 15:3 Punkten und nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Kuppingen II auf dem dritten Tabellenplatz.

Aufgrund dieser knappen Ausgangslage steckten wir uns für die Rückrunde das Ziel den zweiten Platz anzugreifen, um so an den Relegationsspielen für den Aufstieg zur Verbandsliga teilzunehmen. Deuchelried als Tabellenführer ohne Minuspunkte erschien uns zu weit entfernt, als dass wir noch Meister werden könnten. So starteten wir auch stark in die Rückrunde und konnten die ersten drei Spiele gewinnen, bevor dann das entscheidende Spitzenspiel gegen Kuppingen anstand. Doch zwei Tage vor Austragung dieses Spiels erreichte uns alle der Corona bedingte Abbruch dieser Saison.

Wir standen zu diesem Zeitpunkt mit 21:3 Punkten erneut nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Kuppingen II auf dem dritten Tabellenplatz. Nachdem klar war, dass die ersten Beiden aufsteigen dürfen, der Dritte aber keinerlei Chancen auf eine Härtefallregelung hat, war bei uns die Enttäuschung groß. Teilweise mischte sich auch Wut gegenüber dieser Entscheidung ein, da wir uns auf Augenhöhe mit Kuppingen sahen und wir in so einem Fall auf Kulanz des Verbandes gegenüber solchen Härtefällen hofften.
So aber treten wir in der neuen Saison erneut in der Verbandsklasse Süd an und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr vielleicht dann mit dem erneuten Aufstieg in die höchste Liga des Verbandes klappt.

In der abgelaufenen Saison überzeugten wir auf sportlicher Ebene besonders in den Doppeln, die insgesamt eine 29:10 Bilanz erzielten. Christoph und Moritz als Spitzendoppel blieben dabei ohne Niederlage und Jochen und Robin brachten das Kunststück fertig gegen die gegnerischen Spitzendoppel eine 9:3 Bilanz zu erspielen, das ist sagenhaft gut. In den Einzeln gelangen uns insgesamt 74:49 Siege und jeder Spieler konnte mit wichtigen Einzelsiegen in knappen Spielen zu dieser gelungen Gesamtleistung Punkte beisteuern. Insgesamt hat die Saison uns wieder großen Spaß gemacht, wir haben einen ausgeprägten Teamgeist und wir freuen uns, in der neuen Saison wieder anzugreifen.

Der TTC Ergenzingen hat seine Siegesserie in der Rückrunde gehalten und auch das Heimspiel gegen den ruhmreichen SSV Reutlingen sicher mit 9:3 gewonnen. Damit haben sich die Ergenzinger (21:3 Punkte) am nächsten Samstag das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten TSV Kuppingen (21:3 Punkte) erarbeitet, bei dem im direkten Duell vorentscheidend der zweite Platz und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation ausgespielt wird. Der Tabellenführer SV Deuchelried, der noch ohne Punktverlust ist, scheint als Meister festzustehen. „Die Kuppinger werden zu diesem Spiel sicherlich in ihrer absolut besten Aufstellung kommen. Dann sind sie nominell besser besetzt als wir. Aber wir haben ja absolut nichts zu verlieren, werden dort Gas geben und versuchen, die Überraschung zu schaffen“, blickte Christoph Hörmann bereits auf das Spiel voraus.

Im Spiel gegen den ehemaligen Bundesligisten SSV Reutlingen starteten die Ergenzinger wie gewohnt mit einer 2:1 Führung aus den Doppeln: Nach dem obligatorischen Sieg von Christoph Hörmann und Moritz Schulz konnten Jochen Raff und Robin Kaiser ihr Spiel nicht ganz so druckvoll wie in den vorangegangenen Spielen aufbauen und unterlagen gegen das gegnerische Spitzendoppel Sefried/ Sefried. Dagegen kommen Markus Frank und Michael Hörmann immer besser in Schwung und zeigten tolle Ballwechsel bei ihrem 3:1 Sieg über Metzger/ Jehle.

