Thorsten Ott

Thorsten Ott

Mittwoch, 12 Juni 2024 11:01

Saisonabschlussbericht 2023/2024 TTC 3

Eine neuformierte dritte Mannschaft startete in die Bezirksliga Saison 23/24. Mit Alex, Rolf, Elmar, Günter, Silvia, Thorsten und Ingo als Kern des Teams hatte man eine gute Truppe beisammen, aber aufgrund der starken Konkurrenz war man sich nicht sicher, wohin die Reise gehen würde. Mannschaftskapitän Thorsten gab die Devise aus: „Erstmal Punkte sammeln, nur nicht hinten reinrutschen, dann schauen, was geht.“

Der Saisonauftakt ging dann allerdings gleich richtig in die Hose. Trotz einer 6:3 Führung unterlag man der TB Metzingen 2 noch mit 7:9 - eine unnötige Niederlage. Man war sich einig, einen weiteren derart sorglosen Auftritt konnte sich die Mannschaft nicht leisten. Doch zum Glück gelang der Turnaround und das Team zeigte postwendend ein anderes Gesicht. Es folgten fünf Siege, bevor man weitere Niederlagen gegen den TTC Reutlingen und den Titelfavoriten TTC Grosselfingen einstecken musste.

Nach Beendigung der Vorrunde lag die dritte Mannschaft mit 12:6 Punkten auf Platz vier und damit vollkommen im Soll. Bei nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei träumte Günter sogar von der Relegation. Aber nach zwei unglücklichen 7:9-Niederlagen gegen Angstgegner TB Metzingen 2 und Tabellenführer TTC Grosselfingen zu Beginn der Rückrunde schien dieser Traum schnell ausgeträumt.

Obwohl dann eine kleine Siegesserie gestartet wurde, betrug der Abstand zum TTC Reutlingen auf Platz 2 vier Spieltage vor Saisonende noch immer vier Punkte. Nun geschah aber das Unerwartete: Der TTC Reutlingen verlor dreimal in Folge, während unser Team seine Hausaufgaben machte und am Hauptkonkurrenten um den Relegationsplatz vorbeizog.

Im direkten Duell gegen den TTC Reutlingen am letzten Spieltag konnten wir uns nun sogar eine 3:9 Niederlage leisten. Die Reutlinger traten in Bestbesetzung an und starteten furios. Schnell lagen wir mit 1:4 zurück, doch glücklicherweise behielten Elmar und Günter die Nerven und sorgten für die noch nötigen Spielgewinne zum 3:4 Zwischenstand und damit für große Erleichterung bei den Mitspielern. Das Match wurde anschließend zwar mit 5:9 verloren, aber der zweite Tabellenplatz mit 23:13 Punkten und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation waren erreicht.

Ausrichter der Relegationsrunde war der TTC Sulgen. Unsere Gegner hießen TSV Nusplingen 3, Zweiter der Bezirksliga Oberer Neckar, und SV Tübingen, Drittletzter der Landesklasse Gruppe 5. Unsere Truppe mit Alex, Rolf, Elmar, Günter, Silvia und Thorsten wurde durch Johannes verstärkt, da Elmar und Thorsten angeschlagen waren und sich das volle Programm nicht zutrauten.

Im ersten Spiel gegen Nusplingen 3 gab es für uns einen deutlichen 9:3 Erfolg. Direkt im Anschluss siegte Tübingen gegen die Nusplinger sogar mit 9:2 und war damit um ein Spiel besser. Das bedeutete für uns: Nur bei einem Sieg gegen Tübingen würde unser Team in die Landesklasse aufsteigen.

Es folgte ein Duell auf Augenhöhe. Unsere Mannschaft kämpfte leidenschaftlich von Beginn an und beim Stand von 8:5 fehlte nur noch ein Punkt zum Aufstieg. Letztendlich mussten wir uns aber mit einem leistungsgerechten 8:8 Unentschieden zufrieden geben - Gratulation an die junge Tübinger Mannschaft.

