Da Senior Miller privat verhindert war, schickte er uns seinen Sprössling Tobi, der uns bereits in der Vergangenheit verstärkte. Vor dem Spiel spekulierte man über die Chancen gegen Weilheim, falls Schaake aufgestellt würde und kam zu dem Ergebnis, daß dann die Wahrscheinlichkeit auf einen Punktgewinn im Promillebereich läge und man Punkte in den restlichen zwei Spielen holen müsste. Und es kam wie es musste, Schaake war in der Weilheimer Halle! Soviel zur grauen Theorie und nun zur Realität…. 

Die Eingangsdoppel – bisher in dieser Saison die Matchwinner schlechthin – wurden alle gewonnen. Elmar/Ingo als Spitzendoppel mussten nach verlorenem ersten Satz Schaake unter Kontrolle bringen, was gelang und siegten mit 3:1. Marc/Tobi gewannen hauchdünn im fünften gegen die Youngster von Weilheim in einem spektakulären Spiel und der Abwehr von mindestens 10 Matchbällen. Und unser Stamm-Mixed-Doppel Silvia/Günter dominierten das gegnerische Dreier-Doppel mit 3:0. 

Dann passierte etwas Unvorhergesehenes, das die Stochastik erschütterte! Schaake hatte sich im Doppel verletzt und schenkte beide Einzel ab! Schade um Schaake – gut für uns!

Von diesem Umstand beflügelt und dieses Mal ungevöllt raffte Elmar mit krummem Spiel den Spitzenspieler aus Weilheim in drei Sätzen nieder. Silvia, die sich merklich immer wohler bei den Herren fühlt, blockte den jungen Glaser ins Niemandsland. Ingo gut spielend gegen den zu eins stehenden Weiß, musste leider im fünften Satz gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz dann die Vorentscheidung. Sowohl Günter als auch Tobi siegten knapp im fünften, wobei Tobi glänzte und Günter gegen einen unorthodoxem Gegner knapp gewann. 8:1 für uns nach dem ersten Durchgang, das kann sich wahrhaftig sehen lassen!

Der zweite Durchgang brillierte mit dem Spiel Marc gegen Hackenberg. In einem ansehnlichem Spiel kam Marc nie mit den langen Aufschlägen klar und verlor mit 3:1. Der Schlusspunkt war dann der kampflose Sieg von Elmar gegen Schaake.

Fazit: Damit hätte in den kühnsten Träumen niemand gerechnet, daß wir Weilheim in Bestbesetzung so aus der Halle fegen! Nach dem unglücklichen Spiel letzte Woche gegen TB Metzingen 2 eine starke Mannschaftsleistung!

Das Spiel der Dritten beim Turnerbund Metzingen 2 wurde von uns als 50:50 Spiel angesehen und so war dann auch der Spielverlauf. Das Spielgeschehen wogte immer hin und her um zum Schluss hatten wir nach fast 4 Stunden leider das Nachsehen. Im Endeffekt lag es an 2 Dingen. Zum einen fehlt in einem Doppel noch die Feinabstimmung und zum anderen hatte ein Spieler kurz vor dem Spiel einfach zu viel gegessen.

Die Doppel:
Beim „Spitzendoppel“ Rolf/Stephan ist die Abstimmung noch nicht optimal. So wechseln gute und schlechte Phasen noch zu oft ab. So gab es zu Beginn eine unnötige 2:3 Niederlage und auch im Schlussdoppel war bei einem 1:3 nichts zu holen.
Das eigentliche Opferdoppel mit Elmar/Ingo spielte dagegen groß auf, vor allem Ingo mit seinen Linkshändertopspins überragte. So stand ein 3:1 auf dem Spielberichtsbogen.
Nach deutlich verlorenem 1. Satz wurden Silvia/Günter gut gecoacht und die richtige Taktik war der Schlüssel zum 3:1 Erfolg. Zudem konnten sie die leichten Fehler deutlich minimieren.

Die Einzel:
Rolf: Nicht gerade in Bestform ärgerte ihn vor allem das verlorene Spiel gegen die Abwehrstrategin Timmann. Mit 1:0 und 10:6 in Führung schaltete er den Kopf aus und das war es dann. Schlussendlich gab es eine 9:11 Niederlage im 5. Satz. Im zweiten Einzel war zu Beginn der Kopf immer noch ausgeschaltet und er lag schnell 0:2 gegen Dorau zurück. Doch Rolf wäre nicht Rolf, wenn er aufgeben würde. Er kämpfte sich zurück und siegte noch nach Abwehr von 5 Matchbällen.
Stephan: Zeigte, das vor allem sein Angriff für viele Spieler zu stark ist. Deutlich wurde dies vor allem in seinem ersten Einzel. Sobald er aggressiv angriff hatte er das Geschehen im Griff. Sobald er aber passiv wird ist es schwierig. Dies zeigte sich im verlorenen Satz. Leider verlor er, nach gutem Spiel, auch in 5 Sätzen gegen Timmann.
Elmar: Außer einem vollen Bauch und viel Gejammer wie schlecht er spielt hatte er an diesem Samstagabend nichts zu bieten. Die Krönung war allerdings das er sich nach dem Spiel über zu warmes Wasser in den Duschen beschwerte.
Ingo: Hatte in seinem ersten Einzel gegen Kuhn nach leichten Anfangsschwierigkeiten seinen Gegner gut im Griff. Die Folge war ein 3:1 Sieg. In seinem zweiten Einzel verließ er aber leider seine Erfolgsstrategie mit aggressiven Topspins. In der Metzinger Halle ist es einfach tödlich, wenn man den Ball zu tief fallen lässt. Ein 1:3 gegen Bach war die Folge.
Silvia: Gegen das schnelle und kompromisslose Spiel ihrer Gegnerin Weichel war für sie kein Kraut gewachsen. Ohne Chance verlor sie 0:3 das erste Einzel. Allerdings war sie in ihrem 2. Einzel hellwach und schaffte es in allen 3 Sätzen gegen Vater Timmann, in denen sie immer leicht im Rückstand war, zum Schluss das Blatt noch zu wenden.
Günter: Er zeigte sich gegenüber den vorherigen Spielen deutlich verbessert. Vielleicht sollte er öfters vor den Spielen in den Wald um Holz zu machen. Bei ihm war es allerdings genauso wie bei Silvia. Chancenlos gegen Weichel, dafür siegreich gegen Timmann. Hier zweite er sich mutig und entschlossen, was belohnt wurde.

