Die 3. Mannschaft des TTC kann sich sehr glücklich schätzen solche Joker zu haben. Den die für die verhinderten Alex und Silvia eingesprungenen Johannes und Ingo holten mit 6 Siegen 2/3 aller Punkte bis zum äußerst knappen 9:7 Sieg gegen die Gastgeber vom TSV Burladingen.

Bereits auf der Anfahrt durch das Killertal war den Spielern des TTC 3 klar das sie sich auf einen heißen Tanz in der Trigema-Arena einstellen müssen. Zuerst liefen die Planungen für die Doppel auf Hochtouren, den so richtig sicher war man sich nicht wie man diese aufstellen sollte. Das Ergebnis verleitete unsere per Live-Ticker zugeschaltete Silvia zur Aussage „Ui, interessante Doppel habt ihr aufgestellt“. Gleich zu Beginn gerieten wir zum ersten und einzigen Mal in Rückstand. Dabei unterlagen Elmar/Ingo im 5. Satz gegen das Burladinger Spitzendoppel. Besser machten es dann Johannes/Rolf und Günter/Thorsten, die jeweils mit 3:1 gewannen. Damit war der Plan mit 2 Siegen aufgegangen.

In den Einzeln waren fast alle Einzel sehr umkämpft, wir konnten uns aber bis zum Schluss nie absetzen. So war in jedem Paarkreuz in beiden Durchgängen die Ausbeute bei 1:1. Dabei überragten Johannes und Ingo, die ihre beiden Einzel jeweils gewinnen konnten. Sieg und Niederlage gab es für Elmar und Günter. Nicht in der Form für einen Punktgewinn befanden sich dagegen Rolf und Thorsten.

So folgte folgerichtig beim Stand von 8:7 für uns das Schlussdoppel, das ein Krimi, besser als jeder Tatort war. Hin und her ging es in der Partie zwischen dem Doppel 1 der Burladinger und Johannes/Rolf. Beim 10:10 im fünften Satz war dann der finale Showdown angerichtet. Und auch hier gab es Matchbälle für beide Paarungen. Höhepunkt war dabei das Timeout von Rolf bei Matchball für uns. Er sprach sich intensiv mit Johannes über die Art des Aufschlags ab - und produzierte einen Fehlaufschlag. Doch zum Glück hatte dieser keine negativen Folgen, den kurz danach konnten sie zur späten Zeit um 0:45 Uhr den Sieg mit einem 16:14 unter Dach und Fach bringen.

Was folgte war grenzenloser Jubel und Erleichterung über den hauchdünnen, aber angesichts des Satzverhältnisses von 37:30 nicht unverdienten 9:7 Sieges. Mit nunmehr 16:10 befinden wir uns momentan auf dem 3. Platz der Bezirksliga Alb.

Nach den beiden unglücklichen 7:9 Niederlagen zum Auftakt der Rückrunde galt es, zum ungewohnten Spieltag am Freitagabend, beim Abstiegskandidaten Derendingen 2 das Punktekonto aufzustocken. Dies gelang dann, ohne großen Glanz zu versprühen, beim 9:4 Sieg auch.

Endlich gingen wir mal wieder mit einem Vorsprung aus den Eingangsdoppeln, den Alex/Rolf und Elmar/Thorsten gewannen ihre Spiele recht sicher. Lediglich beim ehemaligen Erfolgsdoppel mit Günter und Silvia läuft es gerade einfach nicht rund.

Garanten für den Sieg waren das mittlere und hintere Paarkreuz. Elmar und Günter erspielten mit einer Bilanz von 4:0 das Optimum. Dabei zeigten beide gutes Tischtennis, auch wenn Günter bei seinem zweiten Sieg bis in den fünften Satz kämpfen musste, diesen aber souverän gewann. Elmar war in seinen Spielen, bis auf einen kleinen Durchhänger, immer Herr der Lage und war ungefährdet.

Am hinteren Paarkreuz hatte Thorsten vor allem eine für den Kopf kritische Situation zu überstehen. Er meisterte diese mit aller Kampfkraft und ist in der Rückrunde weiter unbesiegt. Ohne Probleme gewann Silvia ihr Spiel. Gerade mal 14 Punkte in 3 Sätzen gönnte sie ihrem Gegner.

Holprig läuft es zurzeit für Alex und Rolf am vorderen Paarkreuz. Sie können einfach keine stabile Leistung abrufen. So unterlag Alex etwas unglücklich nach Berg- und Talfahrten jeweils in 5 Sätzen. Etwas besser machte es Rolf, der sein erstes Spiel aufgrund des besseren Einsatzes seines Materials gewann, im zweiten Spiel aber nie wirklich Zugriff auf das Spiel bekam.

Schlussendlich zählt der Sieg und mit 14:10 Punkten sind wir weiter im Soll.

Nachdem man in der Vorrunde gegen den Tabellenführer aus Grosselfingen äußerst knapp mit 7:9 verloren hatte wollte man den favorisierten Gästen auch diesmal einen harten Kampf liefern. Am Anfang sah es allerdings nicht danach aus, doch zum Schluss stand das Spiel auf Messers Schneide.

Doch der Reihe nach. Die Eingangsdoppel waren für uns regelrechte Rohrkrepierer. Es wurden gerade mal 2 Sätze gewonnen und schon stand es schnell 0:3. Als dann auch noch Alex von Heine regelrecht auseinandergenommen wurde und in der Mitte auch Elmar, trotz mehrmaliger Führungen, mit 0:3 unterlag schwante uns beim Stand von 0:5 nichts Gutes. Nur gut das Rolf in den entscheidenden Situationen die Ruhe behielt und im 4. Satz einen 6:10 Rückstand zum ersten Sieg an diesem Abend drehte. Damit hat sein Gegner Ritzmann nun in der ganzen Saison 3 Niederlagen zu verzeichnen. 2 davon gegen auf das Konto von Rolf.

Nun kam unsere starke Zeit. Günter ließ Lauer keine Chance, Silvia musste etwas mehr kämpfen, siegte aber trotzdem mit 3:1 und Thorsten machte kurzen Prozeß mit Schnell. So waren wir vor der zweiten Einzelserie beim Zwischenstand von 4:5 wieder dran. Allerdings war allen klar das es zuerst einmal einen Punkt für Grosselfingen geben würde. Trotz ansprechender Leistung unterlag Rolf gegen Heine in 4 Sätzen. Immerhin hat er dabei seinen ersten Satz seit 2010 gegen seinen Antigegner gewonnen.

Was folgte war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die folgenden Spiele waren nichts für schwache Nerven, den alle 6 Spiele bis zum Schluss gingen über die volle Distanz von 5 Sätzen. Den Anfang machte Alex, der gegen Ritzmann mit 2:1 führte, dann aber gegen einen immer besser werdenden Gegner doch noch unterlag. Nun war die Mitte mit Elmar und Günter gefragt. Elmar verlor die beiden ersten Sätze etwas unnötig in der Verlängerung, doch er wollte sich nicht geschlagen geben und bäumte sich auf. Im fünften Satz gab der sich konditionell am Limit bewegende Schnitzelkönig nochmals alles und siegte mit 13:11. Vielleicht sollte er mal über einen Salat nach dem Spiel nachdenken. Das Gegenteil war leider bei Günter zu sehen. Die ersten beiden Sätze gewann er sicher und er hatte im 3. Satz auch einen Matchball. Als er diesen nicht verwerten konnte kippte das Spiel. Sein Gegner Dehner diktierte immer mehr das Spiel mit seiner Rückhand und der 5. Satz war dann eine klare Angelegenheit für den Grosselfinger. Nun standen wir beim Stand von 5:8 mit dem Rücken zur Wand.

Aufgeben war jedoch keine Option. Silvia ging wie Günter schnell mit 2:0 in Führung, ehe ihr Gegner immer besser ins Spiel fand und den Satzausgleich schaffte. Uns schwante Böses, doch unser Nesthäckchen bewies ihr Kämpferherz und holte doch noch den Sieg. Hin und her ging es bei Thorsten und Liefke. Dabei gingen die Sätze 3-5 mit nur 2 Punkten Unterschied zu Ende. Während Thorsten immer wieder gute Topspins zog, überzeugte sein Gegenüber mit knallharten Schüssen aus der Halbdistanz. Mit 11:9 war Thorsten schlussendlich der etwas Glücklichere.

Es folgte wie in der Vorrunde der Showdown zwischen Alex/Rolf und Heine/Ritzmann. Und Alex und Rolf wollten es besser als in der Vorrunde machen, als sie doch deutlich unterlagen. Und sie machten es besser und beim Stand von 4:5 im fünften Satz waren sich einige sicher das es reichen könnte. Den nun folgte die bessere Stellung für uns. Doch leider waren Heine/Ritzmann in den entscheidenden Situationen mutiger und holten den entscheidenden Punkt zum 9:7 für Grosselfingen.

Nun gilt es in den Doppeln etwas besser zu werden und gleich nächsten Freitag gibt es die Gelegenheit dazu in Derendingen.

Nach einer Spielzeit von 4 Std 20 Min stand die 3. Mannschaft beim Gastspiel beim Turnerbund Metzingen leider ohne Punkte da. Wie in der Vorrunde gab es eine 7:9 Niederlage nach einem sehr intensiven Spiel.

Der Beginn war schon nicht verheißungsvoll, den man ging mit einem 1:2 aus den Doppeln. Während Alex/Rolf ihrer Favoritenrolle gerecht wurden unterlagen doch Elmar/Thorsten und auch völlig überraschend Günter/Silvia sehr deutlich. Für Günter/Silvia war es gar die erste Niederlage der Saison.

Als dann nacheinander Rolf (5 Sätze), Alex (4 Sätze) und Günter (5 Sätze) das Nachsehen hatten war der Zwischenstand von 1:5 nicht gerade ein Anlass zu Freude. Nur gut das Elmar, Thorsten und auch Silvia nach verlorenen ersten Sätzen noch die Kurve bekamen und uns wieder in direkte Schlagweite brachten. Erwähnenswert ist dabei vor allem die Leistung von Thorsten, der einen 0:2 und 5:9 Rückstand noch in einen Sieg umwandeln konnte.

Der Plan von Günter sah dann 2 Punkte am vorderen Paarkreuz vor. Doch nicht gehen Pläne immer auf. Während Alex eine gute Leistung abrufen konnte und in 4 Sätzen gewann unterlag Rolf am Nebentisch gegen einen für ihn sehr unangenehm zu spielenden Gegner mit 0:3. Nun ging es bis zum Schlussdoppel hin und her. Günter gewann in 5 Sätzen, dafür unterlag Elmar im Entscheidungssatz. Thorsten gewann wieder in 5 Sätzen, dafür unterlag Silvia in 4 Sätzen.