Insgesamt kann die dritte Mannschaft auf eine sportlich erfolgreiche, spannende Saison zurückblicken. Höhepunkt war dabei natürlich die Relegation in Sulgen, die in einer tollen Atmosphäre stattfand.

Abschließend geht unser Dank an alle „Ersatzspieler“, die mit ihrer Einsatzbereitschaft wesentlich zum sportlichen Erfolg der dritten Mannschaft beigetragen haben.

Johannes Gollub
8:5
Stephan Ruoff
1:7
Alex Hofmann
12:18
Rolf Miller
18:16
Elmar Hagel
20:10
Günter Hauser
19:4
Silvia Kuhnle-Hartmann
21:8
Thorsten Ott 18:12
Ingo Schäfer 8:5
Joker 1:7

Bilder von der Relegation

Saisonabschluss in Konstanz

Dienstag, 16 April 2024 15:57

Maiwanderung am 1. Mai 2024

Maiwanderung des TTC Ergenzingen am 01. Mai 2024

Unsere diesjährige Maiwanderung führt uns von Rottenburg über den Rammert zur Weilerburg. Anschließend wandern wir durch das Katzenbachtal nach Bad Niedernau und wieder zurück nach Rottenburg.

Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Rottenburg und machen uns auf den Weg zum Schadenweiler Hof. Die Forsthochschule lassen wir links liegen und kommen auf dem schmalen Pfad zur Dünnbachhütte am Wildgehege vorbei, wo wir vielleicht das eine oder andere Wildschwein beobachten können.

An der am 1. Mai bewirtschafteten Dünnbachhütte bewundern wir bei einem herzhaften Biss ins Leberkäsweckle den vor uns aufragenden Mammutbaum, bevor wir unseren Marsch in Richtung Weilerburg fortsetzen. Auf der Burg gibt es dann zum Saisonauftakt des DAV traditionell paniertes Schnitzel, Bier und reichlich Aussicht zu genießen.

Frisch gestärkt geht's hinunter nach Weiler und weiter durch das romantische Katzenbachtal nach Bad Niedernau. Bei der Mai-Hockete des örtlichen Schützenvereins finden wir bestimmt ein gutes Plätzle, um uns zu regenerieren, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Rottenburg machen.


Treffpunkt: 1. Mai, Bahnhof Rottenburg, 10:00 Uhr
Streckenlänge: ca. 15 km, reine Wanderzeit ca. 4 Stunden
Ausrüstung: bequeme Schuhe und der Witterung angepasste Kleidung, Wasser, Proviant 
Zusätzliche Infos: wtg-rottenburg.de; Siebentäler-Wandertour outdooractive.com

Es ist keine Anmeldung erforderlich - einfach pünktlich am Treffpunkt erscheinen. Wir wandern bei fast jedem Wetter (außer bei Sturm oder Dauerregen).

 

 

 

Montag, 30 Oktober 2023 20:14

Dritte weiter in der Erfolgsspur

Nach dem souveränen 9:3-Erfolg gegen den TV Derendingen 2 am Abend zuvor traf die 3. Mannschaft am Sonntagmorgen auf den FC Mittelstadt. Durch das Fehlen unserer Stammspieler Rolf und Elmar rechneten wir uns in dieser Begegnung höchstens Außenseiterchancen aus. Als unser Gegner aber ohne die Nummer 2 auflief, stieg unsere Hoffnung, etwas Zählbares zu erreichen.