Mit nunmehr 8:6 Punkten stehen wir immer noch gut da, allerdings sollte vor der Winterpause noch der eine oder andere Punkt dazukommen um nicht hinten rein zu rutschen.

Gegen den Tabellenführer aus Gomaringen gab es zum Schluss eine in etwa erwartete 5:9 Niederlage, die sich bereits zu Beginn abzeichnete. Waren in den letzten Spielen vor allem die Doppel, die uns in eine gute Ausgangslage brachten, so ging es diesmal genau anders rum. Der in Bestbesetzung angetretene Gast konnte alle 3 Doppel für sich entscheiden. Wobei vor allem die 2:3 Niederlage von Silvia/Günter schmerzte, schließlich lagen sie bereits 2:0 in Führung.

Den ersten Punkt für uns steuerte Rolf bei, der mal wieder für einen verhinderten Spieler einsprang. Sein 3:2 Sieg war dabei einer sehr kämpferischen Leistung zu verdanken. Aufsteigende Form zeigte Thorsten, leider ging ihm aber im 5. Satz nach einer 4:0 Führung etwas die Puste aus. Dafür hatte Elmar den längeren Atem als sein Gegner, den er knapp in 5 Sätzen niederrang. Was folgte waren 2 deutliche Niederlagen von Silvia und Günter. Beide fanden nie richtig in ihre Partien. Den dritten Punkt für uns sicherte Winfried mit einem nicht unbedingt zu erwartenden 3:0. Damit gingen wir mit 3 Punkten Rückstand, den wir uns wie erwähnt in den Doppeln eingehandelt hatten, in die zweite Einzelserie.

Richtig näher kamen wir hier aber auch nicht. Rolf zeigte im Spitzeneinzel zwar eine vor allem spielerisch gute Leistung und siegte in 4 Sätzen, am Nebentisch hatte dafür Thorsten nicht wirklich eine Chance. Im Spiel zweiter Defensivspezialisten war für Elmar vor allem der Sieg im ersten Satz wichtig, danach geriet er nie in Gefahr. Während Elmar noch im ersten Satz war, ging es bei Silvia nebenan bereits in den 3. Satz. Hier stand eine deutliche Niederlage auf dem Spielberichtsbogen. Trotz Leistungssteigerung konnte Günter keinen weiteren Punkt für uns verbuchen und so stand die 5:9 Niederlage fest.

Dies ist jedoch kein Beinbruch. Gegen den Tabellenführer darf man verlieren und mit 8:4 Punkten stehen wir weiter sehr gut da.

Fazit: Trotz gutem Omen, mit diesmal vorhandenen Brezeln und Bier, gab es keine Punkte. Dieses Orakel können wir vergraben.

Am vergangenen Samstag stand für die 3. Mannschaft das Auswärtsspiel gegen den TTC Stein um den ehemaligen Ergenzinger, Peter Buckenmaier, an. Nachdem man im Vorfeld den Ausgang des Spiels nicht so recht hatte einschätzen können, stand am Ende nach fast 3,5 Stunden harten Kampfes ein 9:7-Sieg für die Dritte zu Buche.

Da das vordere Paarkreuz des TTC Stein mit Peter Buckenmaier (TTR-Wert: 1784 Punkte) und Jan Reutebuch (TTR-Wert: 1831 Punkte) als äußerst stark und realistischerweise für uns kaum zu schlagen einzuschätzen ist, war klar, dass ein Sieg voraussichtlich durch gute Leistungen in den Doppeln und im mittleren und hinteren Paarkreuz erspielt werden muss.

In diesem Sinn perfekt ging es dann los: wir konnten alle drei Doppel gewinnen! Thorsten und Elmar spielten gewohnt solide und gewannen insgesamt souverän in drei Sätzen und auch Silvia und Günter haben ihre etwas unnötige Niederlage von letzter Woche gut verdaut und gewannen ebenfalls alles in allem sicher in 3 Sätzen. Hervorzuheben ist hier der Sieg von Rolf und Ingo! Die beiden waren die absoluten Außenseiter gegen das gegnerische Nr. 1-Doppel, Buckenmaier/Reutebuch, zeigten aber eine super Leistung, konnten tolle Ballwechsel für sich entscheiden und gewannen überraschend, aber sehr verdient in 4 Sätzen.