So gingen die Gastgeber mit einem 8:7 Vorsprung in das alles entscheidende Schlussdoppel. In einem sehr guten Doppel mit vielen sehenswerten Ballwechseln war es uns dann leider nicht vergönnt einen Punkt mitzunehmen. Doch die Mannschaft lies nicht lange den Kopf hängen und beendete den langen Abend in fröhlicher Runde mit den sympathischen Metzinger im Schützenhaus Hubertus.

Zum letzten Spiel der Vorrunde ging es für den TTC Ergenzingen 3 am frühen Sonntagmorgen zum SV Rommelsbach. Die schwierigste Aufgabe auf der Anfahrt war dabei einen Bäcker zu finden, denn ohne die geliebte Brezel wäre es für den einen oder anderen ein schlechter Start in den Sonntag geworden. Ebenso musste man hellwach sein um die seltsamen Routenvorschläge von Günters Navi erfolgreich zu Umfahren. Nur gut, dass diese Aufgaben zu Beginn bewältigt wurden, um gegen den Tabellenvorletzten mit der nötigen Vorbereitung ins Spiel zu gehen. Das man dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen durfte war spätestens beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse klar, den Rommelsbach war in guter Form und unterlag am Vorabend nur hauchdünn gegen den Tabellenzweiten.

In den Doppeln wurde auf die eingespielten Paarungen Alex/Rolf und Silvia/Günter gesetzt. Diese erledigten ihre Aufgaben bei insgesamt nur einem Satzverlust zur Zufriedenheit. Thorsten durfte mit Georg, der den verletzten Ingo vertrat, antreten. Und das Angriffs-Abwehrdoppel machte es dem gegnerischen Doppel 1 mehr als schwer. Nur schade, dass die wirklich ansprechende Leistung beim 10:12 im fünften Satz nicht belohnt wurde.

Die Paarkreuze in der Einzelkritik:

Am vorderen Paarkreuz gab es in allen Paarungen von der Papierform her eine 50:50 Chance. Damit lautete das Ziel eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen. Leider fand Alex überhaupt nicht zu seiner Form und konnte sein gewohntes Spiel nie aufziehen. So gab es für ihn im ersten Spiel eine deutliche Niederlage und im zweiten Spiel beschränkte er sich, in der Hoffnung das sein Gegner den einen oder anderen Fehler machte, nur auf das passive Spiel. Diese Rechnung ging hauchdünn nicht auf. Nur gut das Rolf sich in hervorragender Form präsentierte und damit die Zielvorgabe am vorderen Paarkreuz erreicht werden konnte. Zuerst brachte er mit seinem Blockspiel die Nr. 1 der Gastgeber zum wiederholten Fluchen, ehe er die Nr. 2 in 4 Sätzen niederrang. Dabei war er so im Tunnel, dass er bei einem Seitenwechsel erst von Thorsten erfuhr das er gerade einen 2:5 Rückstand in ein 11:5 gedreht hatte.

Das mittlere Paarkreuz mit Thorsten und Silvia war deutlich favorisiert und konnte dieser Favoritenrolle gerecht werden. Dabei hatte allerdings vor allem Silvia mehr zu kämpfen als ihr lieb war. Gegen einen Gegner, der für sie sehr unangenehm zu spielen war, ging gleich er erste Satz verloren. Nach dem Satzausgleich war das Spiel jederzeit auf Spitz auf Knopf. Zu unserer Freude konnte sie die Sätze 3 und 4 mit einem guten Nervenkostüm jeweils in der Verlängerung zu ihren Gunsten entscheiden. Jederzeit Herr der Lage war Thorsten in seinen beiden Spielen, die er souverän mit 3:0 gewann. Hierbei zeigte er die ganze Bandbreite seines Könnens. Aufschläge, Rück- und Vorhandtopspins aus der Halbdistanz und natürlich seine knallharte Vorhand.

Ebenso favorisiert war das hintere Paarkreuz mit Günter und Georg. Hierbei war Günter immer wieder vor schwierige Aufgaben gestellt und es entwickelte sich eine offene Partie gegen einen guten Gegner. Folgerichtig ging es in den 5. Satz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekam er die Begegnung allerdings immer besser in den Griff und er hatte sein großes Ziel erreicht. Den unser Edeljoker blieb in der ganzen Vorrunde in allen Einzelspielen (2., 3. und 4. Mannschaft) unbesiegt und erreichte eine makellose 21:0 Bilanz. Wir ziehen den Hut! Das Gegenteil von unserem Vielspieler Günter ist Georg. Er trat zum ersten Mal seit 10 Monaten wieder in einem Mannschaftsspiel an einen TT-Tisch. Und dass dies etwas anderes ist als ein Trainingsspiel war ihm vorher schon klar. So verlor er nach gutem Beginn gleich mal den ersten Satz. Doch er kam mit jedem Punkt besser ins Spiel. So waren die Sätze 2 und 3 eine sichere Beute. Als er dann im vierten Satz schnell mit 6:0 in Führung ging und sein Gegner sichtbar frustriert war dachten viele an ein schnelles Ende. Doch ein Spannungsabfall bei Georg brachte seinen Gegner wieder ins Spiel. So musste er bis in der Verlängerung kämpfen, ehe der Sieg unter Dach und Fach war.

Mit diesem 9:3 Sieg beendet die Dritte die Vorrunde mit 12:6 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz und hat noch Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Damit ist die Zielvorgabe, vorderes Mittelfeld, mehr als erfüllt. Und wer weiß wie es in der Rückrunde läuft, den alle Mannschaften, die vor uns stehen, müssen zu uns in die Breitwiesenhalle kommen.

Bei wunderschönem Winterwetter fuhren wir am Sonntagmorgen nach Grosselfingen zum Spitzenspiel der Bezirksliga. Die gute Laune verflog bei dem einen oder anderen aber schnell. Den in der Halle herrschten ähnliche Verhältnisse wie draußen. Saukalt (ein Fenster lässt sich nicht schließen), von der Sonne teilweise geblendet (Bälle kamen dadurch aus dem Nichts) und sicherer Stand war bei einem glatten Boden nicht immer gegeben.

Die Doppel verliefen dann auch nicht wie gewünscht. Zuerst unterlagen Thorsten/Ingo doch deutlich gegen das Doppel 1 der Gastgeber. Das aber auch Alex/Rolf in 5. Sätzen das Nachsehen hatten war nicht eingeplant gewesen. Nur gut, dass unser Dreamdoppel mit Silvia und Günter weiter ohne Niederlage blieb und uns im Spiel hielt.

Gar nichts zu holen gab es für Rolf gegen seinen Antigegner Heine, gegen den er bisher noch nie gewonnen hat und auch das permanente Jammern aufgrund der Verhältnisse half nicht weiter. Alex kam richtig gut in seine Partie und gewann den ersten Satz. Die folgenden 3 Sätze gingen aber jeweils in der Verlängerung, öfters durch Netz- oder Kantenbälle begünstigt, an den bisher nur 1x in der Saison bezwungenen Ritzmann. Beim Stand von 1:4 sah es erstmal nicht gut aus. Das schönste Spiel des Tages gab es bei Silvia zu bewundern. Sie entschärfte reihenweise die Vor- und Rückhandtopspins ihres Gegners und konnte einen verdienten Sieg erringen. Dafür unterlag Thorsten in 4 Sätzen. Ein Spiel auf Messers Schneide konnte Günter nach hartem Kampf für sich entscheiden. Ein 15:13 im fünften Satz stand schlussendlich im Spielberichtsbogen. Bei Ingo ging es auch in den Entscheidungssatz, allerdings stellte sein Gegner sein Spiel etwas um und so gab es für Ingo nicht mehr viel zu bestellen. Mit einem 3:6 Rückstand ging es somit in die zweite Einzelserie.

Im Gegensatz zu Rolf spielt Alex gerne gegen Heine. Mit einem positiven Ansatz gelang so ein sicherer 3:0 Sieg. Am Nebentisch spielte Rolf im ersten Satz ohne Plan und einer negativen Einstellung. Nur gut das ihm in der Satzpause Günter ein paar deutliche Worte sagte. Und siehe da, als er sich auf das Spiel konzentrierte kam eine sehr Leistung und er brachte in 4 Sätzen seinem Kontrahenten die zweite Saisonniederlage bei. Thorsten steigerte sich dann auch in seinem Spiel gegen Dehner und war in 4 Sätzen erfolgreich. So stand es auf einmal unerwartet 6:6.

Als dann auch noch Silvia und Ingo in ihren Spielen mit 2:1 Sätzen führten träumte der eine oder andere schon von einer Wende und einem Sieg. Doch diese Träume zerplatzen leider. Silvia vergab im 4. Satz einen Matchball und unterlag noch. Am Nebentisch erging es Ingo nicht anders. Mit jeweils 10:12 in den Sätzen 4 und 5 musste er die Segel streichen. So ging es beim 6:8 nur noch darum einen Punkt zu holen. Günter legte los wie die Feuerwehr und konnte die ersten beiden Sätze deutlich für sich entscheiden. Am anderen Tisch stand das Schlussdoppel auf dem Programm. Hier ging es genau andersrum. Alex/Rolf waren in den Sätzen 1 und 2 völlig chancenlos. Doch beide Spiele drehten sich. Günter verlor die nächsten beiden Sätze, während Alex/Rolf sich Satz 3 holten. Doch dies war leider nicht genug. Im vierten Satz ging es zwar eng her, doch der Sieg ging an die Gastgeber zum 9. Punkt und damit dem Sieg. Tolle Moral zeigte Günter, der in den 5. Satz musste, und hier mit krachenden Schmetterbällen Old Shatterhand alle Ehre machte.

Mit nunmehr 10:6 Punkten steht die Mannschaft auf dem 4. Tabellenplatz. Diesen möchte die Mannschaft im letzten Spiel in Rommelsbach auch verteidigen.

Vor dem Spiel beim TTC Reutlingen 1 hatte Mannschaftskapitän Thorsten die schwierigste Aufgabe zu bewältigen, nämlich eine vollzählige Mannschaft an den Start zu bringen. Die Erkältungswelle hatte voll zugeschlagen. So standen mit Rolf Miller, Elmar Hagel und Thorsten Ott nur 3 Stammspieler zur Verfügung. Ergänzt wurden diese durch Rudolf Perner, Tobias Miller und Markus Pfeffer. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an unsere Joker. Unter diesen Voraussetzungen gab es nur eine Devise, möglichst viel Spaß haben und den einen oder anderen Punkt holen.

