Erste schlägt Herrenberg zum Vorrundenabschluss

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Der TTC Ergenzingen hat sein letztes Vorrundenspiel in der Tischtennis Verbandsklasse beim VFL Herrenberg im Gäu-Derby mit 9:7 gewonnen. „Wir wussten davor, dass dieses Spiel schwierig werden würde. Es war eine große Herausforderung nach der Niederlage letzte Woche im Spitzenspiel für dieses Spiel nochmal die richtige Einstellung zu finden und Spannung aufzubauen. Das ist uns nur zum Teil gelungen“, analysierte Michael Hörmann.

Nach der mittlerweile obligatorischen 2:1 Doppelführung bauten Christoph Hörmann, Jochen Raff, der den ehemaligen Ergenzinger Domenico Sanfilippo mit 3:0 schlagen konnte, und Moritz Schulz die Führung auf 5:1 aus. Doch Markus Frank, Michael Hörmann und Robin Kaiser leiden derzeit unter fehlendem Spielglück und mussten allesamt knappe und teils unglückliche Niederlagen einstecken. Dabei brachten sie Vorsprünge am Satzende nicht ins Ziel oder mussten in entscheidenden Situationen Netz- und Kantenbälle einstecken.

So waren es erneut Christoph Hörmann, Jochen Raff und Moritz Schulz, die ihre Farben mit sicheren Siegen vorentscheidend mit 8:4 in Führung brachten. Nachdem die Herrenberger mit drei Siegen nochmals verkürzen konnten, war es dem Ergenzinger Spitzendoppel mit Christoph Hörmann und Moritz Schulz vorbehalten mit einem klaren 3:0 Sieg schlussendlich den 9:7 Erfolg zu sichern.

Der TTC Ergenzingen überwintert nun mit 15:3 Punkten punktgleich mit dem TSV Kuppingen II auf dem dritten Platz aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses. „Wir hätten vor der Saison überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir so gut dastehen. Aber wir haben in den knappen Spielen häufig die Oberhand behalten. Mal schauen, wie es in der Rückrunde für uns läuft“, blickte Michael Hörmann voraus. Die Ergenzinger überzeugten vor allem in den Doppeln, in denen sie insgesamt 22:8 Siege holten. Hier stechen vor allem die Paarungen C.Hörmann/ Schulz, die mit 12:0 Siegen das beste Doppel der Liga stellen, und Raff/ Kaiser heraus, die überragende 7:2 Siege gegen die gegnerischen Spitzendoppel holten. Die Leistungen in den Einzeln waren insgesamt eher schwankend, aber alle Spieler trugen mit Siegen in wichtigen Spielen zum Gesamterfolg bei. „Man kann aber auch festhalten, dass hier insgesamt noch Luft nach oben ist und wir unser Potential nicht immer auf die Tische kriegen“, sagte Michael Hörmann.

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