Am vorderen Paarkreuz war wie befürchtet bzw. erwartet letztlich nichts zu holen für Rolf und Thorsten, wobei beide gut spielten und es in beiden Spielen zu sehr sehenswerten Ballwechseln kam. Rolf konnte seinen Gegner Reutebuch nach gewonnenem 1. Satz sogar durchaus etwas ärgern. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn er nach Satzführung den zweiten, sehr knappen Satz (9:11) für sich hätte entscheiden und 2:0 in Führung gehen können ...

Bei einer 3:2-Führung durften dann Elmar und Ingo im mittleren Paarkreuz ran. Die beiden lösten ihre Aufgabe mit Bravour und gewannen jeweils sicher und - im positiven Sinne! - unspektakulär mit 3:0 gegen Berstling (Ingo) und Markus Halmen (Elmar).

Bei einem nun eigentlich beruhigenden 5:2 Vorsprung kamen dann Silvia und Günter im hinteren Paarkreuz dran. Hier wäre – zumindest, wenn man von den jeweiligen TTR-Werten ausgeht – wenigstens eine Punkteteilung zu erwarten gewesen. Silvia war in dieser Hinsicht gegenüber ihrem Gegner Kurpejovic klar favorisiert und Günter mit seinem Gegner Reinhard Halmen auf Augenhöhe. Aber nix da: Silvias Gegner spielte stark auf und ging mit 2:0 Sätzen in Führung, nachdem Silvia allerdings im 2. Satz mal wieder eine deutliche Führung nicht hatte durchbringen können. Zwar konnte sie danach die nächsten beiden Sätze gewinnen, verlor dann aber noch zu neun im Fünften, nachdem ihr Gegner solide weitergespielt und sie unnötigerweise zu Anfang des Satzes zu weit in Rückstand geraten war, weil sie zu spät wirklich zu spielen begonnen hatte. Am Nebentisch gegen Halmen fühlte sich Günter nach eigenen Angaben spielerisch unsicher, kam dementsprechend gegen die sichere Spielweise seines Gegners selbst nie so richtig ins Spiel und musste eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Nur noch 5:4!

Nun war wieder das vordere Paarkreuz dran und es kam wie es kommen musste: Rolf und Thorsten mussten ihren Gegnern Buckenmaier und Reutebuch trotz auch in diesem Durchgang ordentlicher Leistung gratulieren.

Nun wurde es bei einem 5:6-Rückstand haarig … Aber zum Glück ist im mittleren Paarkreuz auf unseren Elmar Verlass! Kurz und schmerzlos konnte er seinen Gegner Berstling in drei Sätzen besiegen. Am Nebentisch entwickelte sich derweil ein spannendes Match zwischen Ingo und seinem Gegner Markus Halmen. Das Spiel wogte hin und her, mal lagen die Vorteile bei Ingo, mal bei seinem Gegner. Leider behielt Halmen dann im 5. Satz trotz einer zwischenzeitlichen, recht deutlichen Führung von Ingo am Ende die Oberhand. Bei 14:13 beendete er das Spiel mit einem insbesondere für diesen Spielstand extrem mutigen erstklassigen Aufschlagreturn, der Ingo keine Chance ließ. 6:7-Rückstand!

Nun geriet das hintere Paarkreuz durchaus etwas unter Druck. Trotzdessen machten es aber Silvia und Günter dieses Mal besser als im 1. Einzeldurchgang und konnten ihre Spiele jeweils gewinnen. Während Silvia meinte, es nach 2:0-Satzführung und 5:0 im Fünften mal wieder spannend machen zu müssen und mit Hängen und Würgen noch zu neun im Fünften gewann (immerhin brachte sie ihre Führung aber auch mal durch ...), wobei man sagen muss, dass ihr Gegner Reinhard Halmen sich ab Satz 3 immer besser auf ihr unorthodoxes Noppenspiel einstellen konnte, bekam Günter gegen Kurpejovic nach verlorenem 1. Satz nervenstark seine gefühlte Unsicherheit in den Griff und setzte sich mit solidem Spiel mit 3:1 Sätzen insgesamt doch noch souverän durch und sicherte so zumindest mal das Unentschieden.

Den krönenden Schlusspunkt setzten dann Thorsten und Elmar im Schlussdoppel, die vom Papier bzw. den Einzelwerten her favorisierten Buckenmaier/Reutebuch nie zur Entfaltung kommen ließen und mit 3:1 besiegten, so dass am Ende ein knapper, aber verdienter 9:7 Sieg für uns heraussprang.

Zu später Stunde ließ man dann den Abend zusammen mit den sympathischen Gegnern noch bei Partypizza und Bier in der Halle ausklingen, bevor man zufrieden die Heimreise antrat.

In den Tagen vor dem Spiel hatte Mannschaftskapitän Thorsten Ott die schwierige Aufgabe eine schlagkräftige Truppe zusammen zu bekommen. Zuerst fielen die Stammspieler Ingo Schäfer und Winfried Weipert aus, und als dann auch noch der als Ersatz vorgesehene Marc Schenk ausfiel war die Not groß. Doch Thorsten zauberte genau die richtigen Joker aus dem Hut. Vater Rolf Miller (am vorderen Paarkreuz) und Sohn Tobias Miller (am hinteren Paarkreuz) waren mitentscheidend für den sehr hart erkämpften 9:6 Sieg gegen den FC Mittelstadt 1.