Dies gelang vor allem zu Beginn hervorragend. Unser Doppel 1 mit Elmar/Thorsten hatte nur anfänglich Probleme und siegte mit 3:1. Einer kleinen Sensation gleich kam der Auftritt des Vater/Sohn-Doppels mit Rolf und Tobias. Sie nahmen die eigentlich gedachte Opferrolle als Doppel 2 nicht an und agierten von Anfang an auf Augenhöhe. So ging es in den 5. Satz, in dem beide am oberen Limit spielten und mit 11:8 siegten. Besser hätte der Start nicht gelingen können. Als dann Rudolf und Markus auch noch den ersten Satz gewinnen konnten träumte schon der eine oder andere vom perfekten Start. Doch dies gelang leider nicht. Ihre Gegner steigerten sich und siegten mit 3:1

In den ersten Einzelbegegnungen ging es hin und her. Zuerst unterlag Elmar der sehr guten Nr. 1 der Gastgeber, Raestrup, dafür hatte Rolf gegen den Edeltechniker Werner genau das richtige Rezept und siegte klar. Rudolf wiederum musste anerkennen das sein Gegner in langen Ballwechseln den längeren Atem hatte und damit knapp siegte. Thorsten hatte sehr lange mit dem sehr guten Aufschlag von Stähle junior zu kämpen. Als er sich aber immer mehr darauf einstellte gelang ein 3:1 Arbeitssieg.

Die Waage in Richtung der Gastgeber schlug dann am hinteren Paarkreuz aus. Markus hatte durchaus Chancen auf einen Satzgewinn, konnte diese aber nie nutzen. Eine richtig gute Leistung zeigte Tobias, der seinen Gegner am Rande einer Niederlage hatte, aber leider hauchdünn in 5 Sätzen verlor. So stand es nach der ersten Einzelserie 4:5 und es sollte kein weiterer Punkt hinzukommen.

Zuerst unterlag Rolf, der den Kopf mehr am Nebentisch bei seinem Sohn hatte, mit 0:3. Dann entglitt Elmar bei einer 1:0 und 6:2 Führung das Spiel gegen Werner. Thorsten hatte nach eigener Aussage keinen Plan gegen Hahn und schon stand es 4:8. Als dann auch noch Rudolf schnell mit 0:2 zurücklag, er haderte vor allem mit der kalten Halle und den damit härteren Belägen, schien das Ende nahe. Doch er bäumte sich nochmals auf und kam in den 5. Satz. Hier hatte sein Gegner den einen oder anderen "Nassen" zu viel um doch noch zum Endstand von 9:4 zu siegen. Schade, den am Nebentisch war Tobias auf dem Weg in den 5. Satz.

Schlussendlich war es eine gute Leistung unter diesen Vorraussetzungen und die eingangs erwähnte Devise konnte voll umgesetzt werden. So lies man den Abend mit guten Essen im Plaka zu Ende gehen. Nächsten Sonntag steigt dann das Spitzenspiel beim Tabellenführer Grosselfingen mit der Hoffung das einige Kranke wieder an Bord sind.

Nach dem souveränen 9:3-Erfolg gegen den TV Derendingen 2 am Abend zuvor traf die 3. Mannschaft am Sonntagmorgen auf den FC Mittelstadt. Durch das Fehlen unserer Stammspieler Rolf und Elmar rechneten wir uns in dieser Begegnung höchstens Außenseiterchancen aus. Als unser Gegner aber ohne die Nummer 2 auflief, stieg unsere Hoffnung, etwas Zählbares zu erreichen.

Die Eingangsdoppel gingen mit 2:1 an Gäste. Dabei holte das Doppel Silvia/Günter den Punkt für uns. In der Folge wurden die Punkte in den Einzeln geteilt. Am Spitzenpaarkreuz gewann Alex recht sicher mit 3:1 gegen Bleher, während Thorsten - man könnte sagen „wie gewohnt“ - gegen Roland Wacker den Kürzeren zog. In der Mitte punktete Silvia gegen Armin Wacker und revanchierte sich für ihre Niederlage in der Vorsaison. Unser Abwehrspezialist Rudolf bekam es mit dem jungen Marcel Reich zu tun und zeigte dabei eine durchaus gute Leistung. Nach seiner langen Wettkampfpause fehlte es Rudi allerdings noch an der nötigen Konstanz, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Auch am Hinteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt: Günter gewann nach einer starken Leistung 3:0 gegen Deyle, dagegen kam Ingo mit dem unangenehmen Schupf-Spiel von Nestel überhaupt nicht zurecht und unterlag mit demselben Ergebnis. Nach dem ersten Durchgang lautete der Zwischenstand also 4:5 für Mittelstadt.

Im folgenden Duell der beiden Einser befand sich Alex gegen Roland Wacker bei einer 2:1 Satzführung und einem 8:5-Vorsprung im vierten Satz bereits auf der Siegerstraße, ehe der Faden riss und er in fünf Sätzen verlor. Glücklicherweise konnte sich am Nebentisch Thorsten gegen Bleher durchsetzen, sodass es beim Ein-Punkt-Rückstand blieb. Anschließend mussten Silvia und Rudi wieder ran: Während Rudi gegen Armin Wacker klein beigeben musste, entwickelte sich das Match zwischen Silvia und Marcel Reich zu einem echten Krimi. Der Mittelstädter lag schnell mit 2:0 Sätzen vorne, die Sätze drei und vier gewann Silvia jeweils in der Verlängerung. Das hochklassige Match ging also in den entscheidenden 5. Satz. 

Dass es zum Entscheidungssatz kam, war auch der Fairness von Marcel Reich zu verdanken, der beim Stand von 9:8 im vierten Satz einen vermeintlichen Punktgewinn zu seinen Ungunsten korrigierte - Chapeau! Weder der Schiedsrichter noch Silvia hatten nämlich bemerkt, dass sein Ball während des Fluges die eigene Tischkante leicht touchiert hatte. Statt 10:8 für Marcel Reich stand es Dank dessen FairPlay-Aktion also nur 9:8 und Silvia konnte den Satz noch in der Verlängerung für sich entscheiden und zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Satz spielte Silvia dann wie entfesselt und gewann deutlich mit 11:5. 

Nun war beim Stand von 6:7 Crunchtime angesagt - es ging um die Wurst. Ingo spielte wie ausgewechselt und besiegte Deyle in vier Sätzen - Spielstand: 7:7. Gleichzeitig erspielte sich Günter gegen Nestel einen scheinbar beruhigenden 2:0 Vorsprung. Das Lamentieren seines Gegners wegen einer angeblich ungerechten Verteilung von Netz- und Kantenbällen brachte ihn aber außer Tritt, sodass der fünfte Satz entscheiden musste. Hier behielt Günter in einer wahren Nervenschlacht mit 15:13 die Oberhand. Vor dem abschließenden Schlussdoppel lagen wir nun zum ersten Mal in der gesamten Partie vorne (8:7) und hatten ein Unentschieden bereits sicher. 

Dass aus dem Unentschieden sogar noch ein Sieg wurde, dafür sorgten unsere an diesem Tag überragenden Kräfte Silvia und Günter: Mit einer tollen kämpferischen Leistung bezwangen sie in einem engen Match das Mittelstädter Einser-Doppel Bleher/Reich nach 1:2 Satzrückstand noch mit 3:2 und brachten damit einen insgesamt etwas glücklichen Sieg gegen einen gleichwertigen Gegner aus Mittelstadt unter Dach und Fach.

Fazit: Nach fünf Siegen in Folge und insgesamt 10:2 Punkten nach sechs Spielen kann die 3. Mannschaft eine tolle Zwischenbilanz aufweisen und belegt einen Spitzenplatz in der Bezirksliga.

Mit einem deutlichen 9:3 Sieg gegen den TV Derendingen 2 bleibt die 3. Mannschaft des TTC weiter in der Erfolgsspur und feierte den 4. Sieg in Folge in der Bezirksliga.

Dabei gelang der Start erstmal nicht so gut. Das bisher ungeschlagene Doppel mit Alex und Rolf bekam nie einen Zugriff auf das Spiel und unterlag in 5 Sätzen. Besser machten es Elmar/Thorsten, die sehr sicher gewannen. Aber das neuformierte Doppel mit Silvia und Ingo stand dafür auf verlorenem Posten und so ging es in die Einzel mit einem 1:2 Rückstand. Hier wurden die Weichen aber sehr schnell in unsere Richtung gestellt.

Einzelkritik:
Alex: Biss sich in seinem ersten Einzel gut in die Partie und fand zum Schluss das richtige Rezept zum Sieg. Das zweite Einzel musste er allerdings abgeben, hier war der Kopf zu oft nicht bei der Sache.

Rolf: Mit zwei blitzsauberen 3:0 Siegen war er jederzeit Herr der Lage. Seine Gegner hatten zu sehr mit seinem Aufschlag und seinem Rückhandblock zum kämpfen.

Elmar: Benötigte einen Tritt in den Hintern um im ersten Einzel die Kurve zu bekommen. Das zweite Einzel war dann ein Nichtabgriffpakt mit seinem Gegner, das kurz vor einem Zeitspiel stand. Zum Glück bekam es Elmar vorher zu einem erfolgreichen Ende.

Thorsten: Musste nur 1x an den Tisch und zeigte hierbei seine Kampfkraft, als er seinen Gegner förmlich niederrang.

Silvia: als klare Favoritin musste sie einen Satz abgeben, zum Schluss bekam sie aber das richtige Rezept eingetrichtert.

Ingo: In einem Spiel mit Höhen und Tiefen bekam auch er die richtige Taktik in der letzten Satzpause zu hören. Was folgte war eine klarer 5. Satz.

Mit nunmehr 8:2 Punkten kann die Mannschaft zuversichtlich in die Zukunft sehen.

Die perfekte Ausbeute von 4:0 Punkten gab es für die 3. Mannschaft des TTC in den beiden Heimspielen gegen den SSV Reutlingen 2 und den TSV Burladingen 1.

Am Samstag Abend ging es gegen die Reserve des Verbandsligisten SSV Reutlingen. Im Vorfeld lies sich kein richtiger Favorit ausmachen, den beiden Mannschaften traten am vorderen Paarkreuz geschwächt an. Etwas verwundert waren wir, als wir die doch sehr unerwartete Doppelaufstellung der Gäste hörten. Es sollte uns recht sein, den alle 3 Doppel gingen mit 3:1 an uns. So sieht ein perfekter Start aus.

Trotz guter Leistung und ansehlichem Spiel unterlagen Rolf und Elmar den von der Papierform her favorisierten Gäste mit 1:3 und 2:3. Den nun geschrumpften Vorsprung konnten wir bis zum Ende der ersten Einzelserive halten. Während Thorsten in seinem Spiel jederzeit Herr der Lage war unterlag Silvia in einem ganz engen Match gegen Doru Grigorian, der das Tischtennisspielen in Ergenzingen gelernt hatte. Anfängliche Probleme hatte Ingo gegen den fast 90-jährigen Luber, diese stellte er zum Glück schnell ab und gewann sicher in 3 Sätzen. Am Nebentisch gab es bei dem eingesprungenen Winfried Höhen und Tiefen, leider mit einem zum Ende hin entscheidenden Tief.