In den Einzeln überzeugten die Ergenzinger mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Am vorderen Paarkreuz konnten die Zuschauer tolle Spiele sehen. Thomas Sefried setzte die beiden Ergenzinger Christoph Hörmann und Moritz Schulz mit guten Rückschlägen und harten Angriffsbällen immer wieder unter Druck. Am Ende hatten die beiden Ergenzinger aber häufig eine passende Antwort parat und gewannen jeweils knapp. Gegen Moritz Sefried erspielte sich Christoph Hörmann einen sicheren 3:0 Erfolg. Am mittleren Paarkreuz bewies Jochen Raff bei seinen klaren 3:0 Siegen, dass er in der Mitte nur schwer zu schlagen ist. Insbesondere sein Erfolg über Michael Renz, der am mittleren Paarkreuz zu den stärksten Spielern gehört, beeindruckte. Am hinteren Paarkreuz gelang Robin Kaiser ein stark herausgespielter 3:1 Sieg über Jehle, bei dem er seine guten Aufschläge mit sicheren Angriffsbällen kombinierte und so seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen ließ. Michael Hörmann musste gegen Marco Kieselbach nach einer 2:0 Satzführung noch in den fünften Satz. In diesem setzte er aber seine harten Vorhandtopspins wieder vermehrt ein und gewann ebenfalls.

„Die Reutlinger sind an sich eine richtig starke Mannschaft. Ich hätte vor der Partie nicht mit einem so klaren Sieg gerechnet. Das gibt uns natürlich Selbstbewusstsein und zeigt, dass wir gut drauf sind“, sagte Christoph Hörmann.

Am nächsten Samstag steigt das Spitzenspiel beim TSV Kuppingen. „Kuppingen ist ja nicht so weit von Ergenzingen weg. Wir hoffen natürlich, dass einige Zuschauer mitkommen und uns unterstützen. Das wird sicherlich ein tolles Match mit vielen spannenden Spielen“, sagte Christoph Hörmann.

Der TTC Ergenzingen hat das schwierige Auswärtsspiel in der Tischtennis Verbandsklasse beim heimstarken TV Calmbach mit 9:6 gewonnen. Damit liegen die Ergenzinger in der Tabelle weiterhin auf dem dritten Platz, knapp hinter dem punktgleichen TSV Kuppingen II, der das bessere Spielverhältnis aufweist.

Das Spiel gegen die Bad Wildbader Vorstädter begann am Sonntagvormittag wie gewünscht: Die als Zweierdoppel aufgestellte Paarung mit Moritz Schulz und Christoph Hörmann, der gesundheitlich stark angeschlagen war und daher nicht im Spitzendoppel auflaufen konnte, gewann sicher mit 3:1. Das Spitzendoppel Jochen Raff und Robin Kaiser konnte sich nach anfänglichen Problemen steigern und gewann mit 3:1 und holte sich damit das erste Mal den Sieg als Einserdoppel.

In den Einzeln konnte am vorderen Paarkreuz lediglich Moritz Schulz mit einem stark herausgespielten 3:1 Sieg über Daniel Metzler einen Zähler auf das Ergenzinger Punktekonto erspielen. Am mittleren Paarkreuz zeigte Jochen Raff, dass er hier nur schwierig zu schlagen sein wird. Sein Spiel gegen den Calmbacher Spielertrainer Craig Gascoyne gewann er sicher. Gegen den wild attackierenden Armin Bacher entwickelte sich ein Spiel mit vielen langen und hochklassigen Balllwechseln. Bacher griff ständig an, zog dabei immer härtere Topspins, was Raff häufig mit starken Block- und Schussbällen beantwortete. Am Ende setzte sich mit Raff der etwas glücklicher agierende Akteur durch.