Zuerst ging es sehr schlecht los. Elmar hatte vergessen Brezeln für seine Kameraden mitzubringen und Günter war das Bier ausgegangen um die Truppe im Anschluss an das Spiel zu verköstigen. Welch ein schlechtes Omen.

Die ersten beiden Doppel liefen noch wie erwartet. Während Thorsten und Elmar nichts anbringen ließen unterlagen am Nebentisch Rolf und Tobias, trotz sehr ansprechender Leistung, gegen das Spitzendoppel der Mittelstädter, Wacker/Wacker. Leider lief das Spiel im Anschluss überhaupt nicht wie gewünscht. Das eigentliche Erfolgsduo Silvia/Günter führten nach deutlichen Satzgewinnen mit 2:0 und alles sah nach einer 2:1 Führung aus. Doch weit gefehlt, ihre Gegner kamen immer besser ins Spiel und zum Schluss stand eine 10:12 Niederlage im 5. Satz im Spielberichtsbogen.

Die Ergebnisse am vorderen Paarkreuz waren dann so ungefähr zu erwarten. Rolf siegte in 4. Sätzen, mit dem gleichen Ergebnis unterlag Thorsten dem Spitzenspieler der Gäste, Roland Wacker. Die Spiele in der Mitte waren dann zum Vergessen. Während Elmar eine 2:0 Führung verspielte und dabei auch bei seinem Matchball den falschen Aufschlag wählte, konnte Silvia am Nebentisch jeweils deutliche Führungen nie ins Ziel bringen. 2:5 – jetzt sah es schlecht aus.

War dann der Sieg von Günter erwartet worden und er seinem Gegner in 3 Sätzen auch nur 16 Punkte überließ, war Tobias gegen seinen Gegner krasser Außenseiter (laut TTR 11% Gewinnchance). Doch manchmal sind Statistiken graue Theorie. Mit einer sensationellen Leistung besiegt er seinen Gegner mit 3:0. Nun waren wir wieder dran.

Ein sehenswertes und immer spannendes Spiel lieferten sich die beiden Spitzenspieler Rolf Miller und Roland Wacker. Bis kurz vor Schluss des vierten Satzes sah es nach einem Sieg des Mittelstädters aus. Er hatte 2 Matchbälle und Rolf ging, nachdem er am Vorabend bereits in der Zweiten spielte, langsam die Kraft aus. Doch mit zwei direkten Aufschlagpunkten und etwas Glück mit einem Netzball rettete er sich in den Entscheidungssatz. Hier hatte er das Momentum auf seiner Seite und erstmals konnten wir ausgleichen. Ebenfalls sehr eng ging es bei Thorsten zu. Die ersten 4 Sätze gingen mit nur 2 Punkten Unterschied aus. Im 5. Satz war dann sein um 35 Jahre jüngerer Gegner etwas frischer.

Beim Stand von 5:6 ging Elmar wie in seinem ersten Spiel mit 2:0 Sätzen in Führung. Doch schon wieder gab er danach die beiden folgenden Sätze ab und uns schwante nichts Gutes. Zum Glück hatte Günter einen guten Einfall und genau die richtige Taktik in der Hinterhand – einen Tritt in den Allerwertesten – 6:6. Eine richtig gute Leistung von Silvia bescherte uns die Führung. Mit ekligen Noppen-Angriffsbällen, gepaart mit grandiosen Blockbällen, brachte sie uns erstmals in Führung.

Ihr hauchdünner Sieg (zum Abschluss mit 2 Kantenbällen) war der sogenannte Dosenöffner und genau das richtige Signal an Günter, der bereits mit 0:2 Sätzen zurücklag. Nun spielte Günter wie befreit auf, überlies seinem Gegner nur noch wenige Punkte und sicherte mindestens einen Punktgewinn. Das Sahnehäubchen auf das Spiel setzte dann Tobias. Nur noch alleine spielend behielt er immer die Übersicht und Nerven. Mit seinem 3:0 Sieg beendete er das Spiel nach über 3 ½ Stunden zum 9:6.

Mit nunmehr 6:2 Punkten steht die 3. Mannschaft in der Bezirksliga momentan auf dem 4. Tabellenplatz.

Im Spiel der dritten Mannschaft gegen den TTC Reutlingen war die spannende Frage, ob Uli Stähle, einer der stärksten Spieler der Bezirksliga Alb, mit von der Partie sein wird. Und – Glück auf – sein Sohn mit vier weiteren Youngstern und einem Mädel betraten die heimische Halle, Uli nicht.

Somit schürten die Strategen der Dritten reelle Gewinnchancen obwohl man auf der Hut zu sein habe!