Somit ging es mit einem 5:4 in die zweite Einzelserie. Zuerst entzauberte Rolf, der deutlich aufsteigende Form bewies, die Nr. 1 der Gäste, in 4 Sätzen. Dabei konnte er den sehr guten Aufschlag seines Gegner öfters zu seinem Vorteil ausnutzen. Zum Ende dieses Spiels lag Elmar bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Nach eigener Aussage war er vom Sieg von Rolf so inspiriert, das er nicht nachstehen wollte und sein Spiel noch in 5 Sätzen gewann. Im Spiel von Thorsten gegen Doru standen sich der ehemalige Trainer und sein ehemaliger Schützling gegenüber. Und der Altmeister Thorten überzeugte mit einer hervorragenden Leistung. Nun fehlte nur noch ein Punkt, den Silvia mit einer souveränen Vorstellung zum 9:4 holte.

14 Stunden später stand die Mannschaft schon wieder an den TT-Tischen, diesmal ging es gegen die Gäste von der Alb, dem TSV Burladingen. Diesmal war unser vorderes Paarkreuz mit an Bord, dafür fehlte Familienvater Elmar. Da die Gäste in Bestbesetzung antraten sahen wir uns nicht unbedingt als Favorit. Doch wir überraschten uns selbst mit einem weiteren Sieg.

Die Doppel gingen diesmal mit 2:1 an uns. Alex/Rolf und Thorsten/Ingo holten hierbei die Siege. Doch wie bereits am Vorabend gingen zuerst einmal beide Spiele am vorderen Paarkreuz flöten. Alex unterlag 1:3 und Stephan hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz. Nur gut das Rolf mit seinem Gegner kurzen Prozess machte, den am Nebentisch hatte Thorsten, trotz guter Leistung, das Nachsehen gegen den ungemein sicheren Wolle Maier. Das Pendel in unsere Richtung schlug dann am hinteren Paarkreuz aus. Silvia überzeuge mit einer weiteren guten Leistung und auch Ingo war mit einer deutlich verbesserten Form siegreich.

Und schon wieder ging es mit einem 5:4 weiter wie am Vortag. Und welch erfreutliche Nachricht, auch am vorderen Paarkreuz gab es ein Duplikat. Ein hochonzentrierter Alex siegte mit 3:0 und auch Stephan spielte groß auf zum Zwischenstand von 7:4. Ein kleines Drama spielte sich im Spiel von Rolf für seinen Gegner Maier ab. Dieser führte bereits mit 2:1 Sätzen und 10:8, als sich Rolf mit einer Serie von Netz- und Kantenbällen, teilweise mehrfach in einem Ballwechsel, in den 5. Satz duselte. Hier nutze er das Momentum aus und holte den 8. Punkt, der das Unentschieden sicherte. Unserem Oldie Thorsten ging leider sichtbar die Kraft aus, eine 5-Satz-Niederlage war die Folge. Wie schön das wir uns allerdings in diesen Situationen voll auf Silvia verlassen konnten. Wie schon gegen Weilheim und Reutlingen behielt sie die Nerven und beendete das Spiel mit einem Sieg.

Mit nunmehr 6:2 funkten stehe die 3. Mannschaft in der Bezirksliga hervorragend da.

Im zweiten Saisonspiel holte die 3. Mannschaft des TTC am späten Freitagabend beim SV Weilheim mit einem 9:6 die ersten 2 Punkte in der Bezirksliga. Dabei wechselten sich, wie in der Auftaktpartie gegen Metzingen, gute und schlechte Phasen ab. Nur diesmal mit einem guten Ende.

Die Doppel funktionieren leider noch nicht so richtig gut und so mussten wir einem Rückstand hinterher rennen. Elmar/Thorsten, und auch Stephan/Silvia, waren gegen gut spielende Weilheimer ohne jede Chance. Nur gut das Alex/Rolf gegen das Doppel 1 der Gastgeber mit einer richtig tollen taktischen und spielerischen Leistung den totalen Fehlstart verhinderten.

Am vorderen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Während Stephan eine 2:1 Führung nicht nach Hause brachte erspielte sich Alex am Nebentisch mit einer konzentrierten Leistung einen 3:1 Sieg. Nun folgte unsere beste Phase. Mit 4 Siegen in Folge wurde aus einem 2:3 ein 6:3 nach der ersten Einzelserie. Zuerst überließ Elmar bei einer makellosen Vorstellung seinem Gegner gerade mal 9 Punkte in 3 Sätzen. Dafür musste Rolf in einem Spiel mit vielen Auf und Abs in den 5. Satz. Hier behielt er allerdings die Nerven mit einem 11:7. Einen weiteren 5-Satz-Sieg gab es für Silvia. Und auch hier ging es hin und her. Als sich dann auch noch Thorsten mit einem 3:1 schadlos hielt waren wie bereits erwähnt mit 6:3 in Führung.

Wie in einem schlechten Film füllten wir uns danach. Sowohl Alex als auch Rolf waren gegen ihr Potential abrufende Gegner mehr oder weniger chancenlos. Und auch Stephan konnte leider seine Chancen nicht nutzen. Uns so hofften wir nur das beim Stand von 6:6 es nicht wieder eine Parallele zum Spiel gegen Metzingen geben würde. Den ersten Schritt in die richtige Richtung machte Elmar mit seinem unnachahmlichen Blockspiel, mit dem er seinen Gegner regeltrecht entnervte. Und auch Thorsten rang seinen Gegner mit viel Kampf nieder. So hatten wir beim Stand von 8:6 das Unentschieden schon sicher.

Eine Nervenprobe war das letzte Einzel an diesem Abend. Silvia führte schnell mit 2:0 Sätzen und wir wähnten uns schon unter der Dusche. Doch weit gefehlt, ihr Gegner stellte sich immer besser auf sie ein und so musste sie 2x in der Verlängerung die nächsten Sätze abgeben. Doch sie konnte das Spiel unter lautstarken Anfeuerungsrufen nochmals drehen und unter grenzenlosem Jubel um 0:10 Uhr den entscheidenden Punkt zum 9:6 erringen.

Trotz einer positiven Satz- und Punktebilanz musste die 3. Mannschaft zum Auftakt der Saison 2023/2024 gegen den Turnerbund Metzingen 2 eine 7:9 Niederlage hinnehmen.

Dabei war die Mannschaft nach den Doppeln und der ersten Einzelserie schon mit 6:3 in Führung. Die Doppel brachten eine 2:1 Führung durch die eingespielten Paarungen Elmar/Thorsten und Silvia/Günter. Einen vorab schon einkalkulierten Dämpfer gab es am vorderen Paarkreuz. Rolf stellte sich sichtlich gehandicapt in den Dienst der Mannschaft damit niemand aufrücken musste. Und auch Elmar war gegen den starken Timmann letztendlich ohne Cahnce.

Doch eine Serie von 4 gewonnenen Partien brachten den bereits erwähnten Zwischenstand von 6:3. Thorsten und Silvia erledigten ihre Aufgaben in der Mitte mit Bravour und auch Günter lies nie Zweifel am Sieger in seiner Partie aufkommen. Ein ganz knappes Ding war am Nebentischt das Spiel von Ingo, der einen 0:2 Satzrückstand noch drehen konnte.

Wer dachte nun läuft es in unsere Richtung täuschte sich gewaltig. Rolf und Elmar unterlagen trotz besserer Leistung wiederum und so waren Thorsten und Silvia etwas unter Druck. Ob es am Druck lag, oder einfach an einigen Kanten- und Netzbällen seines Gegners bei Thorsten und der etwas zweiflhaften Taktik von Silvia, wird man nie mehr herausbekommen. Zweifelsfrei standen allerdings zwei 5-Satz-Niederlagen auf dem Spielberichtsbogen. So waren wir erstmalig im Rückstand.

Fast zeitgleich gingen Ingo und Günter die letzten beiden Einzel an. Während Günter wieder eine blitzsaubere Leistung abrief und 3x 11:5 gewann war Ingo der massive Trainingsrückstand anzumerken und so gab es für ihn eine Niederlage im 5. Satz zum 7:8 Zwischenstand.

Nun sollte das Doppel mit Elmar und Thorsten das Unentschieden retten. Doch es sollte nicht reichen. Ein 1:3 beendete das Spiel zum 7:9 für die sympathischen Gäste.

Gegen stark abstiegsbedrohte und sich momentan auf dem letzten Platz befindende Sonnenbühler wollte die 3.Mannschaft weiterhin ohne Niederlage in der Rückrunde bleiben und nun endgültig ein für alle Mal mit dem Thema Abstieg/Relegation abschließen.

Doch das der TTG Sonnenbühl in der Tabelle zu schlecht wegkommt, da waren wir Ergenzinger uns alle einig und das sollte sich in den nächsten 3 ½ Stunden bestätigen.

Johannes und Thorsten als Doppel 2 bewiesen im Rechts-Linkshänder Duell, dass sie gegen das starke Duo Hartmayer/Lenz mithalten und jedes Doppel 1 potentiell ärgern können. Doch dafür muss vieles zusammenpassen und wie gegen Grosselfingen vergangene Woche war es wieder Satz 3 der eigentlich schon fast gewonnen wurde doch dann irgendwie noch verloren ging. Statt 2:1 Führung war man 1:2 im Rückstand und auch das Momentum kippte zugunsten der Gastgeber, die es ausnutzten und in 4 Sätzen gewann.

Elmar/Ingo erledigten ihre Aufgabe souverän und holten den ersten Punkt nach 3 Sätzen. In einem guten Spiel beider Doppel 3 Paarungen mussten Silvia und Günter ihre erst dritte Niederlage hinnehmen, dabei kann man ruhig einmal die sehr gute Leistung des Gespanns Dorfmüller/Dorfmüller hervorheben. Gegen den ständigen Wechsel von Angriff auf Abwehr fanden Silvia und Günter keine dauerhafte Lösung.

Während Johannes sich hier und da schwer tat, in engen Situationen aber die Oberhand behielt und in 4 Sätzen gegen Lenz gewann, war Thorsten drauf und dran sich mit einem Ausrufezeichen von seiner mittelgroßen „Schwächephase“ zurückzumelden. Mit einer klaren Taktik vom ersten gespielten Ball an und Aufschlägen die seinem Gegner Hartmayer Kopfschmerzen bereiteten, konnte er sich eine 2:0 Führung erspielen. Doch die starke Nummer 1 aus Sonnenbühl konnte seine Leistung immer weiter steigern, sodass es Thorsten immer schwerer fiel eigene Punkte zu kreieren. Am Ende war es im fünften Satz dann eine relativ klare Sache für den Sonnenbühler.

Mit einem Zwischenergebnis von 2:3 aus unserer Sicht bezogen Elmar und Ingo Stellung am Tisch. Elmar präsentierte sich in bester Form und ließ den aufstrebenden Benedikt Dorfmüller pausenlos verzweifeln. Weder mit seinem schnittreichen Abwehrspiel, noch im Angriff konnte er Elmar schaden und unter Druck setzen, ein 3:0 Sieg war die Folge. Deutlich enger war es dagegen im Duell der beiden Ingos, in einem Spiel bei dem sich keiner der beiden entscheidend absetzen konnte und ein Gewinner nicht vorauszusehen war, zog Ingo gegen Ingo Heinz nach 5 Sätzen den Kürzeren.