Die Eingangsdoppel gingen mit 2:1 an Gäste. Dabei holte das Doppel Silvia/Günter den Punkt für uns. In der Folge wurden die Punkte in den Einzeln geteilt. Am Spitzenpaarkreuz gewann Alex recht sicher mit 3:1 gegen Bleher, während Thorsten - man könnte sagen „wie gewohnt“ - gegen Roland Wacker den Kürzeren zog. In der Mitte punktete Silvia gegen Armin Wacker und revanchierte sich für ihre Niederlage in der Vorsaison. Unser Abwehrspezialist Rudolf bekam es mit dem jungen Marcel Reich zu tun und zeigte dabei eine durchaus gute Leistung. Nach seiner langen Wettkampfpause fehlte es Rudi allerdings noch an der nötigen Konstanz, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Auch am Hinteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt: Günter gewann nach einer starken Leistung 3:0 gegen Deyle, dagegen kam Ingo mit dem unangenehmen Schupf-Spiel von Nestel überhaupt nicht zurecht und unterlag mit demselben Ergebnis. Nach dem ersten Durchgang lautete der Zwischenstand also 4:5 für Mittelstadt.

Im folgenden Duell der beiden Einser befand sich Alex gegen Roland Wacker bei einer 2:1 Satzführung und einem 8:5-Vorsprung im vierten Satz bereits auf der Siegerstraße, ehe der Faden riss und er in fünf Sätzen verlor. Glücklicherweise konnte sich am Nebentisch Thorsten gegen Bleher durchsetzen, sodass es beim Ein-Punkt-Rückstand blieb. Anschließend mussten Silvia und Rudi wieder ran: Während Rudi gegen Armin Wacker klein beigeben musste, entwickelte sich das Match zwischen Silvia und Marcel Reich zu einem echten Krimi. Der Mittelstädter lag schnell mit 2:0 Sätzen vorne, die Sätze drei und vier gewann Silvia jeweils in der Verlängerung. Das hochklassige Match ging also in den entscheidenden 5. Satz. 

Dass es zum Entscheidungssatz kam, war auch der Fairness von Marcel Reich zu verdanken, der beim Stand von 9:8 im vierten Satz einen vermeintlichen Punktgewinn zu seinen Ungunsten korrigierte - Chapeau! Weder der Schiedsrichter noch Silvia hatten nämlich bemerkt, dass sein Ball während des Fluges die eigene Tischkante leicht touchiert hatte. Statt 10:8 für Marcel Reich stand es Dank dessen FairPlay-Aktion also nur 9:8 und Silvia konnte den Satz noch in der Verlängerung für sich entscheiden und zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Satz spielte Silvia dann wie entfesselt und gewann deutlich mit 11:5. 

Nun war beim Stand von 6:7 Crunchtime angesagt - es ging um die Wurst. Ingo spielte wie ausgewechselt und besiegte Deyle in vier Sätzen - Spielstand: 7:7. Gleichzeitig erspielte sich Günter gegen Nestel einen scheinbar beruhigenden 2:0 Vorsprung. Das Lamentieren seines Gegners wegen einer angeblich ungerechten Verteilung von Netz- und Kantenbällen brachte ihn aber außer Tritt, sodass der fünfte Satz entscheiden musste. Hier behielt Günter in einer wahren Nervenschlacht mit 15:13 die Oberhand. Vor dem abschließenden Schlussdoppel lagen wir nun zum ersten Mal in der gesamten Partie vorne (8:7) und hatten ein Unentschieden bereits sicher. 

Dass aus dem Unentschieden sogar noch ein Sieg wurde, dafür sorgten unsere an diesem Tag überragenden Kräfte Silvia und Günter: Mit einer tollen kämpferischen Leistung bezwangen sie in einem engen Match das Mittelstädter Einser-Doppel Bleher/Reich nach 1:2 Satzrückstand noch mit 3:2 und brachten damit einen insgesamt etwas glücklichen Sieg gegen einen gleichwertigen Gegner aus Mittelstadt unter Dach und Fach.

Fazit: Nach fünf Siegen in Folge und insgesamt 10:2 Punkten nach sechs Spielen kann die 3. Mannschaft eine tolle Zwischenbilanz aufweisen und belegt einen Spitzenplatz in der Bezirksliga.