Zunächst fiel bei der Begrüßung auf, dass der Altersunterschied zwischen den Mannschaften gravierend ist. Die dritte der Ergenzinger eher eine Senioren- und der TTC Reutlingen eher eine Jugendmannschaft, d. h. Erfahrung gegen junge Triebigkeit! Und so kam’s…

Erster Durchlauf (Hin) mit Doppeln:

Die Doppel legten wie so oft ein solides Fundament für den weiteren Verlauf. Alle drei konnten gewonnen werden, Spitzendoppel Thorsten/Elmar und Ingo/Winfried dominierten und siegten souverän, zu bemerken der präzise Einsatz von erfahrener Taktik bei Ingo/Winfried. Auch zeigte unser Mix-Doppel Silvia/Günter eine solide Leistung und konnte im fünften Satz den Doppel-Hattrick manifestieren.

In den Einzeln nahm die Siegessträhne ihren weiteren Lauf. Thorsten, Elmar, Silvia und Günter gewannen, wenn auch oftmals knapp, in drei Sätzen. Ingo – der unglückliche Fünf-Satz-König – verlor genauso gegen Stähle Junior und Winfried fand kein passendes Konzept für Müller. Somit stand ein komfortables 7:2 auf der Tafel. Manch einer träumte zu diesem Zeitpunkt bereits vom baldigen kühlen Nass (nicht die Duschen!), aber Träume sind oft Schäume…

Zweiter Durchlauf (Her):

Das Spiel schien zu kippen, fünf Spiele in Folge gingen verloren. Thorsten konnte mehrere Matchbälle nicht verwerten und musste zum Schluss leistungsgerecht gratulieren. Elmar vergeigte sein zweites Spiel wegen mangelndem Fokus, Ingo erneut Fünf-Satz-König, wobei beim Stand von 10:6 im fünften viel Pech und falsche Optik mithalfen. Silvia unglücklich und Günter näherte sich Ingo an. So – 7:7 – reicht es noch für einen Punkt? Glücklicherweise behielt Winfried die Ruhe und fuhr den ersten Punkt ein.

Sahnehäubchen:

Nun musste man schlussdoppeln. Thorsten/Elmar etwas nervös, das gegnerische Doppel aufgrund des Verlaufs aufs Höchste motiviert. Und zack, 6:10 im ersten Satz hinten, fast weg, aber das Spitzendoppel des TTC Reutlingen zeigte durch einen deutlichen Fehlaufschlag Nerven, Thorsten/Elmar nutzten die Chance und drehten diesen Satz. Nun den Auftrieb spürend, zeigten sie in den nächsten zwei Sätzen ihre wahre Stärke und siegten umjubelt. Es konnten tatsächlich zwei Punkte eingefahren werden, wenn auch unnötig aufwendig.

Abschluss:

Mit Getränken unserer Dame in der Halle, unter warmen Duschen des TuS (Nicht-TTC) Ergenzingen und im Sportheim philosophierte man noch tiefgründig über den seltsamen Verlauf und kam zu dem Heureka-Effekt: Abhaken – zwei Punkte mitgenommen!

Mit einem überraschend hohen Sieg gegen die Gäste aus Gomaringen startete die 3. Mannschaft in die neue Saison in der Bezirksliga.

Dabei half der Blitzstart mit 3 gewonnenen Doppeln ungemein. Thorsten/Elmar und Silvia/Günter spielten sich gut in die Partien hinein und gewannen jeweils mit 3:1 Sätzen. Völlig überraschend besiegte auch das Verlegenheitsdoppel mit Rolf und Ingo das gegnerische Doppel 1 mit 3:0. Besser kann ein Start nicht gelingen.

Als dann auch noch Rolf, Thorsten und Elmar relativ sicher ihre ersten Einzel gewannen war beim Stand von 6:0 schon eine Vorentscheidung gefallen. Die Niederlagen von Silvia und Ingo waren da nur 2 Schönheitsflecke.

Günter, nach anfänglichen Problemen mit den Aufschlägen seines Gegners, stellte sich immer besser darauf ein und damit war die erste Einzelserie beendet. Den Sack zu machte das vordere Paarkreuz. Rolf musste stark kämpfen, behielt aber in den entscheidenden Situationen die Übersicht. Den Siegpunkt erspielte Thorsten mit einem letztendlich sicheren 3:1 Sieg.

Den erfolgreichen Start rundeten warme Duschen und ein fröhlicher Abend mit unseren Gästen aus Gomaringen im Sportheim ab. So kann es gerne weitergehen.

Einen ungewöhnlichen, aber erfreulichen Spielverlauf hatte die dritte Mannschaft des TTC Ergenzingen beim 9:4 Sieg gegen den Tabellenführer TTC Grosselfingen.

Zum ersten Mal wurden alle drei Eingangsdoppel verloren, wobei alle drei Spiele enge Satzverläufe hatten. Im Nachhinein waren sich aber alle Spieler einig, dass jeder im Doppel doch nicht richtig im Spiel angekommen war. Entsprechend geknickt ging man in die Einzel.

Johannes Gollub, aber legte den Startpunkt für eine Siegesserie, die sich sehen lassen kann. Er bezwang einen der Topspieler in der Bezirksliga mit klugem taktischen Spiel 3:1. Dies gab neue Hoffnung und danach gewannen alle restlichen Spieler der dritten Mannschaft klar ihre Spiele mit 3:0 oder 3:1. Das einzige Einzel gab dann leider Johannes in einem engen Spiel mit 1:3 ab.
Am Nebentisch gab es ein Spiel, welches die Nerven aller Spieler strapazierte: Elmar Hagel gegen Klaus Pflumm, Blockspieler gegen Abwehrspieler. Alle stellte sich schon darauf an, dass man Zeitspiel melden muss. Allerdings zeigte Elmar Hagel, dass er von Spiel zu Spiel besser wird. Er wies ein konsequentes starkes taktisches Spiel mit starken Schüssen auf und bezwang seinen Gegner in fünf Sätzen. Harald Maier schnürte den Sack zu und die Mannschaft machte damit ihren Anspruch klar in der Liga vorne mitzuspielen.  