Verlassen konnten wir uns dann einmal mehr auf unser hinteres Paarkreuz, welches uns die psychologisch wichtige Halbzeitführung erspielen konnte. Ohne zu viel Spannung aufkommen zu lassen waren beide siegreich (Silvia gegen Benedikt Dorfmüller, Günter gegen Scheible).

Johannes gelang ein äußerst wichtiger Fünfsatz Sieg im Duell der Linkshänder gegen Hartmayer, Thorsten war es an dem Tag wieder nicht vergönnt mit einem Einzelsieg nach Hause zu fahren, er musste eine Niederlage gegen Lenz einstecken.

Nachdem dann auch Ingo nie wirklich ein Rezept fand um zuverlässig Punkte gegen Dorfmüller B. zu machen und nach 3 Sätzen als Verlierer vom Tisch ging, war man beim Stand von 6:6 unter Zugzwang und intern steckte man sich das Ziel mit einem Punkt und den damit zunichte gemachten Abstiegssorgen abzureisen.

Elmar bündelte ein letztes Mal seine Kraftreserven und trat entschlossen gegen Heinz an den Tisch, ein abwechslungsreiches Match ohne viele Fehler auf beiden Seiten entwickelte sich. Nach vier gespielten Sätzen hieß der Sieger dann aber Elmar und dieser zog zufriedenstellend eine sehr positive Bilanz über seine Darbietung. Zu Recht.

Silvia, die sich momentan in einer top Verfassung befindet und weiterhin auf ihre erste Niederlage in der Rückrunde wartet, nahm den Kampf bei dem engen Spielstand gegen Scheible an. Auch er konnte einen weiteren Sieg von Silvia nicht verhindern. Und auch Günter tat uns den Gefallen und ließ nicht viel anbrennen in seiner Begegnung gegen Dorfmüller J. Wie auch Silvia zeigt er sich 2023 in exzellenter Form war 3 Sätze lang der bessere Spieler und folgerichtig auch der verdiente Gewinner.

Mit einem 9:6 Erfolg und 2 weiteren Punkten schraubt man sein Konto nun auf 19:9 und sagt dem Abstiegskampf endgültig  Ade. Eher muss man aufpassen, dass nicht alles schiefgeht und man am Ende sogar auf dem Relegationsrang nach oben landet.

Im Spiel gegen die abstiegsbedrohte zweite Mannschaft des TSV Gomaringen galt die Devise, die restlichen Gedanken an einen unteren Tabellenplatz zu beseitigen und es sich im gesicherten Mittelfeld bequem zu machen.

Den Grundstein legte man wie fast schon gewohnt mittlerweile in den Doppeln. Ein hohes spielerisches Niveau, gepaart mit einer Selbstverständlichkeit, zeichnet die dritte Mannschaft aus. Man bleibt in der Rückrunde weiterhin ohne Doppelniederlage und schraubt die Bilanz auf ein beachtliches 30:9.

Elmar/Ingo und Silvia/Günter gaben zwar jeweils einen Satz ab, dennoch waren am Ende alle 3 Doppel eine ziemlich klare Angelegenheit und hätte uns eigentlich Rückenwind für die kommenden Einzel geben müssen. Doch anstatt davonzuziehen und eventuell einen klaren und schnellen Sieg einzufahren, kam es anders und man musste gehörig aufpassen, dass die Partie nicht zu Gunsten der Gastgeber kippte.

Fünf der ersten Sechs Einzel waren Fünfsatzspiele und waren teilweise auf Messers Schneide.

Den Anfang machte Thorsten, der merklich angeschlagen und dazu noch in einem ungewohnten Outfit spielte. In so einer Situation ist dann Wolfgang Renz auch nicht der ideale Gegner, doch der „Abwehrkiller“ machte es lange Zeit gut und konnte auch eine 2:1 Satzführung verbuchen. Doch während Renz sein Niveau halten oder sogar noch eine Schippe drauf legen konnte, musste Thorsten mit seiner Kondition haushalten und ein paar kleine Unkonzentriertheiten schlichen sich ein, welche als Resultat eine 2:3 Niederlage zur Folge hatte.

Johannes gelang es eine zu keinem Zeitpunkt gefährdete Begegnung aus der Hand zu geben. Beim Stand von 4:0 im dritten Satz und zwei gewonnen Sätzen ruhte er sich zu sehr auf seinem passiven Spiel aus und fand nicht mehr den Schalter um das zu ändern. Sein Gegner Markus Wagner wurde folgerichtig auch immer mutiger und der Glaube kam nach und nach zurück. 10 Minuten später ging der Punkt tatsächlich an Gomaringen.

Mit Elmar hatten wir einen weiteren, nicht weniger kranken Kameraden zu beklagen. Er tat sich im ersten Spiel gegen Horst Luz besonders schwer, weil sein Spielstil dem Gomaringer sehr entgegenkam, der seine Stärke ausspielen konnte. Nahchdem Elmar den Kampf nochmal in Satz 3 aufnahm, diesen aber knapp hergeben musste, war die 0:3 Niederlage besiegelt.

Günter fand in seinem Spiel nie zu wirklich zu seiner Sicherheit, die er braucht um dann mit Vertrauen seine Topspinbälle gut zu platzieren. Trotz verständlicher Unzufriedenheit über sein Spiel, gelang es ihm das Spiel eng zu halten. Erst im fünften Satz musste er Florian Braun zum Sieg gratulieren.

Das man nicht in Rückstand geriet und nach gutem Beginn einen kompletten Fehlstart hinlegte, war Ingo und Silvia zu verdanken. Beide mussten allerdings auch ganz schön kämpfen und waren am Rande einer Niederlage.

In einer ständig wechselnden Partie bewies Ingo Nervenstärke gegen Günther Bott, spielte ansonsten auch sehr geradliniges und gutes Tischtennis mit ab und zu ein paar Problemen beim Rückschlag. Er überstand die brenzlige Situation bei 1:2 und 10:10 und sorgte mit seinem Sieg für kollektives Aufatmen bei seiner Mannschaft und startete die Kehrtwende.

Gleiches galt bei Silvia, nachdem die ersten vier Sätze alle zu 9 endeten und gerecht verteilt wurden, war sie plötzlich mit 2:8 gegen Max Leibssle im Hintertreffen. Doch aus der Ruhe bringen kann man Silvia so schnell nicht und es folgte ein 10:2 Lauf für einen 12:10 Erfolg und das wichtige 5:4.

Damit war die Begegnung nicht komplett aus dem Ruder gelaufen und man erholte sich von dem anfänglichen Schock.

Nach verlorenem ersten Satz und einer kurzen Analyse des bisherigen Abends, besann sich Johannes auf seine Stärken und gewann gegen Renz in 4 Sätzen.

Thorsten musste im zweiten Einzel einen weiteren kleinen Dämpfer hinnehmen, nachdem er in Satz 2 ständig in Führung lag und erst in der Verlängerung etwas unglücklich ein 0:2, statt einem 1:1, hinnehmen musste. Zwar war der Wille immer noch da, doch nach 4 Sätzen war es dann ein 3:1 für Wagner.

Beim Zwischenstand von 6:5 waren jetzt Elmar, Ingo und Silvia an der Reihe. Und alle zeigten durch die Bank weg eine beeindruckend starke Leistung.

Elmar bündelte nochmal seine verbliebene Energie und gewann mit dreimal 7 gegen Bott, Ingo entzauberte schon fast Luz und bestätigte seine aufsteigende Form. Silvia besiegelte den 9:5 Endstand mit einem 3:0 gegen Braun, gegen den sie in der Hinrunde noch deutlich verlor.

Den Abend ließ man bei einer gemütlichen Pizza mit den Gastgebern ausklingen und unsere zwei Angeschlagenen nahmen im Freien noch eine besondere Art der Medizin.

Im ersten Spiel der Rückrunde war die Zielsetzung mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung vorzeitigen Klassenerhalt zu machen.

In Mittelstadt erwartete uns eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, die es aber keinesfalls zu unterschätzen galt.

Umso wichtiger war es, dass man sich gleich ein Polster in den Doppeln erspielen konnte. Johannes und Thorsten konnten in jeden der drei Sätze schnell hoch in Führung gehen und hatten dann wenig Mühe diese über die Ziellinie zu bringen, ein recht deutlicher Sieg gegen das Vater-Sohn Gespann Roland und Tino Wacker war die Folge.

Nachdem sich Elmar und Ingo den 2.ten Satz klauen ließen und einem 0:2 Satzrückstand ins Auge blickten, war eine Leistungssteigerung erforderlich. Diese kam dann auch und nachdem man noch einen kritischen Moment im dritten Satz überstand und diesen mit 13:11 gewann, waren Satz 4 & 5 dann eher eine klare Angelegenheit und die Aufholjagd perfekt.

Eine starke Leistung war ebenso von Silvia und Günter zu sehen. Eine durchweg konzentrierte Vorstellung mit einem kleinen Turbosprint in Satz 2 (+9; +0; +8).

Jetzt war es wichtig die 3:0 Führung nicht sofort wieder herzugeben und das gelang.

Zwar hatte Johannes ein wenig Glück nicht mit 0:2 Sätzen hinten zu liegen, doch gewann am Ende gegen Kleber mit 3:1.

Thorsten zeigte parallel am Nebentisch eine sehr gute Vorstellung gegen Roland Wacker, kämpfte sich von 0:2 in den entscheidenden Satz und konnte sich eine 7:6 Führung erspielen. Letzend war es dann eine starke Schlussphase von Wacker, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und gute Rückschlag und Angriffsbälle spielte, die ihm zum Sieg verhalfen. Das spielerische Potenzial von Thorsten lässt aber Rückschlüsse ziehen, dass es in den nächsten Wochen eher wieder aufwärts gehen wird.

Auch in der Mitte gab es eine Punkteteilung. Ingo merkte selber an, dass ihm die Sicherheit und die letzten Prozent, welche man sich über das Training erarbeitet, einfach noch fehlt. Vor allem gegen so starke Gegner, wie den wiedergenesenen Tino Wacker, müssen einfache Fehler abgestellt werden (1:3 Niederlage).

Im Duell Elmar gegen Bleher war es meist der Mittelstädter der mit einem sehr sicheren Topspin eröffnete, doch Elmar merkte schnell, dass das Blockspiel heute bei ihm passte. So kam es mehrfach zu Ballwechsel mit 3-4-5 Topspins von Bleher, die aber am heutigen Tag gegen einen formstarken Elmar kaum Schaden anrichteten. Obendrauf kam noch, dass wenn sich die Gelegenheit bot auch der berüchtigte „Elmar-Schuss“ angesetzt werden konnte und dieser mit einer hohen Quote zum Punkt und damit auch zum 3:9 Sieg führte.