Donnerstag, 22 Juni 2023 06:27

Saisonabschlussbericht 2022/2023 TTC 3

 

Mit lediglich gedämpftem Optimismus ging die dritte Mannschaft in die bevorstehende Bezirksliga-Saison. Das lag vor allem daran, dass die letztjährigen Stammspieler Alexander Hofmann, Johannes Gollub und Harald Maier in die zweite Mannschaft aufgerückt waren und nicht mehr zur Verfügung standen. Als Saisonziel wurde in einer sehr ausgeglichenen Liga daher ein Nichtabstiegsplatz angestrebt.

Zum Saisonauftakt hatte man es mit den Aufsteigern Gomaringen 2 und TTC Reutlingen zu tun. Nach diesen beiden Spielen sollte man eine erste Vorstellung davon bekommen, wohin die Reise geht.

Glücklicherweise wurden beide Spiele gewonnen und der Start in die neue Saison war gelungen. Weitere überraschende Siege gegen stärker eingeschätzte Mannschaften wie FC Mittelstadt, TTC Stein und SV Weilheim folgten und am Ende der Vorrunde lag man mit 12:8 Punkten auf einem nicht erwarteten vierten Tabellenplatz. 

In der Rückrunde verstärkte dann Johannes unsere Mannschaft. Mit seiner 13:7 Bilanz am Spitzenpaarkreuz trug er wesentlich dazu bei, dass wir in der zweiten Hälfte der Saison diesen vierten Platz verteidigen konnten und nie etwas mit dem Abstieg zu tun hatten. Außerdem konnten Rolf, Elmar, Silvia, Günter, Winfried und Tobi mit positiven Einzelbilanzen glänzen und die nicht so starken Auftritte von Thorsten und Ingo kompensieren. 

Das größte Plus der Mannschaft war aber die Doppelstärke - mit einer Gesamtbilanz von 45:20 stellte man die besten Doppel der gesamten Liga und sorgte in 14 der 20 Begegnungen bereits zu Beginn für einen kleinen Vorsprung und schaffte damit die Basis für viele siegreiche Spiele.

Herzlichen Dank auch an die Ersatzspieler, die durch ihren bereitwilligen Einsatz ihren Beitrag für eine gelungene Saison geleistet haben.

Fazit: Mit 26:14 Punkten und dem vierten Tabellenplatz kann die dritte Mannschaft auf eine unerwartet erfolgreiche Saison zurückblicken und mit Optimismus in die neue Saison starten.

Marc Schenk 1:1
Rolf Miller
8:6
Johannes Gollub
13:7
Stephan Ruoff
2:2
Thorsten Ott
7:27
Elmar Hagel
17:10
Ingo Schäfer
13:18
Silvia Kuhnle-Hartmann 18:12
Günter Hauser 19:10
Winfried Weipert 6:5
Tobias Miller 5:3
Eugen Jung 1:1
Sonntag, 19 Dezember 2021 17:09

Bilder zur Dreikönigswanderung

Rundwanderung von Seebronn zum Märchensee am Dreikönigstag 2022

Anbei ein paar Bilder zur wunderschönen, von unserem Thorsten organisierten, Winterwanderung. Diese war ein Ersatz für die ausgefallene Weihnachtsfeier.

 

 

3. Mannschaft - Bezirksliga Alb

Als Sieger der Relegation und Aufsteiger in die Bezirksliga erhoffte sich die 3. Mannschaft vor Beginn der Saison einen sicheren Platz im Mittelfeld.

Die Voraussetzungen dafür waren günstig: Mit den jungen Talenten Fabius Gustedt, Marc Schenk und Fabian Schnaidt sowie den erfahrenen Spielern Thorsten Ott, Georg Samsel und Winfried Weipert ging eine gute Mischung aus jugendlicher Dynamik und Routine an den Start.