Kommenden Donnerstag geht es dann gegen den SSV Reutlingen 2 und die Mannschaft ist hochmotiviert einen weiteren Sieg einzufahren, um die Position in den oberen Rängen zu festigen.

Der nachfolgende Spielbericht dient einzig als Montagmorgenlektüre für Elmar, informative Inhalte sind hier nicht zu finden.

In den Spielen 6 und 7 in der XXL-Saison ging es für die 3. Mannschaft zuerst freitags nach Weilheim, zwei Tage darauf hieß man die Truppe aus Stein willkommen.

Gegen den SV Weilheim hatte man vermutlich die bisher stärkste Mannschaft zur Brust, ähnlich wie wir war dort die Mannschaft der Star. Man begann mit einer hohen Intensität in den Eingangsdoppeln, doch leider konnte man dieses Mal nur eines der drei Spiele gewinnen. Ein Novum, denn bisher konnten immer mindestens 2 Doppel gewonnen werden. Alex/Ingo gewannen als D2 den ersten Satz, danach ging in einem eng geführten Spiel Sätze 2-4 aber an die Weilheimer Glaser/Hackenberg. Johannes und Harald hatten mit Schaake/Haug starke Konkurrenz und mussten nervenstark einen 1:2 Rückstand noch drehen. Elmar/Thorsten zogen im Spiel der wahrscheinlich beiden besten Dreierdoppel der Liga in jedem Satz immer nur haarscharf den Kürzeren gegen Bürker/Weiß.

 Danach kamen weitere Nackenschläge dazu, als Alex, Johannes und Harald ihre Partien verloren. Generell hatten wir alle so unsere Probleme in der Weilheimer Halle, besonders bemerkbar war es dann aber bei Harald. Er konnte in seinem ersten Match nicht seine Klasse zeigen, musste in jedem der drei Sätze hohen Rückständen hinterherlaufen und versprach seinem Gegner im Rückspiel mehr Gegenwehr zu leisten. Einzig Elmar hielt den Schaden in Grenzen und verkürzte durch seinen 3:1 Erfolg gegen Bürker auf 2:5.

Am hinteren Paarkreuz wurden sich die Punkte geteilt, wobei Ingo drauf und dran war seine wirklich starke Vorstellung zu krönen. Gegen den formstarken Weiß fehlte beim Stand von 2:1 und 9:8 nicht viel, aber leider ging das Spiel noch an den Weilheimer. Thorsten musste lange sein Top Niveau halten, um den Widerstand von Haug zu brechen. Letztendlich war der hartumkämpfte dritte Satz der Schlüssel zum Erfolg (14:12).

Nachdem Alex im Spiel beider Nummer 1 gegen Schaake verlor und man schon relativ aussichtslos 3:7 hinten war, keimte nochmal Hoffnung auf. Johannes konnte seinen Kontrahenten in 4 Sätzen bezwingen und am Nebentisch stellte Elmar zwischenzeitlich auf 2:0 gegen Hackenberg. Doch dieser konnte sich im Laufe des Spiels steigern, verlor nicht die Nerven und kam langsam Stück für Stück zurück. Im vierten Satz hatte Elmar dann die beste Chance bei 9:7 das Spiel für sich zu entscheiden. Aber der junge Weilheimer spielte unbeirrt gutes Tischtennis und so war es am Ende eine knappe Niederlage auf sehr hohem Niveau.

Harald machte in seinem zweiten Einzel einen sehr guten Eindruck im ersten Satz, doch dann wendete sich das Blatt und der Weilheimer Bürker spielte sich in einen Rausch und gewann 3* zu 6.

Somit war die Messe gelesen für uns im Verfolgerduell und man musste die erste Niederlage einstecken. Doch man arrangierte sich relativ schnell mit der Situation und zollte der starken Leistung von Weilheim Respekt. Es hätte vieles optimal laufen müssen um zu punkten, mit „nur“ 3 Einzelsiegen unterm Strich geht das Ergebnis aber klar.

 

Mit fokussiertem Blick wollte man 2 Tage später wieder zurück in die Spur finden. Gegen die sympathischen Gäste gingen erneut die drei gleichen Doppel an die Platte und machten es prompt besser. Johannes/Harald behalten weiterhin ihre weiße Weste und auch Elmar und Thorsten in drei Sätzen. Gegen die zwei absoluten Topspieler Buckenmaier/Reutebuch hielten Alex/Ingo durchgehend mit, hatten sogar mehrmals Satzbälle doch am Ende hieß es  -12, -9, -10.

Johannes konnte nicht ganz an seine 100% Leistung anknüpfen, die es mindestens gebraucht hätte gegen Buckenmaier oder Reutebuch. Er unterlag beides Mal mit 0:3, doch zum Glück hat er starke Mannschaftskollegen an seiner Seite die seinen schlechten Tag kompensieren.