Silvia und Günter waren dann dafür verantwortlich, dass man auf 7:2 davonziehen konnte.

Silvia musste eine schwierige Phase in Satz 2 und zu Beginn des dritten Satzes überstehen, wo sie ein paar Probleme hatte. Doch danach fand sie wieder zurück zu alter Stärke und gewann verdient gegen Nestel in 4 Sätzen.

Günter bekam es mit dem jungen Spieler Reich zu tun und hatte erstmal Schwierigkeiten sich dem makellosen Offensivspiel und dem Blitzstart des Mittelstädter in Satz 1 zu erwehren. Doch nach und nach kam er besser ins Spiel und machte die „Schwachstellen“ des Gegners ausfindig. In Manier eines Routiniers wurde er zudem selber ein wenig aktiver und gewann nach einem knappen zweiten Satz (13:11) die Oberhand, welche für ein 3:1 sorgte.

Gegen Roland Wacker konnte Johannes schnell eine kleine Schwächephase ausnutzen um 2:0 in Führung zu gehen, danach fing sich der Mittelstädter aber wieder und Johannes konnte sein anfängliches Niveau nicht ganz halten, sodass er den Satzausgleich hinnehmen musste. In Satz 5 beherzigte Johannes die Tipps seiner Mannschaftskameraden und wahrscheinlich verhalf ihm das zum Erfolg.

Thorsten hatte wieder seine Chancen gegen Kleber, doch am Ende sollte es irgendwie nicht sein. So stand am Ende ein 1:3 auf dem Papier, was eigentlich mehr verdient gehabt hätte.

Den Sieg vergoldete Elmar in seinem Spiel gegen Tino Wacker, er knüpfte nahtlos da an wo er in seinem ersten Einzel aufgehört hatte. Zwar war es ein Dreisatzerfolg, dennoch wird er bei nachlassender Kondition am Ende dankbar gewesen sein über den ein oder anderen direkten Aufschlagpunkt gegen Ende des Spiels.

Eine alles in allem sehr konzentrierte Leistung bekam man von der dritten Mannschaft zu sehen, was alle Beteiligten darin bestärken sollte, dass das Thema Abstieg eigentlich vom Tisch ist.

 

 

 

Am zumindest für Langschläfer frühen Sonntagmorgen stand für den TTC 3 - dieses Mal ohne Ersatzverstärkung aus der Zweiten - das letzte Vorrundenspiel in der Bezirksliga auswärts gegen den TTC Grosselfingen an, eine Mannschaft, die uns traditionell nicht so gut liegt und die recht ausgeglichen aufgestellt ist. Nicht ganz unerwartet kam daher die 4:9-Niederlage, auch wenn diese vom Spielverlauf her vielleicht etwas zu deutlich ausfiel.

Zunächst ging es gut los. Wir konnten einmal mehr unsere Doppelstärke unter Beweis stellen und gingen aus den Doppeln mit einer 2:1-Führung raus, wobei alle Doppel erst im 5. Satz entschieden wurden. Danach lief allerdings für uns nicht mehr viel zusammen. Nichts zu holen war letztlich für Thorsten und Elmar gegen das sehr gute vordere Paarkreuz der Grosselfinger mit dem unangenehm agierenden Robert Heine und dem jungen, aufstrebenden Josua Ritzmann. Dabei hatten aber sowohl Thorsten als auch Elmar Ritzmann am Rande einer Niederlage und mussten erst nach 5 Sätzen gratulieren und Thorsten zwang zudem auch Heine, am Ende leider erfolglos, in den 5. Satz. Im mittleren Paarkreuz konnte sich Ingo zunächst nicht gegen den sehr sicher agierenden Klaus Pflumm durchsetzen, konnte im zweiten Durchgang aber mit einer hervorragenden Leistung gegen Jürgen Liefke gewinnen. Silvia konnte leider nicht ganz an ihre Leistung vom Vortag in der Zweiten anknüpfen und musste beide Spiele abgeben, wobei für sie an der Ballonabwehr von Pflumm letztendlich kein Vorbeikommen war und sie eine 5-Satz-Niederlage einstecken musste und Liefke sie taktisch klug nicht zur Entfaltung kommen ließ. Kein Kraut gewachsen war für Winfried am hinteren Paarkreuz gegen einen sehr stark aufspielenden Jona Lauer, während sich Günter mit einer soliden Leistung sicher gegen Robert Feth durchsetzen konnte. Damit standen in den Einzeln 2 Siege 8 Niederlagen gegenüber, womit halt kein Blumentopf zu gewinnen ist …

Alles in allem können wir aber dennoch auf eine gelungene Vorrunde zurückblicken, vom Mannschaftsklima her sowieso, aber auch aus sportlichen Gesichtspunkten. Mit 12:8 Punkten stehen wir besser da als erhofft und dürften, wenn es in der Rückrunde wenigstens einigermaßen läuft, mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, insbesondere falls wir weiterhin ab und an auf die Unterstützung aus der Zweiten zurückgreifen können.

Mit einem vom Ergebnis her eindeutigen 9:2 gegen die Gäste aus Sonnenbühl und damit 12:6 Punkten ist die Dritte in der Bezirksliga weiter mehr als im Soll.

Wie schon öfters legte die Mannschaft mit 3 gewonnenen Doppeln den Grundstein für den Sieg. Dabei konnten Thorsten/Elmar und Günter/Silvia mit jeweils 3:0 ihrer jeweilige Favoritenrolle deutlich gerecht werden. Rolf und Ingo spielten zum dritten Mal als Doppel 2 gegen das Spitzendoppel der Gegner und konnten zum dritten Mal siegen. Das war stark.

Am vorderen Paarkreuz wurden die Punkte entsprechend den Favoritenrollen geteilt. Rolf siegte vor allem Dank seiner Aufschläge sicher mit 3:0. Dafür unterlag Thorsten gegen den auf einem konstant hohen Niveau spielenden Hartmayer. In der Mitte war klar das Elmar einen starken Gegner hatte und eigentlich gewarnt sein sollte. Doch bereits nach dem ersten Punkt sahen sich die Mannschaftskameraden genötigt Elmar eine agressivere Spielweise anzuraten. Ewig grüßt das Murmeltier. Nach verlorenem ersten Satz nahm er dann den Ratschlag an und siegte noch souverän. Ingo wiederum hatte seinen Gegner in den ersten beiden Sätzen deutlich im Griff, ehe durch kleinere Unachtsamkeiten sein Gegner besser ins Spiel kam und ausgleichen konnte. Zum Glück konnte er allerdings das Blatt nochmals wenden und den 5. Satz mit 11:4 für sich entscheiden. Der Spielstand von 6:1 sah sehr schön aus, und es sollte noch besser kommen. Silvia bekam ihren unorthodox spielenden Gegner immer besser in den Griff und markierte mit einem 3:0 den siebten Punkt. Lange Ballwechsel zeichneten das Spiel von Günter aus. Das Spiel wogte lange hin une her, in den Sätzen 4 und 5 war dann aber Günter deutlich im Vorteil. Jetzt fehlte nur noch ein Punkt zum Sieg.

Nachdem auch Rolf in einem sehr ansehlichen Spiel gegen Hartmayer verlor war es an Thorsten den Siegpunkt zu erkämpfen. Mit einer wirklich guten Leistung konnte er endlich seine schon länger währende Niederlagenserie beenden und alle freuten sich mit ihm. Am Nebentisch hatte Elmar schon gewonnen, dieses Spiel kam allerdings nicht mehr in die Wertung.

Am nächsten Sonntag geht es nun zum Vorrundenabschluss nach Grosselfingen. Diese Aufgabe kann man ruhig angehen. Wie am Anfang erwähnt hat die Dritte jetzt schon mehr Punkte als erwartet.

Da Senior Miller privat verhindert war, schickte er uns seinen Sprössling Tobi, der uns bereits in der Vergangenheit verstärkte. Vor dem Spiel spekulierte man über die Chancen gegen Weilheim, falls Schaake aufgestellt würde und kam zu dem Ergebnis, daß dann die Wahrscheinlichkeit auf einen Punktgewinn im Promillebereich läge und man Punkte in den restlichen zwei Spielen holen müsste. Und es kam wie es musste, Schaake war in der Weilheimer Halle! Soviel zur grauen Theorie und nun zur Realität…. 

Die Eingangsdoppel – bisher in dieser Saison die Matchwinner schlechthin – wurden alle gewonnen. Elmar/Ingo als Spitzendoppel mussten nach verlorenem ersten Satz Schaake unter Kontrolle bringen, was gelang und siegten mit 3:1. Marc/Tobi gewannen hauchdünn im fünften gegen die Youngster von Weilheim in einem spektakulären Spiel und der Abwehr von mindestens 10 Matchbällen. Und unser Stamm-Mixed-Doppel Silvia/Günter dominierten das gegnerische Dreier-Doppel mit 3:0. 

Dann passierte etwas Unvorhergesehenes, das die Stochastik erschütterte! Schaake hatte sich im Doppel verletzt und schenkte beide Einzel ab! Schade um Schaake – gut für uns!

Von diesem Umstand beflügelt und dieses Mal ungevöllt raffte Elmar mit krummem Spiel den Spitzenspieler aus Weilheim in drei Sätzen nieder. Silvia, die sich merklich immer wohler bei den Herren fühlt, blockte den jungen Glaser ins Niemandsland. Ingo gut spielend gegen den zu eins stehenden Weiß, musste leider im fünften Satz gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz dann die Vorentscheidung. Sowohl Günter als auch Tobi siegten knapp im fünften, wobei Tobi glänzte und Günter gegen einen unorthodoxem Gegner knapp gewann. 8:1 für uns nach dem ersten Durchgang, das kann sich wahrhaftig sehen lassen!

Der zweite Durchgang brillierte mit dem Spiel Marc gegen Hackenberg. In einem ansehnlichem Spiel kam Marc nie mit den langen Aufschlägen klar und verlor mit 3:1. Der Schlusspunkt war dann der kampflose Sieg von Elmar gegen Schaake.

Fazit: Damit hätte in den kühnsten Träumen niemand gerechnet, daß wir Weilheim in Bestbesetzung so aus der Halle fegen! Nach dem unglücklichen Spiel letzte Woche gegen TB Metzingen 2 eine starke Mannschaftsleistung!

Das Spiel der Dritten beim Turnerbund Metzingen 2 wurde von uns als 50:50 Spiel angesehen und so war dann auch der Spielverlauf. Das Spielgeschehen wogte immer hin und her um zum Schluss hatten wir nach fast 4 Stunden leider das Nachsehen. Im Endeffekt lag es an 2 Dingen. Zum einen fehlt in einem Doppel noch die Feinabstimmung und zum anderen hatte ein Spieler kurz vor dem Spiel einfach zu viel gegessen.