Von Anfang an lief es besser als erwartet. Nur einer Niederlage und einem Unentschieden standen sieben Siege gegenüber, darunter ein 9:6 Erfolg gegen den Meisterschaftsfavoriten SV Tübingen. Am Ende der Vorrunde bedeutete das Platz 2 in der Tabelle. Dabei zeigten Marc und Fabius am Spitzenpaarkreuz herausragende Leistungen.

Dies weckte Begehrlichkeiten und so verstärkte Fabius zur Rückrunde das Team der zweiten Mannschaft. Natürlich war durch diesen Abgang nicht mehr damit zu rechnen, den zweiten Platz bis zum Saisonfinale zu halten.

Glücklicherweise aber kam Daniel Miller wieder ins Team und auch auf die Ersatzbank war Verlass. Allen voran auf Johannes, der in der Rückrunde acht der neun Spiele mitmachte.

So war man bis zwei Spieltage vor Schluss noch im Rennen um die Relegation. Nach der deutlichen Niederlage gegen den späteren Meister SV Tübingen musste man aber schließlich dem TSV Betzingen den Vortritt lassen und beendete die Saison mit 24:12 Punkten auf einem guten dritten Platz.

Wie abwechslungsreich die Saison verlief, zeigt vielleicht auch ein kurzer Blick in die Statistik:

Das längste Spiel dauerte exakt 4 Stunden. Bei der 9:7 Niederlage in Gomaringen gingen dabei die Hälfte aller Spiele in den Entscheidungssatz. Im Schlussdoppel unterlagen Fabian und Johannes mit 21:19 im 5. Satz. Das war gleichzeitig der längste Satz im gesamten Saisonverlauf.

Kein einziges 5-Satz-Spiel gab es dagegen beim 9:3-Erfolg über Pfullingen. Nach 2 Stunden und 30 Minuten war das kürzeste Spiel der Saison beendet.

Kurzen Prozess machte auch Fabius, der gegen den Tübinger Gimbel mit 11:1, 11:5 und 11:4 den höchsten Einzelsieg eines Ergenzingers erzielte.

Es war wiederum Fabius, der die höchste Niederlage einstecken musste: Zum Saisonauftakt unterlag er dem Betzinger Andrieu mit 8:11, 4:11 und 2:11.

Das war aber nur ein kleiner Schönheitsfehler, denn gerade die jungen Spieler entwickelten sich im Laufe der Saison zu wahren TTR-Punkte-Jägern: Fabius plus 90, Marc und Fabian jeweils plus 50 und Johannes machte sogar mehr als 110 TTR-Punkte gut!

Auch die Frage danach, ob es im Tischtennis einen Heimvorteil gibt, kann nun endlich abschließend geklärt werden:

Auswärts ist es in der Halle ja doch manchmal zu kalt oder man schwitzt zu sehr. Es ist alles zu klein, zu laut - der Boden ist rutschig, er federt, kann aber auch zu hart sein. Das geht auf die Knie. Die Tische sind zu schnell, nehmen den Schnitt nicht an. Der Ball springt zu hoch weg - kurioserweise nur bei Unterschnitt - bei Topspin eher zu flach. Überhaupt der Ball, oft gleicht er einem Ei, springt irgendwie komisch, kaum berechenbar. Vor allem wenn man geblendet wird oder sich das Sonnenlicht auf der Platte spiegelt. Ja, mit solchen Bedingungen zurechtzukommen ist nicht gerade einfach... Da wundert man sich, dass wir immerhin 52 % aller Auswärtsspiele erfolgreich bestritten. In gewohnter heimischer Halle war die Quote aber noch deutlich besser: 68% der absolvierten Einzel wurden gewonnen.