Alex konnte zum ersten Mal sein ganzes Repertoire und seine ganze Klasse auspacken und Reutebuch in 5 Sätzen niederringen, im zweiten Durchgang war es dann im besten Spiel des Tages ein Match auf Augenhöhe. Sowohl Alex, als auch Peter Buckenmaier sorgten dafür, dass alle Anwesenden ein großartiges Spiel zu sehen bekamen. Ein Spiel, welches einen fünften Satz verdient gehabt hätte, ging mit 3:1 an Stein.

Doch das blieben die einzigen Niederlagen, denn unser mittleres und hinteres Paarkreuz erwies sich mal wieder als großer Trumpf. Alle Spiele von Position 3-6 wurden von Elmar, Harald, Thorsten und Ingo gewonnen.

Erwähnenswert, dass Elmar zweimal einen Satzausgleich nach 2:0 Führung hinnehmen musste, doch im ersten Spiel war er der konditionell Fittere und im zweiten Spiel behielt er einen kühlen Kopf und kratzte die letzten Körner aus dem Tank um sein starkes Wochenende zu belohnen.

Mit 10:4 zeichnet es sich immer weiter ab, dass man mit den 4 Abstiegsplätzen eher nichts zu tun hat. Um aber ganz oben mitzuspielen ist Woche für Woche eine Spitzenleistung nötig.

Am Donnerstagabend stattete uns der TSV Dettingen einen Besuch ab.

Thorsten entschied sich dazu, eine seiner berühmt berüchtigten Eröffnungsreden zu halten, für ihn spielen durfte aber Günter.

Eben erwähnter konnte zusammen mit Elmar sehr deutlich die D3 Partie für sich entscheiden, Johannes/Elmar hatten etwas Startschwierigkeiten, waren aber in 4 Sätzen siegreich. Marc und Dani gingen gleich über die ganze Distanz, am Ende war es dann aber 9:11 aus ihrer Sicht im 5. Satz.

Als Marc und Johannes ihre beiden Einzel abgaben, geriet man kurz in Rückstand. Doch ab da an blieb man in fast jedem Spiel hellwach und konnte Spiel für Spiel gewinnen.

7 der 8 Begegnungen gingen an Ergenzingen, darunter das Einzel von Günter, bei dem es 5 Sätze lang hin und her ging. Aber er behielt einen kühlen Kopf und gewann nach seinem Doppel gleich noch sein Einzel hinterher und war damit eine wahre Verstärkung.

Harald holte den entscheidenden 9. Punkt auch im letzten Satz, einzig Elmar blieb ein Sieg verwehrt.

 

Am 4. Spieltag empfing uns die gastgebende Mannschaft vom TSV Sickenhausen und man ging sofort mit einem positiven Gefühl in das Spiel.

Der Grund dafür ist die zurzeit anherrschende Doppelstärke mit dem etablierten Doppel Elmar/Thorsten und Johannes/Harald, die sich immer besser aufeinander abstimmen. Auch dieses Mal gingen beide Paarungen als Sieger hervor, dass dann aber die Konstellation Marc & Ingo so gut funktioniert und man gegen das gegnerische Spitzendoppel in 3 Sätzen als Sieger von der Platte geht, hätte man nicht unbedingt erwartet.

Mit einem Sieg von Johannes lag man dann erstmal komfortabel mit 4:0 in Front. Marc verlor daraufhin äußerst knapp in 4 Sätzen und auch Harald musste dem formstarken Müggenburg nach 5 gespielten Sätzen gratulieren. Dabei konnte er im 4 Satz ein 7:10 noch zu seinen Gunsten drehen, doch die erhoffte Wende blieb aus.

Die folgenden drei Einzel konnten dann wiederum gewonnen werden, Elmar, Thorsten und Ingo waren zuverlässige Punktebringer. Elmar war in seinem Spiel auf einem guten Weg den Sieg sportlich nach Hause zu bringen, profitierte dann leider am Ende des dritten Satzes von der Verletzungsaufgabe seines Gegners. Um Vernunft und Vorsicht walten zu lassen, ging dann außerdem das zweite Einzel kampflos an Ergenzingen.

Mit dem Rücken an der Wand und einem 2:7 bäumte sich Sickenhausen kurzzeitig auf und gewann am vorderen Paarkreuz beide Spiele, Thorsten beendete das gesamte Spiel dann aber relativ humorlos, indem er in seinem Dreisatzsieg nur 12 Punkte abgab.

 

Mit 6:2 Punkten und noch keiner Niederlage ist der Trend nach oben nun zu erkennen, nun gilt es darauf aufzubauen und bereits am Donnerstag den starken Dettingern Paroli zu bieten.

Im vollgepackten Tischtenniswochenende ging es für die 3.Mannschaft zweimal Zuhause gegen den TSV Betzingen 2 und die TTG Sonnenbühl.