Die Doppel:
Beim „Spitzendoppel“ Rolf/Stephan ist die Abstimmung noch nicht optimal. So wechseln gute und schlechte Phasen noch zu oft ab. So gab es zu Beginn eine unnötige 2:3 Niederlage und auch im Schlussdoppel war bei einem 1:3 nichts zu holen.
Das eigentliche Opferdoppel mit Elmar/Ingo spielte dagegen groß auf, vor allem Ingo mit seinen Linkshändertopspins überragte. So stand ein 3:1 auf dem Spielberichtsbogen.
Nach deutlich verlorenem 1. Satz wurden Silvia/Günter gut gecoacht und die richtige Taktik war der Schlüssel zum 3:1 Erfolg. Zudem konnten sie die leichten Fehler deutlich minimieren.

Die Einzel:
Rolf: Nicht gerade in Bestform ärgerte ihn vor allem das verlorene Spiel gegen die Abwehrstrategin Timmann. Mit 1:0 und 10:6 in Führung schaltete er den Kopf aus und das war es dann. Schlussendlich gab es eine 9:11 Niederlage im 5. Satz. Im zweiten Einzel war zu Beginn der Kopf immer noch ausgeschaltet und er lag schnell 0:2 gegen Dorau zurück. Doch Rolf wäre nicht Rolf, wenn er aufgeben würde. Er kämpfte sich zurück und siegte noch nach Abwehr von 5 Matchbällen.
Stephan: Zeigte, das vor allem sein Angriff für viele Spieler zu stark ist. Deutlich wurde dies vor allem in seinem ersten Einzel. Sobald er aggressiv angriff hatte er das Geschehen im Griff. Sobald er aber passiv wird ist es schwierig. Dies zeigte sich im verlorenen Satz. Leider verlor er, nach gutem Spiel, auch in 5 Sätzen gegen Timmann.
Elmar: Außer einem vollen Bauch und viel Gejammer wie schlecht er spielt hatte er an diesem Samstagabend nichts zu bieten. Die Krönung war allerdings das er sich nach dem Spiel über zu warmes Wasser in den Duschen beschwerte.
Ingo: Hatte in seinem ersten Einzel gegen Kuhn nach leichten Anfangsschwierigkeiten seinen Gegner gut im Griff. Die Folge war ein 3:1 Sieg. In seinem zweiten Einzel verließ er aber leider seine Erfolgsstrategie mit aggressiven Topspins. In der Metzinger Halle ist es einfach tödlich, wenn man den Ball zu tief fallen lässt. Ein 1:3 gegen Bach war die Folge.
Silvia: Gegen das schnelle und kompromisslose Spiel ihrer Gegnerin Weichel war für sie kein Kraut gewachsen. Ohne Chance verlor sie 0:3 das erste Einzel. Allerdings war sie in ihrem 2. Einzel hellwach und schaffte es in allen 3 Sätzen gegen Vater Timmann, in denen sie immer leicht im Rückstand war, zum Schluss das Blatt noch zu wenden.
Günter: Er zeigte sich gegenüber den vorherigen Spielen deutlich verbessert. Vielleicht sollte er öfters vor den Spielen in den Wald um Holz zu machen. Bei ihm war es allerdings genauso wie bei Silvia. Chancenlos gegen Weichel, dafür siegreich gegen Timmann. Hier zweite er sich mutig und entschlossen, was belohnt wurde.

Mit nunmehr 8:6 Punkten stehen wir immer noch gut da, allerdings sollte vor der Winterpause noch der eine oder andere Punkt dazukommen um nicht hinten rein zu rutschen.

Gegen den Tabellenführer aus Gomaringen gab es zum Schluss eine in etwa erwartete 5:9 Niederlage, die sich bereits zu Beginn abzeichnete. Waren in den letzten Spielen vor allem die Doppel, die uns in eine gute Ausgangslage brachten, so ging es diesmal genau anders rum. Der in Bestbesetzung angetretene Gast konnte alle 3 Doppel für sich entscheiden. Wobei vor allem die 2:3 Niederlage von Silvia/Günter schmerzte, schließlich lagen sie bereits 2:0 in Führung.

Den ersten Punkt für uns steuerte Rolf bei, der mal wieder für einen verhinderten Spieler einsprang. Sein 3:2 Sieg war dabei einer sehr kämpferischen Leistung zu verdanken. Aufsteigende Form zeigte Thorsten, leider ging ihm aber im 5. Satz nach einer 4:0 Führung etwas die Puste aus. Dafür hatte Elmar den längeren Atem als sein Gegner, den er knapp in 5 Sätzen niederrang. Was folgte waren 2 deutliche Niederlagen von Silvia und Günter. Beide fanden nie richtig in ihre Partien. Den dritten Punkt für uns sicherte Winfried mit einem nicht unbedingt zu erwartenden 3:0. Damit gingen wir mit 3 Punkten Rückstand, den wir uns wie erwähnt in den Doppeln eingehandelt hatten, in die zweite Einzelserie.

Richtig näher kamen wir hier aber auch nicht. Rolf zeigte im Spitzeneinzel zwar eine vor allem spielerisch gute Leistung und siegte in 4 Sätzen, am Nebentisch hatte dafür Thorsten nicht wirklich eine Chance. Im Spiel zweiter Defensivspezialisten war für Elmar vor allem der Sieg im ersten Satz wichtig, danach geriet er nie in Gefahr. Während Elmar noch im ersten Satz war, ging es bei Silvia nebenan bereits in den 3. Satz. Hier stand eine deutliche Niederlage auf dem Spielberichtsbogen. Trotz Leistungssteigerung konnte Günter keinen weiteren Punkt für uns verbuchen und so stand die 5:9 Niederlage fest.

Dies ist jedoch kein Beinbruch. Gegen den Tabellenführer darf man verlieren und mit 8:4 Punkten stehen wir weiter sehr gut da.

Fazit: Trotz gutem Omen, mit diesmal vorhandenen Brezeln und Bier, gab es keine Punkte. Dieses Orakel können wir vergraben.

Am vergangenen Samstag stand für die 3. Mannschaft das Auswärtsspiel gegen den TTC Stein um den ehemaligen Ergenzinger, Peter Buckenmaier, an. Nachdem man im Vorfeld den Ausgang des Spiels nicht so recht hatte einschätzen können, stand am Ende nach fast 3,5 Stunden harten Kampfes ein 9:7-Sieg für die Dritte zu Buche.

Da das vordere Paarkreuz des TTC Stein mit Peter Buckenmaier (TTR-Wert: 1784 Punkte) und Jan Reutebuch (TTR-Wert: 1831 Punkte) als äußerst stark und realistischerweise für uns kaum zu schlagen einzuschätzen ist, war klar, dass ein Sieg voraussichtlich durch gute Leistungen in den Doppeln und im mittleren und hinteren Paarkreuz erspielt werden muss.

In diesem Sinn perfekt ging es dann los: wir konnten alle drei Doppel gewinnen! Thorsten und Elmar spielten gewohnt solide und gewannen insgesamt souverän in drei Sätzen und auch Silvia und Günter haben ihre etwas unnötige Niederlage von letzter Woche gut verdaut und gewannen ebenfalls alles in allem sicher in 3 Sätzen. Hervorzuheben ist hier der Sieg von Rolf und Ingo! Die beiden waren die absoluten Außenseiter gegen das gegnerische Nr. 1-Doppel, Buckenmaier/Reutebuch, zeigten aber eine super Leistung, konnten tolle Ballwechsel für sich entscheiden und gewannen überraschend, aber sehr verdient in 4 Sätzen.

Am vorderen Paarkreuz war wie befürchtet bzw. erwartet letztlich nichts zu holen für Rolf und Thorsten, wobei beide gut spielten und es in beiden Spielen zu sehr sehenswerten Ballwechseln kam. Rolf konnte seinen Gegner Reutebuch nach gewonnenem 1. Satz sogar durchaus etwas ärgern. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn er nach Satzführung den zweiten, sehr knappen Satz (9:11) für sich hätte entscheiden und 2:0 in Führung gehen können ...

Bei einer 3:2-Führung durften dann Elmar und Ingo im mittleren Paarkreuz ran. Die beiden lösten ihre Aufgabe mit Bravour und gewannen jeweils sicher und - im positiven Sinne! - unspektakulär mit 3:0 gegen Berstling (Ingo) und Markus Halmen (Elmar).

Bei einem nun eigentlich beruhigenden 5:2 Vorsprung kamen dann Silvia und Günter im hinteren Paarkreuz dran. Hier wäre – zumindest, wenn man von den jeweiligen TTR-Werten ausgeht – wenigstens eine Punkteteilung zu erwarten gewesen. Silvia war in dieser Hinsicht gegenüber ihrem Gegner Kurpejovic klar favorisiert und Günter mit seinem Gegner Reinhard Halmen auf Augenhöhe. Aber nix da: Silvias Gegner spielte stark auf und ging mit 2:0 Sätzen in Führung, nachdem Silvia allerdings im 2. Satz mal wieder eine deutliche Führung nicht hatte durchbringen können. Zwar konnte sie danach die nächsten beiden Sätze gewinnen, verlor dann aber noch zu neun im Fünften, nachdem ihr Gegner solide weitergespielt und sie unnötigerweise zu Anfang des Satzes zu weit in Rückstand geraten war, weil sie zu spät wirklich zu spielen begonnen hatte. Am Nebentisch gegen Halmen fühlte sich Günter nach eigenen Angaben spielerisch unsicher, kam dementsprechend gegen die sichere Spielweise seines Gegners selbst nie so richtig ins Spiel und musste eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Nur noch 5:4!

Nun war wieder das vordere Paarkreuz dran und es kam wie es kommen musste: Rolf und Thorsten mussten ihren Gegnern Buckenmaier und Reutebuch trotz auch in diesem Durchgang ordentlicher Leistung gratulieren.

Nun wurde es bei einem 5:6-Rückstand haarig … Aber zum Glück ist im mittleren Paarkreuz auf unseren Elmar Verlass! Kurz und schmerzlos konnte er seinen Gegner Berstling in drei Sätzen besiegen. Am Nebentisch entwickelte sich derweil ein spannendes Match zwischen Ingo und seinem Gegner Markus Halmen. Das Spiel wogte hin und her, mal lagen die Vorteile bei Ingo, mal bei seinem Gegner. Leider behielt Halmen dann im 5. Satz trotz einer zwischenzeitlichen, recht deutlichen Führung von Ingo am Ende die Oberhand. Bei 14:13 beendete er das Spiel mit einem insbesondere für diesen Spielstand extrem mutigen erstklassigen Aufschlagreturn, der Ingo keine Chance ließ. 6:7-Rückstand!