Am hinteren Paarkreuz erlangen Robin Kaiser und Michael Hörmann langsam aber sicher wieder ihre gewohnte Spielstärke. Sie hatten bei diversen Satzrückständen immer wieder heikle Spielsituationen zu überstehen, jedoch gelang ihnen am hinteren Paarkreuz die Maximalausbeute von allen vier Punkten. Gegen Peters siegten sie beide erst im fünften Satz, während sie Baumgärtner sicher mit 3:1 schlugen. „In den Entscheidungssituationen haben wir heute sehr sicher agiert. Das war heute einer der Knackpunkte, dass wir hinten alle Punkte holen konnten“, sagte Michael Hörmann.

Der TTC Ergenzingen hat nun drei Wochen spielfrei, ehe es nach dem Derby gegen den SSV Reutlingen, dann zum direkten Aufeinandertreffen mit dem TSV Kuppingen II kommt. „Unser Ziel war es, bis zu dem Spiel gegen Kuppingen oben dran zu bleiben. Da haben wir heute eine ganz schwierige Hürde übersprungen. Vor allem unter den Voraussetzungen, dass wir hier praktisch ohne Nummer eins angetreten sind und wussten, dass wir anderen Spieler die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Aber dafür sind wir ja eine Mannschaft“, lobte Michael Hörmann seine Mannschaft.

 

Der TTC Ergenzingen hat das Stadtderby in der Tischtennis Verbandsklasse gegen den abstiegsbedrohten TV Rottenburg mit 9:1 gewonnen. Der TV Rottenburg musste in diesem Spiel neben seiner Langzeitverletzten Nummer eins Abass Ekun auch auf Igor Bazilyuk und Patrick Fügner verzichten. „Unter diesen Vorzeichen waren wir natürlich der klare Favorit. Dem sind wir dann im Spielverlauf auch vollumfänglich gerecht geworden“, analysierte Jochen Raff.

Bereits in den Doppeln ließen die Ergenzinger nichts anbrennen. Alle drei Eingangsdoppel gewannen sicher mit 3:0 Sätzen und sorgten so für die schnelle 3:0 Führung. In den Einzeln gelang es dann lediglich der Rottenburger Nummer eins Markus Leske mit einem Sieg über Moritz Schulz einen Punkt zu ergattern. Die anderen Spiele waren eine mehr oder weniger deutliche Angelegenheit für den TTC Ergenzingen. Die größte Spannung bekamen die Zuschauer im hinteren Paarkreuz zu sehen: Robin Kaiser und Abwehrspieler Martin Geske lieferten sich ein Match über fünf Sätzen, in denen der Angriffsspieler Kaiser am Ende seine harten Topspins gut platzieren und mit 11:9 im fünften Satz siegen konnte. Michael Hörmann sah gegen Andreas Biesinger beim Spielstand von 9:5 bei einer 2:0 Satzführung bereits wie der sichere Sieger aus, doch Biesinger konnte sich aus dieser Umklammerung nochmals befreien und den Satz gewinnen. Im anschließenden vierten Satz bewies Hörmann dann Nervenstärke, als er beim Stand von 9:9 zwei gefühlvolle Vorhandtopspins platzierte und das Spiel gewann.

„Wir sind gut in die Rückrunde gestartet, das war das wichtigste. Der ein oder andere hat aber spielerisch noch Luft nach oben. Nächste Woche gegen Calmbach müssen wir sicherlich noch etwas zulegen, um dort den Sieg einzufahren“, blickte Jochen Raff voraus.

Bei den ebenfalls abstiegsbedrohten Calmbachern, die in ihrer kleinen und immer vollen Halle traditionell heimstark sind, tritt der TTC Ergenzingen nächsten Sonntag an.

Am vergangenen Wochenende fanden in Weinheim bei Mannheim die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Tischtennis statt. Dabei traten insgesamt je 72 Frauen und Männer im Einzel-, Doppel- und Mixedwettbewerb an, um die besten Tischtennisspieler Baden-Württembergs zu ermitteln. Jeder Bezirk hatte einen oder zwei Verfügungsplätze und so traten für den Tischtennisbezirk Alb bei den Herren Moritz Schulz (TTC Ergenzingen) und Christoph Hörmann (TTC Ergenzingen) an.  