Am Samstagabend war man gegen Betzingen nah dran einen perfekten Start hinzulegen, doch Günter & Ingo als D3 verloren ganz knapp mit 11:13 im 5. Satz. Dennoch konnte man sich zu Beginn einen Vorsprung erspielen, nur eines der ersten 5 Einzel ging verloren (Elmar gegen Andrieu). Ganz besonders hervorzuheben unter den 4 Siegen war der Erfolg von Thorsten, dem es gelang beim Stand von 6:10 im fünften Satz 4 Matchbälle in Folge abzuwehren und dann noch gleich 2 Punkte draufzusetzen um mit 12:10 zu gewinnen. Doch Betzingen konterte im Gegenzug und gewann seinerseits 5/6 Einzel und stellte damit auf 7:7. Einzig Elmar konnte gegen Horner dem Lauf Einhalt gebieten. Leider mussten Marc, Daniel und Günter 3 bittere 5 Satz Niederlagen hinnehmen, besonders im Spiel Günter gegen Stegert meinte es der TT Gott nicht gut mit Günter.

Ingo ließ sich davon aber nicht beirren und sorgte mit einem 3:1 für den achten Punkt, im Schlussdoppel verpassten es Marc/Daniel sich den zweiten Satz zu schnappen und mit 2:0 in Führung zu gehen. Im umkämpften dritten Satz glitt das Spiel den jungen Ergenzingern dann langsam aus der Hand, die bis dato leicht die Oberhand hatten.

Am Ende stand dann eine 1:3 Niederlage zu Buche und nach dem gewonnenen Punkt in Pfullingen fühlte sich dieses Unentschieden deutlich schlechter an.

 

Am nächsten Morgen kam Harald nach langer Auszeit zu seinem Comeback und er avancierte gleich zum Matchwinner.

Schon wieder war man drauf und dran mit 3:0 zu starten, Thorsten/Elmar hatten das Doppel 1 Hartmayer/Lenz am Rande einer Niederlage. Doch das Sonnenbühler Gespann machten in der entscheidenden Phase keinen Fehler mehr.

Im ersten Einzeldurchgang konnten 4 von 6 Spiele gewonnen werden, Harald, Thorsten und Ingo behielten im fünften Satz die Nerven. Sonnenbühl verkürzte nochmal von 3:6 auf 5:6, als sie beide Spiele am vorderen Paarkreuz gewannen. Besonders die Begegnung Elmar vs. Lenz erwies sich als echter Krimi, bei dem in einer Nervenschlacht Elmar leider den Kürzeren zog.

Aber an dem Tag brillierte unser mittleres und hinteres Paarkreuz, 6 der 7 Spiele konnten an diesen Positionen gewonnen werden.

Harald machte den Beginn und überzeugte gegen den Abwehrspieler Mayer mit geduldigem Spiel, einzig in Satz 2 gab er kurz die Kontrolle über das Spiel ab. Ansonsten zeigte Harald in den 3 anderen Sätzen (+2, +4, +2) welche Verstärkung er für unser Team ist.

Daniel hatte eine schwierige Situation zu bewältigen. Nach verlorenem erstem Spiel lag er im zweiten Einzel auch schon 0:2 hinten, es schien so als wäre sein Gegner nicht zu überwinden. Doch er ließ die Schultern nicht hängen und startete das Comeback, welches letztendlich auch erfolgreich gekrönt wurde.

Thorsten hatte dann zum Schluss nochmal Lust auf ein Fünfsatzspiel, mit 15 gespielten Sätzen findet er immer weiter zu seiner konditionellen Stärke. Er vergoldete mit seinem Erfolg den 9:5 Endstand und sorgte für den ersten Sieg im dritten Anlauf.

Am 09.10.2021 startete die Dritte gegen den VFL Pfullingen sehr spät in die Vorrunde.

In den Doppeln ging man mit 2:1 in Führung, nachdem Alexander Hoffman und Daniel Miller mit ein paar Wacklern ihr Doppeln im fünften Satz gewannen. Dann musste man beide Spiele am vorderen Paarkreuz abgeben. Dafür konnten Elmar Hagel und Daniel ihre beiden Einzel klar mit 3:1 gewinnen. Der Knackpunkt im Spiel folgte am hinteren Paarkreuz. Winfried Weipert und Thorsten Ott verloren leider beide nach einer 2:0 Führung und so stand es nun 4:5 gegen die Dritte. Alexander Hoffmann fand immer besser in sein zweites Spiel, aber verlor leider 9:11 im fünften Satz. Um Ergenzingen im Spiel zu halten, musste Johannes Gollub sein Spiel nun gewinnen. Er behielt die Nerven und bezwang seinen Gegner klar mit 3:0. Am mittleren und hinten Paarkreuz teilte man sich dann die Punkte. Jedoch schlug dann das Verletzungspech zu. Winfried Weipert verletze sich am Finger und man hatte schnell den Verdacht auf einen gebrochenen Finger. Mit einem 0:2 Satzrückstand und einem Spielstand von 7:8 standen Alexander Hoffmann und Daniel Miller mit dem Rücken zur Wand. Dies machen den beiden aber gar nichts aus und sie zeigten Tischtennis erster Klasse. Sie rangen ihre Gegner mit beeindruckenden Schlägen mit 3:2 nieder und sicherten der Mannschaft einen Punkt.

Insgesamt merkte man der Mannschaft ihren Trainingsrückstand und den späten Start in die Runde an. Nächste Woche steht ein Doppelspielstag für die Mannschaft an und man hofft 4 Punkte einzufahren. An dieser Stelle wünschen wir noch eine gute Besserung für Winfried Weipert.