 

Die Bilanzen:

Fabius Gustedt     14:4

Marc Schenk     19:9

Thorsten Ott     16:16

Fabian Schnaidt     17:10

Georg Samsel     16.13

Daniel Miller     2:3

Winfried Weipert     10:8

Johannes Gollub     13:2

Günter Häuser     0:2

Ingo Schäfer     1:1

Dennis Hospach     1:0

Ottmar Baur     0:2

Markus Pfeffer     0:4

Rainer Steegmüller     1:0

Benedikt Schach     1:3

Samstag, 13 April 2019 14:24

Maiwanderung 2019 mit Bildern

Maiwanderung des TTC Ergenzingen am 01. Mai 2019

Unsere diesjährige Wandertour führte uns von Rottenburg über den Rammert zur Weilerburg. Anschließend wandern wir durch das Katzenbachtal (Siebentäler) nach Bad Niedernau und wieder zurück nach Rottenburg.

Wir begannen unsere Wanderung am Bahnhof in Rottenburg und machten uns auf den Weg zum Schadenweiler Hof. Die Forsthochschule haben wir links liegen gelassen und wandten uns auf dem schmalen Pfad zur Dünnbachhütte dem Wildgehege zu. An der am 1. Mai üblicherweise bewirtschafteten Dünnbachhütte bewunderten wir bei einem herzhaften Biss ins Leberkäsweckle den vor uns aufragenden Mammutbaum, bevor wir unseren Marsch in Richtung Weilerburg fortsetzten. Auf der Burg gab es zum Saisonauftakt des DAV paniertes Schnitzel, Bier und reichlich Aussicht zu genießen. Frisch gestärkt ging's hinunter nach Weiler und weiter nach Siebentäler, wo wir das romantische Katzenbachtal durchwanderten. Zzur Kaffee- und Kuchenzeit erreichten wir Bad Niedernau. Bei der traditionellen Mai-Hockete des örtlichen Schützenvereins am schönen Kurpark fanden wir ein gutes Plätzle, um uns zu regenerieren, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Rottenburg machten.

 

 

3. Mannschaft - Bezirksklasse Alb - Saison 2017/2018

In der Bezirksklasse Alb wurde unsere dritte Mannschaft zu Beginn der Saison neben Gomaringen und Burladingen als Mitfavorit auf die Meisterschaft gehandelt. Und auch selbst hatte man als Saisonziel den Aufstieg in die Bezirksliga angepeilt.

Bis drei Spieltage vor Schluss hatte die Truppe, gemischt aus jung und nicht mehr ganz so jung, im Rennen um die Meisterschaft dann tatsächlich die Nase vorn. Ohne Punktverlust führte man die Tabelle an, allerdings mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den einzig verbliebenen Konkurrenten TSV Gomaringen 2. Und so kam es in Gomaringen zum vorentscheidenden Spiel. Die Konstellation war wie folgt: Bei einem Sieg wäre die Meisterschaft so gut wie unter Dach und Fach. Eine knappe Niederlage gegen Gomaringen und anschließend zwei Siege in den letzten beiden Spielen - auch so könnte es zum direkten Aufstieg reichen. Dass man als Zweiter in die Relegation müsste, war eher unwahrscheinlich!

Aber wie antwortete schon Ex-Nationalspieler Andreas Brehme auf die Frage eines Reporters nach den Gründen für eine Niederlage: "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß" - und bei unseren Spielern der dritten Mannschaft klebte das braune Zeug an den Schlägern.

Der unwahrscheinliche Fall trat ein: Nach der 5:9 Niederlage gegen Gomaringen wurde auch noch das Spiel gegen Derendingen verloren. Man musste in die Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga doch noch wahr zu machen...

Hatte die Mannschaft in der Endphase der Meisterschaft vielleicht zu viel gerechnet und zu viel spekuliert und war dadurch in den entscheidenden Momenten etwas verkrampft? Egal, nun jedenfalls lagen die Dinge in den Relegationsspielen ganz einfach: Beide Spiele gegen Steinhilben und Pfullingen gewinnen - dann "hoch die Tassen!" Und dieser simple Plan wurde eins zu eins umgesetzt: die Mannschaft spielte teilweise wie entfesselt. Zuerst wurde der TSV Steinhilben, Zweiter der Bezirksklasse 2, mit 9:2 besiegt. Danach erging es dem achten der Bezirksliga, dem VfL Pfullingen, nicht viel besser. Beim nie erwarteten, deutlichen 9:3 Erfolg zeigten vor allem die jungen Spieler, Daniel, Marc, Fabius und Fabian tolles Tischtennis und machten es den Routiniers Günter und Thorsten leicht, ihren Beitrag zum Aufstieg in die Bezirksliga zu leisten.