Moritz Schulz überzeugte in seiner Gruppenphase. Nach zwei souveränen 3:1 Siegen unterlag er dem Freiburger Regionalligaspieler Hugger mit 0:3, womit Schulz als Gruppenzweiter eine zusätzliche Qualifikationsrunde spielen musste. In dieser traf er auf Samuel Amann (TTC Iffezheim), dem er mit seinem harten Topspinspiel beim 3:0 Sieg keine Chance ließ. In der nächsten Runde wartete dann der an Position 1 gesetzte Florian Bluhm vom Tabellenführer der dritten Liga, NSU Neckarsulm. Hier spielte der Ergenzinger groß auf und hatte gegen den Abwehrkünstler im ersten Satz sogar vier Satzbälle, die er aber alle nicht verwerten konnte. Schlussendlich setzte sich der hohe Favorit und spätere Sieger im Herreneinzel mit 3:0 Sätzen durch.

Christoph Hörmann war in seiner Gruppe als Gruppenkopf gesetzt und wurde dieser Setzung bei seinen drei Siegen auch gerecht. In der ersten KO-Runde traf er auf Yannick Schwarz (JDK Offenburg). Die beiden lieferten sich ein hochklassiges Match. Nach einem 0:2 Satzrückstand konnte Hörmann immer öfter die Initiative ergreifen, seinen Gegner unter Druck setzen und dadurch in Sätzen zum 2:2 ausgleichen. Der fünfte Satz wogte dann lange Zeit hin und her, ehe sich Schwarz gegen Ende durchsetzen konnte und das Spiel gewann.

Im Doppel traf die eingespielte Ergenzinger Paarung Hörmann/ Schulz leider direkt in der ersten Runde auf die an Position 2 gesetzten Regionalligaspieler Dwain Schwarzer und Sven Happek. Nachdem jede Paarung einen Satz gewann und die beiden Ergenzinger im dritten Satz bereits mit 7:5 führten, riss bei den beiden auf einmal der spielerische Faden und sie verloren diesen Satz und anschließend im vierten Satz auch das gesamte Match.

Im Mixedwettbewerb trat Moritz Schulz mit seiner Partnerin Melanie Merk an. Nach einem Sieg in der ersten Runde waren dann in der zweiten Runde bei der 0:3 Niederlage ihre Gegner eine Nummer zu groß.
Besser erging es hier der bezirksinternen Paarung Anja Skokanitsch und Christoph Hörmann. Nach zwei souveränen Siegen trafen die beiden auf die an zwei gesetzte Paarung Hessenthaler/ Bluhm (beide NSU Neckarsulm), die in der zweiten bzw. dritten Liga spielen. Gegen diese Angriff-/ Abwehrkombination spielten Skokanitsch/ Hörmann taktisch hervorragend auf. Durch immer wieder gezielte Angriffe gepaart mit möglichst fehlerfreiem Spiel konnten die beiden sich am Ende eines langen Matches im fünften Satz durchsetzen und qualifizierten sich für das Viertelfinale. In diesem dominierten sie ihre beiden Gegner Gaiser/ Seidel und trafen somit am Sonntagmittag auf die Böblinger Paarung Kaufmann/Hornstein. Diese erwiesen sich bei der knappen 2:3 Niederlage als etwas zu sicher und beendeten den überraschenden Siegeslauf des Doppels. So blieb am Ende der dritte Platz.

„Es war insgesamt ein tolles Turnier. Wir haben alle beide unsere Setzung im Einzel erreicht und haben teilweise tolle Leistungen gezeigt. Im Doppel war das Losglück sicherlich nicht auf unserer Seite. Das Mixed war dann bei mir persönlich letztlich eine tolle Überraschung und hat gezeigt, was in einem einzelnen Spiel und mit perfekter Taktik möglich ist. Die jeweiligen Einzel gegen die beiden Neckarsulmer hätten wir sicherlich hoch verloren“, fasste Christoph Hörmann das Wochenende zusammen.