Nun geriet das hintere Paarkreuz durchaus etwas unter Druck. Trotzdessen machten es aber Silvia und Günter dieses Mal besser als im 1. Einzeldurchgang und konnten ihre Spiele jeweils gewinnen. Während Silvia meinte, es nach 2:0-Satzführung und 5:0 im Fünften mal wieder spannend machen zu müssen und mit Hängen und Würgen noch zu neun im Fünften gewann (immerhin brachte sie ihre Führung aber auch mal durch ...), wobei man sagen muss, dass ihr Gegner Reinhard Halmen sich ab Satz 3 immer besser auf ihr unorthodoxes Noppenspiel einstellen konnte, bekam Günter gegen Kurpejovic nach verlorenem 1. Satz nervenstark seine gefühlte Unsicherheit in den Griff und setzte sich mit solidem Spiel mit 3:1 Sätzen insgesamt doch noch souverän durch und sicherte so zumindest mal das Unentschieden.

Den krönenden Schlusspunkt setzten dann Thorsten und Elmar im Schlussdoppel, die vom Papier bzw. den Einzelwerten her favorisierten Buckenmaier/Reutebuch nie zur Entfaltung kommen ließen und mit 3:1 besiegten, so dass am Ende ein knapper, aber verdienter 9:7 Sieg für uns heraussprang.

Zu später Stunde ließ man dann den Abend zusammen mit den sympathischen Gegnern noch bei Partypizza und Bier in der Halle ausklingen, bevor man zufrieden die Heimreise antrat.

In den Tagen vor dem Spiel hatte Mannschaftskapitän Thorsten Ott die schwierige Aufgabe eine schlagkräftige Truppe zusammen zu bekommen. Zuerst fielen die Stammspieler Ingo Schäfer und Winfried Weipert aus, und als dann auch noch der als Ersatz vorgesehene Marc Schenk ausfiel war die Not groß. Doch Thorsten zauberte genau die richtigen Joker aus dem Hut. Vater Rolf Miller (am vorderen Paarkreuz) und Sohn Tobias Miller (am hinteren Paarkreuz) waren mitentscheidend für den sehr hart erkämpften 9:6 Sieg gegen den FC Mittelstadt 1.

Zuerst ging es sehr schlecht los. Elmar hatte vergessen Brezeln für seine Kameraden mitzubringen und Günter war das Bier ausgegangen um die Truppe im Anschluss an das Spiel zu verköstigen. Welch ein schlechtes Omen.

Die ersten beiden Doppel liefen noch wie erwartet. Während Thorsten und Elmar nichts anbringen ließen unterlagen am Nebentisch Rolf und Tobias, trotz sehr ansprechender Leistung, gegen das Spitzendoppel der Mittelstädter, Wacker/Wacker. Leider lief das Spiel im Anschluss überhaupt nicht wie gewünscht. Das eigentliche Erfolgsduo Silvia/Günter führten nach deutlichen Satzgewinnen mit 2:0 und alles sah nach einer 2:1 Führung aus. Doch weit gefehlt, ihre Gegner kamen immer besser ins Spiel und zum Schluss stand eine 10:12 Niederlage im 5. Satz im Spielberichtsbogen.

Die Ergebnisse am vorderen Paarkreuz waren dann so ungefähr zu erwarten. Rolf siegte in 4. Sätzen, mit dem gleichen Ergebnis unterlag Thorsten dem Spitzenspieler der Gäste, Roland Wacker. Die Spiele in der Mitte waren dann zum Vergessen. Während Elmar eine 2:0 Führung verspielte und dabei auch bei seinem Matchball den falschen Aufschlag wählte, konnte Silvia am Nebentisch jeweils deutliche Führungen nie ins Ziel bringen. 2:5 – jetzt sah es schlecht aus.

War dann der Sieg von Günter erwartet worden und er seinem Gegner in 3 Sätzen auch nur 16 Punkte überließ, war Tobias gegen seinen Gegner krasser Außenseiter (laut TTR 11% Gewinnchance). Doch manchmal sind Statistiken graue Theorie. Mit einer sensationellen Leistung besiegt er seinen Gegner mit 3:0. Nun waren wir wieder dran.

Ein sehenswertes und immer spannendes Spiel lieferten sich die beiden Spitzenspieler Rolf Miller und Roland Wacker. Bis kurz vor Schluss des vierten Satzes sah es nach einem Sieg des Mittelstädters aus. Er hatte 2 Matchbälle und Rolf ging, nachdem er am Vorabend bereits in der Zweiten spielte, langsam die Kraft aus. Doch mit zwei direkten Aufschlagpunkten und etwas Glück mit einem Netzball rettete er sich in den Entscheidungssatz. Hier hatte er das Momentum auf seiner Seite und erstmals konnten wir ausgleichen. Ebenfalls sehr eng ging es bei Thorsten zu. Die ersten 4 Sätze gingen mit nur 2 Punkten Unterschied aus. Im 5. Satz war dann sein um 35 Jahre jüngerer Gegner etwas frischer.

Beim Stand von 5:6 ging Elmar wie in seinem ersten Spiel mit 2:0 Sätzen in Führung. Doch schon wieder gab er danach die beiden folgenden Sätze ab und uns schwante nichts Gutes. Zum Glück hatte Günter einen guten Einfall und genau die richtige Taktik in der Hinterhand – einen Tritt in den Allerwertesten – 6:6. Eine richtig gute Leistung von Silvia bescherte uns die Führung. Mit ekligen Noppen-Angriffsbällen, gepaart mit grandiosen Blockbällen, brachte sie uns erstmals in Führung.

Ihr hauchdünner Sieg (zum Abschluss mit 2 Kantenbällen) war der sogenannte Dosenöffner und genau das richtige Signal an Günter, der bereits mit 0:2 Sätzen zurücklag. Nun spielte Günter wie befreit auf, überlies seinem Gegner nur noch wenige Punkte und sicherte mindestens einen Punktgewinn. Das Sahnehäubchen auf das Spiel setzte dann Tobias. Nur noch alleine spielend behielt er immer die Übersicht und Nerven. Mit seinem 3:0 Sieg beendete er das Spiel nach über 3 ½ Stunden zum 9:6.

Mit nunmehr 6:2 Punkten steht die 3. Mannschaft in der Bezirksliga momentan auf dem 4. Tabellenplatz.

Im Spiel der dritten Mannschaft gegen den TTC Reutlingen war die spannende Frage, ob Uli Stähle, einer der stärksten Spieler der Bezirksliga Alb, mit von der Partie sein wird. Und – Glück auf – sein Sohn mit vier weiteren Youngstern und einem Mädel betraten die heimische Halle, Uli nicht.

Somit schürten die Strategen der Dritten reelle Gewinnchancen obwohl man auf der Hut zu sein habe!

Zunächst fiel bei der Begrüßung auf, dass der Altersunterschied zwischen den Mannschaften gravierend ist. Die dritte der Ergenzinger eher eine Senioren- und der TTC Reutlingen eher eine Jugendmannschaft, d. h. Erfahrung gegen junge Triebigkeit! Und so kam’s…

Erster Durchlauf (Hin) mit Doppeln:

Die Doppel legten wie so oft ein solides Fundament für den weiteren Verlauf. Alle drei konnten gewonnen werden, Spitzendoppel Thorsten/Elmar und Ingo/Winfried dominierten und siegten souverän, zu bemerken der präzise Einsatz von erfahrener Taktik bei Ingo/Winfried. Auch zeigte unser Mix-Doppel Silvia/Günter eine solide Leistung und konnte im fünften Satz den Doppel-Hattrick manifestieren.

In den Einzeln nahm die Siegessträhne ihren weiteren Lauf. Thorsten, Elmar, Silvia und Günter gewannen, wenn auch oftmals knapp, in drei Sätzen. Ingo – der unglückliche Fünf-Satz-König – verlor genauso gegen Stähle Junior und Winfried fand kein passendes Konzept für Müller. Somit stand ein komfortables 7:2 auf der Tafel. Manch einer träumte zu diesem Zeitpunkt bereits vom baldigen kühlen Nass (nicht die Duschen!), aber Träume sind oft Schäume…

Zweiter Durchlauf (Her):

Das Spiel schien zu kippen, fünf Spiele in Folge gingen verloren. Thorsten konnte mehrere Matchbälle nicht verwerten und musste zum Schluss leistungsgerecht gratulieren. Elmar vergeigte sein zweites Spiel wegen mangelndem Fokus, Ingo erneut Fünf-Satz-König, wobei beim Stand von 10:6 im fünften viel Pech und falsche Optik mithalfen. Silvia unglücklich und Günter näherte sich Ingo an. So – 7:7 – reicht es noch für einen Punkt? Glücklicherweise behielt Winfried die Ruhe und fuhr den ersten Punkt ein.

Sahnehäubchen:

Nun musste man schlussdoppeln. Thorsten/Elmar etwas nervös, das gegnerische Doppel aufgrund des Verlaufs aufs Höchste motiviert. Und zack, 6:10 im ersten Satz hinten, fast weg, aber das Spitzendoppel des TTC Reutlingen zeigte durch einen deutlichen Fehlaufschlag Nerven, Thorsten/Elmar nutzten die Chance und drehten diesen Satz. Nun den Auftrieb spürend, zeigten sie in den nächsten zwei Sätzen ihre wahre Stärke und siegten umjubelt. Es konnten tatsächlich zwei Punkte eingefahren werden, wenn auch unnötig aufwendig.

Abschluss:

Mit Getränken unserer Dame in der Halle, unter warmen Duschen des TuS (Nicht-TTC) Ergenzingen und im Sportheim philosophierte man noch tiefgründig über den seltsamen Verlauf und kam zu dem Heureka-Effekt: Abhaken – zwei Punkte mitgenommen!

Mit einem überraschend hohen Sieg gegen die Gäste aus Gomaringen startete die 3. Mannschaft in die neue Saison in der Bezirksliga.

Dabei half der Blitzstart mit 3 gewonnenen Doppeln ungemein. Thorsten/Elmar und Silvia/Günter spielten sich gut in die Partien hinein und gewannen jeweils mit 3:1 Sätzen. Völlig überraschend besiegte auch das Verlegenheitsdoppel mit Rolf und Ingo das gegnerische Doppel 1 mit 3:0. Besser kann ein Start nicht gelingen.

Als dann auch noch Rolf, Thorsten und Elmar relativ sicher ihre ersten Einzel gewannen war beim Stand von 6:0 schon eine Vorentscheidung gefallen. Die Niederlagen von Silvia und Ingo waren da nur 2 Schönheitsflecke.

Günter, nach anfänglichen Problemen mit den Aufschlägen seines Gegners, stellte sich immer besser darauf ein und damit war die erste Einzelserie beendet. Den Sack zu machte das vordere Paarkreuz. Rolf musste stark kämpfen, behielt aber in den entscheidenden Situationen die Übersicht. Den Siegpunkt erspielte Thorsten mit einem letztendlich sicheren 3:1 Sieg.

Den erfolgreichen Start rundeten warme Duschen und ein fröhlicher Abend mit unseren Gästen aus Gomaringen im Sportheim ab. So kann es gerne weitergehen.