Ein großes Lob geht auch an die vielen Zuschauer und Vereinskameraden, die die Mannschaft fantastisch unterstützten.

Als Aufsteiger in die Bezirksliga hofft die dritte Mannschaft natürlich in der kommenden Saison die neue Klasse zu halten. Mit der Unterstützung durch die vierte Mannschaft, die schon in dieser Saison ohne zu Murren (wenn nötig) für Ersatz sorgte, mit der notwendigen mannschaftlichen Geschlossenheit und etwas Glück kann das "Unternehmen Bezirksliga " dann auch gelingen.

Die Bilanzen:

Dominik Schnaidt 10:6
Daniel Miller 17:16
Marc Schenk 14:7
Thorsten Ott 27:6
Georg Samsel 11:5
Ingo Schäfer 10:6
Winfried Weipert 18:5
Fabius Gustedt 2:2
Fabian Schnaidt 7:1
Günter Hauser 4:0
Johnnes Gollub 4:1
Christopher Lorch 1:0
Dienstag, 17 Oktober 2017 16:17

TTC 3 weiter mit weißer Weste

Einen Tag nach dem nächtlichen Ausflug nach Burladingen (Ankunft Ergenzingen 03:15 Uhr) hieß es erst einmal die restlichen Kräfte zu sammeln, um der Favoritenrolle gegen Belsen gerecht zu werden. Glücklicherweise war unsere Nummer eins, Daniel Miller, nach überstandener Krankheit wieder mit von der Partie.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: 2:1 Führung nach den Eingangsdoppeln. Wobei Daniel und Dominik schwer an den Flatterbällen des Belseners Herbstrith zu knabbern haben und schließlich eine knappe Fünfsatzniederlage verdauen müssen. Dafür spielen beide in den folgenden Spitzeneinzeln groß auf und siegen deutlich. Spielstand 4:1.

In der Mitte gibt es eine Punkteteilung. Thorsten gewinnt  und Georg hat an den wie ferngesteuert dahersegelnden Eiern von Herbstrith zu knabbern. Das schmeckt ihm gar nicht und veranlasst ihn zu der Aussage:"Thorsten, ich wünsch dir echt net, dass du nachher noch gegen den spielen musst."

Anschließend ist auf unser hinteres Paarkreuz wie gewohnt Verlass. Ingo hält den stark spielenden König knapp in vier Sätzen auf Distanz. Winni spielt konzentriert und siegt 3:0. Dabei gelingt es ihm, einen 8:2 Rückstand im dritten Satz noch aufzuholen. Chapeau! Und ein beruhigender 7:2 Zwischenstand.

Nun kann unser Spitzenpaarkreuz mit zwei Siegen den Sack zumachen. Daniel, der aggressiv und entschlossen agiert, hat gegen Fendt sein Päckchen schnell geschnürt und auch bei Dominik sieht es gegen Kistner nach einem glatten Sieg aus. Nach vergebenen Matchbällen im dritten Satz wendet sich aber das Blatt. Auch der vierte Satz geht an den Gegner und im fünften liegt Dominik schon 3:7 zurück. Timeout! Nochmals alle Kräfte sammeln und "Konzentrat!" Tatsächlich, es hilft: Dominik verwandelt den Rückstand in einen 11:9 Sieg.

Wir gewinnen 9:2 gegen die sympathischen Gäste aus Belsen und führen nun die Tabelle mit 10:0 Punkten an. Am kommenden Samstag treffen wir zuhause auf Dettenhausen. In der Vergangenheit stets ein unangenehmer Gegner. Also, nicht nachlassen Jungs!