 

Der TTC Ergenzingen war am vergangenen Wochenende Ausrichter der Tischtennis - Kreismeisterschaften des Sportkreises Tübingen-Hechingen. Dabei konnten sich die Ergenzinger erneut auf das bestens eingespielte Organisationsteam um Ingo Schäfer, Markus Pfeffer, Eugen Jung und Werner Brausewetter verlassen. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen  5 Teilnehmer mehr teil, insgesamt gingen 147 Tischtennispieler an den Start. Dennoch erscheinen z.B. die 12 Teilnehmer bei den Herren A oder die insgesamt 69 Teilnehmer in den verschiedenen Altersklassen sehr wenig im Vergleich zu den möglichen aktiven Spielern im Mannschaftsspielbetrieb. 

Am Samstag traten die Jugendlichen an und ermittelten ihre Sieger. Insgesamt kamen die Sieger hier aus vielen verschiedenen Vereinen. In der Jugend U11 Konkurrenz konnte sich Mika Christner vom SV Weilheim den Titel erspielen, in der U12 Konkurrenz gewann Paul Renz vom TSV Gomaringen, bei U13 siegte Levi Rau vom TV Derendingen und in der U15 Konkurrenz gewann Lysander Kiosoglou vom SV Tübingen. In der U18 Konkurrenz der Jugendlichen konnte sich am Ende Jakob Gönner vom SV Tübingen durchsetzen, der auch die Doppelkonkurrenz gemeinsam mit seinem Partner Hannes Hüttner (SV Tübingen) gewann. Bei den Mädchen U18 gewann Johanna Rittberger vom SV Weilheim, im Doppel konnte die Paarung Pia Ida Ritter und Julia Steck vom TSV Burladingen siegen.

Am Sonntag spielten dann die Erwachsenen um die Sieger. Bei den Damen gewann Caroline Dold vom TSV Kiebingen vor Debora Isoldi vom TTC Hechingen. Der Herren A Wettbewerb war fest in den Händen des Ausrichters TTC Ergenzingen. Am Ende gewann Moritz Schulz im Finale gegen Robin Kaiser den Titel. Den gemeinsamen dritten Platz teilten sich Dominik Schnaidt und Marc Schenk ebenfalls vom TTC Ergenzingen. Der Titel im Doppel ging überraschenderweise an die Paarung Fabian Schnaidt und Johannes Gollub vom TTC Ergenzingen, die die höher eingeschätzte Konkurrenz bezwang. In der größten Konkurrenz des Turniers, den Herren B mit 27 Teilnehmern, gewann am Ende eines langen Turniers mit Günter Hauser ebenfalls ein Spieler vom TTC Ergenzingen. Den Doppeltitel holten sich Ralf Subik und Luis Eberhart vom TTC Stein. Im Herren C Einzelwettbewerb gewann Dominik Schnell vom TTC Grosselfingen, den Doppeltitel gewannen Alexander Weber und Thomas Willmann vom TTC Ofterdingen. Den Titel bei den Herren D gewann Gerhard Bux vom SV Tübingen, im Doppel siegte die Paarung Andreas Noack/ Vedi Okur (TTC Hechingen/ SV Tübingen).

Die meisten Teilnehmer stellten bei den Erwachsenen nach dem Ausrichter TTC Ergenzingen, der TTC Stein und der SV Tübingen. Bei den Jugendlichen stellten der TV Rottenburg, der SV Weilheim, der TV Derendingen und der TSV Gomaringen die meisten Teilnehmer.

„Es war wieder ein langes Turnier, das wir aber mittlerweile mit viel Routine durchführen und den Teilnehmern ein tolles Turnier bieten können. Natürlich würden uns wieder mehr Teilnehmer wünschen, aber es war nichtsdestotrotz ein tolles Turnier mit verdienten Siegern und viel Spaß am Sport“, sagte Vorstand Eugen Jung vom TTC Ergenzingen.

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