Montag, 16 Oktober 2017 17:59

0:30 Uhr, Tatort Trigema Arena Burladingen

Freitagnacht 0:30 Uhr in der TRIGEMA Arena in Burladingen. Schluss-Doppel: Maier/Schülzle gegen Ott/ Weipert. Vierter Satz Verlängerung. Ein Aufschlagass von Winfried beschert uns den umjubelten Siegpunkt zum 9:7 im Spitzenspiel gegen Burladingen.

Vor dem Spiel: Burladingen, eigentlich als Meisterschaftsfavorit gestartet, hat schon drei Minuspunkte auf dem Konto. Wenn wir gewinnen, haben wir einen Mitkkonkurrenten  erst einmal abgehängt. Doch bei uns fällt die Nummer eins Daniel Miller aus, für ihn spielt Fabian Schnaidt.

Die Eingangsdoppel sind bisher eine Stärke von uns. Das bleibt auch so. Wir führen 2:1.
Im Spitzenpaarkreuz geht es gleich zur Sache. Nach einigen Niederlagen in den letzten Duellen habe ich mir gegen Maier dieses Mal mehr vorgenommen. Satz eins geht an mich. Doch dann geht das Spiel scheinbar seinen gewohnten Gang: Maier gewinnt die Sätze zwei und drei, führt im vierten 3:1...irgendwie schaffe ich es aber "in den Tunnel " , mache acht Punkte in Folge, gewinne den Satz und rette im fünften einen 7:0 Vorsprung gerade noch so ins Ziel. Währenddessen spielt Dominik stark gegen Ulmer-Weber: Gewinnt den ersten Satz, verliert knapp den zweiten und holt im vierten einen 7:10 Rückstand auf, verliert aber in der Verlängerung.

Egal, 3:2. Jetzt gewinnt Georg gegen Lehmann und Ingo verliert wahrscheinlich gegen Schülzle. Denkste! Georg führt zwar 2:0 gegen Lehmann, aber Lehmann ( "I mach jetzt koin Schupffehler mehr" ) macht jetzt keinen Schupffehler mehr, gewinnt noch 3:2. Am anderen Tisch überrascht Ingo nicht nur sich selbst. Nach fünf Monaten Pause und nur einem Training: " I weiß au net, aber meine Topspins sind alle komma." Er behält gegen Schülzle mit 13:11 im Entscheidungssatz die Oberhand.

Anschließend dreht Winfried gegen Ritter fast noch einen 0:2 Rückstand. Dafür schafft es Fabian trotz fünf Sätze lang anhaltender Selbstkritik gegen Hauser zu gewinnen. Halbzeit, 5:4 für uns, zweiter Durchgang.

Dominik spielt sehenswerte Ballwechsel gegen Maier, verliert aber knapp. Bekommt vom Gegner ein Sonderlob für seine "tadellose, sportliche Leistung ". Am anderen Tisch ist Ulmer-Weber in Topform. Für mich XXL - mindestens eine Nummer zu groß. Rückstand, 5:6. Georg träumt nun von einem Unentschieden, sorgt mit seinem ersten Sieg gegen Schülzle allerdings dafür, dass es  auch mehr werden kann. Denn Ingo ist heute der König von Burladingen und holt seinen zweiten Sieg. Als dann Winfried nach Startschwierigkeiten Hauser in den Griff bekommt, steht es 8:6 für uns. Der bärenstarke Ritter verkürzt gegen Fabian noch auf 8:7.

Das Schlussdoppel gewinnen wir glücklich in vier engen Sätzen. Siehe oben.

Mit diesem Sieg haben wir unsere Spitzenposition in der Bezirksklasse gefestigt. Jetzt heißt es, in den kommenden Spielen nachzulegen.

TSV Burladingen 1 - TTC Ergenzingen 3     7:9